16.06.1986

Datum: 16. Juni 1986 Betr.: MA '86

Der SPIEGEL wächst. Wurde er 1985 Woche für Woche von durchschnittlich 4,68 Millionen Bundesbürgern gelesen, so erreicht er in diesem Jahr schon 5,15 Millionen. Das sind 10,7 Prozent der (ab 14 Jahre alten) Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins. Es bedeutet, daß - bei einer wöchentlichen Druckauflage von über einer Million - jedes einzelne SPIEGEL-Heft sechs Leser findet.
Die gute Nachricht für das deutsche Nachrichten-Magazin kam letzte Woche aus der Media-Analyse 1986 (MA '86). Diese breit angelegte Repräsentativ-Untersuchung wird alljährlich von sechs namhaften Umfrage-Instituten durchgeführt. Ihre Daten geben Presseverlagen und Werbeagenturen vielerlei wichtige Aufschlüsse über die Entwicklung auf dem Medienmarkt.
Der deutliche Zuwachs an "Reichweite" (Leserschaft pro Ausgabe), den die MA '86 ermittelte, festigt die Position des SPIEGEL in der Spitzengruppe deutscher Zeitschriften. Er nahm sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu (bei Männern etwas stärker). Und nicht ungern registriert er die überdurchschnittliche Zunahme seiner Verbreitung in den jüngeren Altersgruppen und bei Personen mit Abitur und Hochschulstudium. 12,6 Prozent aller 14- bis 29jährigen lesen den SPIEGEL (1985: 11,3 Prozent). Von den Bundesbürgern mit Abitur/Studium sind 30,6 Prozent (1985: 28,3 Prozent), also fast ein Drittel, SPIEGEL-Leser.

DER SPIEGEL 25/1986
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Datum: 16. Juni 1986 Betr.: MA '86

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