„Wer CS einsetzt, nimmt den Tod in Kauf“

Innenminister-Streit um den Polizei-Kampfstoff CS: Gespritzt wird, wo die Union regiert Nach Brokdorf und Wackersdorf, wo Kernkraftgegner mit dem „Supertränengas“ CS zerstreut wurden, warnen Ärzte vor der „lebensgefährlichen Unkenntnis über die Toxizität“ des Reizstoffes. Demonstranten erlitten Lungenödeme, Atemschocks und Verätzungen der Haut. SPD-Länder verzichten auf das „Teufelszeug“, CDU/CSU-Innenminister hingegen verharmlosen den Kampfstoff als „medizinisch unbedenklich“. *

DER SPIEGEL 51/1986

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