23.03.1987

Ost-Gabe

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Regierungssprecher Friedhelm Ost hat sich im Übereifer selbst ausgetrickst: Als Finanzminister Gerhard Stoltenberg im Kabinett um 30 Millionen Mark für die Werbekampagne zur umstrittenen Volkszählung nachsuchte, stellte Ost fünf Millionen Mark aus dem Haushalt des Bundespresseamtes bereit. Was Ost übersah: In seiner Auslandsabteilung, der drei Millionen Mark gestrichen werden sollen, sind fast alle Mittel fest gebunden. Das Presseamt muß nun an einer Kampagne zur Auffrischung des Deutschlandbildes in den USA kürzen, die dem Kanzler besonders am Herzen liegt.

DER SPIEGEL 13/1987
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