11.07.2015

GriechenlandOlympische Ruinen

2004 war das Jahr der Griechen, ihre Nationalmannschaft wurde Fußballeuropameister, und einen Monat später begannen in Athen die Olympischen Sommerspiele. Von Überschuldung redete damals kaum einer, dabei liefen die Kosten für die Spiele schon aus dem Ruder. Offiziell zahlte der griechische Steuerzahler 8,5 Milliarden Euro, es gibt aber Schätzungen, die von 20 Milliarden ausgehen. Das Haushaltsdefizit Griechenlands stieg 2004 auf 7,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, zwei Jahre zuvor waren es 4,7 Prozent gewesen. Innerhalb von zwölf Monaten wuchs die Staatsverschuldung um 12 Milliarden auf 195 Milliarden Euro. Heute, knapp elf Jahre nachdem in Athen das olympische Feuer brannte, sind die Sportstätten wie das Beachvolleyball-Stadion nur noch Ruinen.
Von Mag,

DER SPIEGEL 29/2015
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