19.12.1988

„Leiden - nicht zu beschreiben“

Die Armenier - Jahrhunderte hindurch ein unglückliches, gequältes Volk
Womit haben wir das verdient? Wir scheinen für ein Unheil nach dem anderen ausersehen zu sein."
"Wir" - das sind die Armenier. Daß der Seufzer dem Verleger einer armenischen Zeitung weit weg vom katastrophalen Erdbeben in Los Angeles entfuhr, ist bezeichnend. Eriwan und die Sowjetrepublik Armenien bedeuten den in aller Welt verstreut lebenden "Haik", wie sich die Angehörigen dieses uralten Volks nennen, in etwa das, was Jerusalem und Israel den Juden in der Diaspora sind.
Eben noch hatten politische Spannungen die Völker des sowjetischen Südkaukasus erschüttert, hatten moslemische Aserbaidschaner mit Mord und Brand christliche Armenier zu Zehntausenden in die Nachbarrepublik Armenien vertrieben, da bebte dort die mit Blut und Tränen reichlich getränkte Erde wie seit einem Jahrtausend nicht mehr.
Vor weinenden Männern und Frauen sagte der aus New York an den Ort des Horrors geflogene Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow: "Die Leiden sind mit Worten nicht zu beschreiben."
Sie treffen ein Volk, das in seiner Geschichte von 3000 Jahren nicht einmal 500 Jahre frei leben konnte. Ein Volk zudem, das durch den ersten Genozid dieses Jahrhunderts beinahe ausgelöscht worden wäre.
Die 30 000 Quadratkilometer der heutigen Sowjetrepublik Armenien sind nur noch ein Bruchteil der traditionellen Siedlungsräume der indogermanischen Armenier, die einst die weiten Regionen von Ostanatolien bis zum Kaspischen Meer bewohnten.
Nur zweimal - im ersten Jahrhundert vor Christus und zwischen 1080 und 1375 - gab es längerfristige unabhängige Reiche der Armenier. Sonst waren sie Opfer, Spielball, Zankapfel, Puffer von Skythen, Medern, Persern und Seleukiden, Römern, Parthern, Sassaniden und Arabern, Byzantinern, Mongolen, Osmanen und Jungtürken, Russen und schließlich auch, im 19. und 20. Jahrhundert, von deutschen, französischen und britischen Großmachtinteressen. Ihr heiliger Berg, der Ararat, liegt heute in Sichtweite jenseits der Grenze zur Türkei.
Daß sie ethnisch und kulturell in ihrem immerwährenden Kampf nicht zerrieben wurden, verdanken sie vor allem der armenischen Kirche und der von den Geistlichen in ihren typischen spitzen Kapuzen gehüteten eigenen Sprache, Schrift, Kunst, Literatur und Musik.
Viele Armenier entzogen sich dem Schicksal ihres gequälten Volkes durch Auswanderung und brachten es in der Fremde zu Reichtum und Ruhm.
In diesem Jahrhundert feiern Ost wie West Armenier in Politik und Kunst, Business und Show-Business: Armenier (Ost) waren Moskaus früherer Staatschef Anastas Mikojan und dessen Bruder Artjom, Konstrukteur der "MiG"-Düsenjäger, sowie der Komponist Aram Chatschaturjan.
Armenier (West) waren oder sind der legendäre Ölmilliardär und Mäzen Calouste Gulbenkian ("Mr. Fünf-Prozent"), Kaliforniens Gouverneur George Deukmejian, Schriftsteller William Saroyan, die Opern- und Jazzsängerin Cathy Berberian, die Pop-Sängerin Cherilyn Sarkisjan ("Cher"), der Chansonnier Charles Aznavour, dessen Geburtsname Varenagh Aznavourian lautet.
Auch das Osmanische Reich, das den in seinen Grenzen lebenden Armeniern die grausamste Zeit ihrer Geschichte bereiten sollte, bediente sich zunächst ihrer vielfältigen Begabungen. Armenier waren Minister, ihre Intellektuellen prägten Kultur und Architektur Konstantinopels.
Im Osten und Südosten, in den Ebenen am Van-See, auf dem Plateau um Kars und Erzurum beherrschten sie als Bauern und Viehzüchter, Händler und Handwerker das Wirtschaftsleben. Wie die "millets", die Gemeinschaften der Griechen, der Kurden oder Juden, genossen sie unter der osmanischen Toleranz religiöse und kulturelle Autonomie.
Die mit der Französischen Revolution geborenen Ideen waren Sprengstoff auch im osmanischen Vielvölkerstaat. Serben, Bulgaren, Griechen befreiten sich vom Türkenjoch. Ende des 19. Jahrhunderts gründeten auch die Armenier nationalrevolutionäre Parteien, sowohl in ihrer türkischen Heimat, wo etwa 2 Millionen lebten, wie im russischen Reich, wo 1,7 Millionen von ihnen ansässig waren.
Der als "Blutsäufer" berüchtigte Sultan Abdul Hamid ließ armenischen Aufruhr 1894/96 in grausamen Massakern niederschlagen, bei denen über 200 000 Menschen umkamen. Armenische Revolutionäre setzten daher auf die fortschrittlichen Jungtürken unter Enver Pascha, die sich seit 1908 anschickten, die verkrusteten Reste des Osmanenreiches in einen modernen türkischen Nationalstaat überzuführen, dabei aber möglichst noch die Turkvölker Transkaukasiens und Zentralasiens heimzuholen.
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs leitete das größte Verhängnis der Armenier ein. Die Türkei stand auf deutscher Seite gegen die Entente und die Russen, Armenier gab es auf beiden Seiten. Sie traten, loyal gegenüber ihren jeweiligen Herrschern, zum Bruderkampf an.
Ein Ansinnen der Türken vom August 1914, türkisch-armenische Freiwilligenkorps zu bilden, die zusätzlich zu ihren militärischen Pflichten hinter den russischen Linien Aufruhr schüren sollten, wiesen sie zurück. Aber russische Armenier stellten solche Verbände auf, was die Jungtürken veranlaßte, bei ihren Armeniern Hochverrat zu wittern.
Im ersten Kriegswinter, als die dritte türkische Armee unter Enver Pascha an der russischen Front bei Sarikamisch eine schwere Niederlage erlitt, kam das Ende der auf türkischem Gebiet lebenden Armenier in Sicht. Als erstes wurden, im Januar 1915, Hunderte armenische Soldaten und Angehörige der Jandarma entwaffnet, in Arbeitsbrigaden zusammengeschlossen, zu Tode geschunden oder umgebracht.
In Van wehrten sich Armenier gegen Übergriffe von türkischen Soldaten. Das führte endgültig zu dem Beschluß, sie auszurotten, gefaßt Anfang Februar auf einer Sitzung des Zentralen Exekutivkomitees der Jungtürken unter Leitung des Innenministers Talaat Pascha. Es war Krieg, "eine bessere Gelegenheit wird nicht mehr kommen", stellte ein Teilnehmer der Tagung, Dr. Nazim, fest.
Die Armenier seien "wie ein Krebsgeschwür, das uns umbringen wird, wenn wir es nicht entfernen", so Nazim, es müsse "mit der Wurzel ausgerottet werden". Innenminister Talaat: "Kein Armenier darf in der Lage sein, Zeugnis von dem zu geben, was geschehen ist."
Am 24. April, dem Auftakt zum Völkermord an den Armeniern, gedenken die Nachkommen im sowjetischen Eriwan jedes Jahr ihrer Toten; an diesem Gedenktag aber erschießen armenische Terroristen auch immer wieder türkische Diplomaten.
An jenem Frühlingstag 1915 verhafteten Häscher des Innenministers zunächst 235 Führer der geistigen Elite der Armenier in Istanbul, 300 in der Provinz. Kaum einer kam aus der angeordneten "Verbannung" wieder.
In den Ostprovinzen wurden die Einwohner ganzer Dörfer, Kreise und Städte zu Verbannten-Transporten zusammengefaßt, angeblich, um sie aus frontnahen Gebieten wegzubringen, wo sie ein Sicherheitsrisiko für das Land seien. Aber die Deportation in Richtung der heißen Wüsten Syriens und Mesopotamiens, urteilte 1984 die Menschenrechtsorganisation "Permanent People's Tribunal", "war faktisch nur eine versteckte Form der Ausrottung".
Militär und eine großzügig finanzierte Sonderorganisation aus Kriminellen wie entlassenen Sträflingen besorgte die Austreibung, örtliche Gendarmen stellten die Kolonnen zusammen, die zu Fuß ihre Heimat verlassen mußten. Es gab nichts zu essen, wer liegenblieb, starb.
Ganze Gruppen wurden erschlagen, in Schluchten getrieben und erschossen, gefesselt oder tot in Flüsse geworfen. "Seit einigen Tagen", telegraphierte der deutsche Konsul Holstein am 10. Juni aus Mossul nach Berlin, "treiben Leichen und menschliche Gliedmaßen im Fluß (Tigris) vorbei."
Eines der erschütterndsten Zeugnisse dieser Zeit lieferte einer der "verbrannten Dichter" Deutschlands, der Expressionist Armin T. Wegner, der sich als Sanitätssoldat freiwillig in die Türkei gemeldet hatte:
Von Kurden erschlagen, von Feldjägern beraubt, erschossen, erhängt, vergiftet, erdolcht, erdrosselt, von Seuchen verzehrt, ertränkt, erfroren, verdurstet, verhungert, verfault, von Schakalen angefressen. Kinder weinten sich in den Tod, Männer zerschmetterten sich an den Felsen, Mütter warfen ihre Kleinen in die Brunnen, Schwangere stürzten sich, die Hände aneinandergebunden, mit Gesang in den Euphrat.
Am Sammelpunkt Aleppo in Syrien kamen von 850 000 Deportierten nur 50 000 an. In den Lagern konnten Türken junge Mädchen als Sklavinnen kaufen, die übrigen wurden von Aleppo aus weiter in die Wüste getrieben, "bis von Tausenden nur noch Hunderte und von Hunderten nur noch ein kleiner Haufen übrigblieb, den man weiterjagte, bis es ihn nicht mehr gab", schrieb der Franzose Yves Ternon in "Tabu Armenien".
Armin T. Wegner hat sich heimlich an die Lager dieser Letzten des Todesmarsches herangeschlichen:
Ich habe Wahnsinnige gesehen, die den Auswurf ihres Leibes als Speise verzehrten, bin Frauen begegnet, die den Leib ihres neugeborenen Kindes gekocht hatten, Mädchen, welche die noch warme Leiche ihrer Mutter sezierten, um das aus Furcht vor den räuberischen Gendarmen verschluckte Gold aus den Därmen der Toten zu suchen.
Die Zahl der Opfer von Massakern und Austreibung liegt nach unterschiedlichen Schätzungen irgendwo zwischen 800 000 und 1,5 Millionen.
Den wenigen, die überlebten, setzte Franz Werfel mit seinem Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" ein Denkmal. Er schildert, gestützt auf historische Tatsachen, wie sich 5000 Armenier auf dem küstennahen Berg Moses bis zu ihrer Rettung durch alliierte Kriegsschiffe verschanzten. 1933 in Berlin erschienen und gleich wieder von den Nazis verboten, prophezeite das Werk das den Juden drohende Unheil: Die Armenier "waren keinem Feinde in die Hände gefallen, der aus Gründen der Gegenseitigkeit das Völkerrecht achten mußte. Sie waren einem weit schrecklicheren, einem ungebundeneren Feind in die Hände gefallen: dem eigenen Staat".
Proteste an die Adresse der Jungtürken hat es damals durchaus gegeben. Der amerikanische Botschafter Henry Morgenthau allerdings wurde, als er 1915 wegen der Greuel bei Innenminister Talaat vorsprach, mit dem "erstaunlichsten Ansinnen der Welt" konfrontiert: Talaat verlangte eine Liste jener Türkei-Armenier, die bei zwei US-Gesellschaften lebensversichert waren. Da die nun "fast alle tot und ohne Nachkommen" seien, habe die türkische Regierung ein Recht auf die Prämien.
Deutsche - Militärs, Diplomaten, Kaufleute, Konstrukteure der Bagdad-Bahn - waren in jener Zeit bei den Waffenbrüdern in der Türkei reichlich vertreten. Auch ihr Botschafter, Hans Freiherr von Wangenheim, sah sich, wie sein k.u.k.-Botschafterkollege Johann von Pallavicini nach Wien meldete, "genötigt, ein ernstes Wort mit der türkischen Regierung anläßlich der Verfolgung der Armenier zu sprechen", jedoch in einer Form, "welche es die Türken kaum empfinden ließ, daß man mit ihrem Verhalten unzufrieden sei".
Der deutsche Missionar Pastor Johannes Lepsius hat sich bei den Jungtürken für die Armenier verwendet und später versucht, in Berlin öffentlich auf ihre Ausrottung aufmerksam zu machen. Die Presse im Reich jedoch unterlag der Zensur. In Richtlinien für deutsche Journalisten vom 7. Oktober 1915 hieß es: "Über die Armeniergreuel ist folgendes zu sagen: Unsere freundschaftlichen Beziehungen zur Türkei dürfen durch diese innertürkische Verwaltungsangelegenheit nicht nur nicht gefährdet, sondern nicht einmal geprüft werden."
Karl Liebknecht, der die deutsche Regierung am 16. Januar 1916 im Reichstag zu den Massakern befragte ("Alle Welt weiß davon, und in aller Welt macht man Deutschland dafür verantwortlich, weil in Konstantinopel die deutschen Offiziere die Regierung kommandieren"), erhielt in einer späteren Sitzung die Antwort vom Staatssekretär Gottlieb von Jagow: "Die Türken erweisen uns einen wertvollen Dienst, indem sie die Flanken unserer militärischen Stellung verteidigen. Sie werden mir beipflichten, meine Herren, daß wir unsere Allianz wegen der armenischen Frage nicht aufgeben können."
Einer der deutschen Diplomaten, die aufrüttelnde Berichte über das Grauen von 1915 verfaßten, war Dr. Max Erwin von Scheubner-Richter, damals Konsulatsverweser im ostanatolischen Erzurum. Der enge Kampfgefährte des späteren Führers kam am 9. November 1923 beim Hitler-Putsch ums Leben.
Von ihm dürfte Hitler gewußt haben, was in Armenien geschehen war - und wie wenig die Welt erfuhr. Jedenfalls berief er sich auf das Jahr 1915, als er kurz vor dem brutalen Überfall der Wehrmacht auf Polen in vertrautem Kreis fragte: "Wer spricht heute noch von der Vernichtung der Armenier?"
Zwar haben Uno und Europäisches Parlament in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg das Geschehen offiziell als "Völkermord" gebrandmarkt, aber die Türkei bestreitet ihn noch heute.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs errichteten die Armenier, die dem Genozid entgangen waren, eine kurzlebige Republik in unsicheren Grenzen. In Artikel 88 und 89 des Vertrags von Sevres, den die besiegte Türkei 1920 mit den Siegermächten schließen mußte, hieß es: "Die Türkei erklärt, daß sie, wie es bereits die Alliierten getan haben, Armenien als freien und unabhängigen Staat anerkennt."
Der Vertrag wurde nie wirksam. Im Abschlußjahr marschierte der Gründer der modernen Türkei, Kemal Atatürk, in die armenischen Provinzen Kars und Ardahan ein, im russisch besetzten Teil rief im selben Jahr die Rote Armee die Sowjetrepublik Armenien aus.
"Die Sowjetmacht hat das armenische Volk von der Gefahr einer physischen Vernichtung erlöst", erklärte 1970 der damalige armenische KP-Chef Anton Kotschinjan.
Das war - allem Stalin-Terror zum Trotz - unbestreitbar. Die Armenier behielten ihre Sprache und Schrift und durften ihre Religion ausüben - Privilegien, wie sie sonst nur Stalins Volksgenossen, den Georgiern, zuteil wurden.
Drei Millionen Armenier leben heute in der Sowjetrepublik, über eine Million in den benachbarten Republiken Georgien und Aserbaidschan.
Ihre Diaspora ist die ganze Welt: Über 600 000 Armenier leben in den USA und in Kanada, 500 000 im Vorderen Orient, über 400 000 in Europa, 120 000 sogar in Lateinamerika. 70 000 Armenier schließlich gibt es noch in der Türkei: Sie leben zwischen Druck und Anpassung, aber immerhin, anders als die Kurden, mit begrenzten kulturellen Freiheiten wie eigenen Schulen und Zeitungen.
Sie alle blicken seit Anfang des Jahres gebannt auf Sowjet-Armenien, wo ihre Landsleute Michail Gorbatschows Perestroika nutzen, um die vorwiegend von Armeniern bewohnte Enklave Berg-Karabach zurückzuverlangen.
Wenn, wie im Februar in Sumgait, Aserbaidschaner Armenier gezielt in ihren Wohnungen aufstöbern und umbringen, löst das bei den Betroffenen mehr aus als augenblickliches Entsetzen. Wenn, wie nach dem Erdbeben der vorvergangenen Woche, in Aserbaidschans Hauptstadt Baku Moslems in Freudenchören "Allahs Strafe" gegen jene feiern, die ihre Brüder aus Armenien vertreiben wollen, brechen alte Ängste auf.
Die Armenier, so der britische Historiker Christopher Walker, "wissen, daß die Massaker, an die sie sich alljährlich erinnern, nicht allein die tote Geschichte einer vergangenen Generation sind, sondern Möglichkeiten, Aktualitäten der Gegenwart".

DER SPIEGEL 51/1988
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