18.07.2015

Reumütige Kämpfer

In den Wirren des syrischen Bürgerkriegs lebte der 37-jährige Nagi als einfacher Bauer. Die Brüder Yasser, 31, und Yammany, 20, verdienten ihr Geld im Handel mit Öl – bis Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) ihr Dorf in der Nähe von Kamischli an der Grenze zur Türkei eroberten. Für 400 Dollar im Monat verteidigten die Männer seither das ausgerufene "Kalifat" des IS. Als kurdische Freischärler jüngst ihr Dorf befreiten, ergaben sich die drei reumütig. Nun hoffen sie in einem Geheimgefängnis der Kurden-Polizei, dass sie bald zu ihren Familien zurückkehren können.

DER SPIEGEL 30/2015
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