Kunst als Schauprozeß

Ein Kampfbegriff der Black-Power-Bewegung aus den sechziger Jahren macht erneut Karriere: „political correctness“. Die politisch Korrekten, eine Sprach- und Denkpolizei radikaler Minderheiten, kontrollieren nicht nur Vorlesungsverzeichnisse oder Feuilletons - sie beherrschen jetzt eine New Yorker Museumsschau.
Von Matthias Matussek

DER SPIEGEL 15/1993

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