22.08.1988

Rheinmetall: Fäden zur Iran-Affäre?

US-Ermittler in der Iran-Contra-Affäre haben wegen des Verdachts illegaler Waffengeschäfte den Berner Unternehmer Walter Demuth verhaften und in die USA ausliefern lassen. Demuth soll die Lieferung von Waffen - unter anderem von 300 Kanonen des Düsseldorfer Waffenkonzerns Rheinmetall - in den Iran und an die Contras vermittelt haben. Auch deutsche Staatsanwälte ermitteln gegen den Schweizer. Rheinmetall-Manager gaben bislang bei den Vernehmungen an, ihnen sei als Abnehmer nicht der Iran, sondern das Nato-Land Türkei genannt worden. Von dem Schweizer Waffenschieber erhofft sich die Staatsanwaltschaft Erkenntnisse über die Beteiligung deutscher Manager und Firmen an der Iran-Contra-Affäre.

DER SPIEGEL 34/1988
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 34/1988
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Rheinmetall: Fäden zur Iran-Affäre?

  • "Lady Liberty": Demokratie-Aktivisten errichten Statue in Hongkong
  • Filmstarts: "Man kriegt, was man verdient hat."
  • Webvideos der Woche: Kajakfahrer entgehen Felssturz knapp
  • Historische Bestmarke: Marathon in unter zwei Stunden