11.05.1987

Umweltschützer gegen Coca-Cola

Nach einheimischen Zitrus-Bauern versuchen nun auch internationale Umweltschutzorganisationen wie World Wildlife Fund und Robin Wood, den US-Getränkemulti Coca-Cola zu stoppen. Der Konzern will aus dem mittelamerikanischen Kleinstaat Belize (früher: Britisch Honduras) eine Orangenrepublik machen. Der weltgrößte Hersteller von Softdrinks kauft 2830 Quadratkilometer Terrain ein Achtel der Gesamtfläche des Staates, um dort eine gigantische Zitrusplantage anzulegen. Dafür müßten weite Waldgebiete kahlgeschlagen werden, in denen seltene Tiere leben. Der Deal ist bis auf das Ausstellen der Besitzurkunde perfekt: Coca-Cola bekommt das Gelände im Nordwesten des Kleinstaats zum Schleuderpreis von sechs Millionen Dollar.
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MEXIKO BELIZE GUATEMALA EL SALVADOR HONDURAS NICARAGUA
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DER SPIEGEL 20/1987
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