16.06.1986

Kohle-Mann in den RWE-Vorstand?

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Beim größten bundesdeutschen Stromgiganten, dem Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk (RWE), steht eine spannende Vorstandsentscheidung an. Für den Posten des ausscheidenden Vorstandsmitglieds Heinz Heiderhoff sind der Essener Oberstadtdirektor Kurt Busch und der Arbeitsdirektor der Ruhrkohle Fritz Ziegler aussichtsreich im Rennen. Ziegler, Ex-Bergmann und ehemals Regierungspräsident in Arnsberg, wird von der IG Bergbau und Energie sowie von den Oberbürgermeistern des Ruhrgebiets favorisiert, Busch vor allem von den nordrhein-westfälischen Oberstadtdirektoren unterstützt. Die Wahl gilt als wichtige Vorentscheidung für die energiepolitische Zukunft des Elektrizitätskonzerns: Ziegler setzt sich für einen allmählichen Ausstieg aus der Kernenergie ein und will einen neuen Kohlekurs beim RWE. Busch hat sich energiepolitisch noch nicht profiliert.

DER SPIEGEL 25/1986
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