„Was die da machen, weiß keiner genau“

Deutsch-deutsche Gemeinsamkeit: Auch die DDR lagert ihren Atommüll in Grenznähe „Gefährdung größerer Personengruppen“ durch freigesetzte Radioaktivität - dieses Risiko bescheinigt eine DDR-Studie Atommüll-Lagerstätten, wie sie der SED-Staat in einem Salzbergwerk in der Nähe der niedersächsischen Grenzstadt Helmstedt unterhält. Obwohl die Regierungen in Bonn und Hannover die Gefahren kennen, haben sie bislang auf Proteste verzichtet. Sie wollen ihre eigenen Pläne nicht gefährden, in einem Salzstock bei Gorleben, ebenfalls an der deutsch-deutschen Grenze, strahlende Atomabfälle einzulagern. *

DER SPIEGEL 32/1987

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