14.06.1993

Der Mensch - das ewige Tier

Der moderne Europäer ist nicht Herr seiner Sinne, trotz Aufklärung und pädagogischem Fortschrittseifer. Der Ethnologe Hans Peter Duerr, konservativ gewandelter Anarchist, verficht diese These im dritten Band seiner Zivilisationskritik: „Obszönität und Gewalt“ - auch ein Beitrag zur aktuellen Gewaltdiskussion.
Der ehrenwerte Leonhard Thurneysser zum Thurn, Arzt aus dem Basel des 16. Jahrhunderts, war mit einem Weib geschlagen, das jedem herrschenden Anstand dreist zuwiderhandelte und zum Gram des Gatten fortgesetzt mit dem liederlichsten Mannsvolk poussierte.
"Ich verbiete dir keins wegs mit ehrlichen Personen dich zuersprachen", so rief der Medicus drohend, "aber an Arß und Futt dich zubetasten und die Tutten herauß ziehen zu lassen, wird dir von mir nicht vergunt werden." Das war ein eheliches Machtwort, das auch der Sittenprediger Geiler von Kaisersperg von Herzen gebilligt hätte, ein spätmittelalterlicher Billy Graham und Gesinnungsgenosse des gepeinigten Gevatters Leonhard, der schon damals grimm "die grosse Geilheit" geißelte, den "Weibern oder Jungfrawe an die Bruestle zugreifen".
Der zuchtlose Griff nach den lockenden Tutten war eine schwere sittliche Entgleisung und zu allen Zeiten weltweit verpönt. In den Urwäldern Nordborneos beispielsweise, beim Volk der Berg-Dusun, mußten tugendfreie Burschen, die sich am freitragenden Busen verheirateter Frauen versündigten, mit einem Schwein oder zwei Hühnern büßen. Rabiatere Naturvölker wie die Bewohner der indonesischen Insel Nias entfernten dem Greifer sogleich die unkeusche Hand.
Zahllos sind die Beschwerden neuzeitlicher Frauen über hartnäckige Busenfummler. Kürzlich hat sogar das traditionell sanftmütige Personal der Singapore Airlines gegen zudringliche Passagiere rebelliert, die in den anmutigen Stewardessen offenbar den appetitlichsten Teil der Bordverpflegung sehen.
Trotz globaler Ächtung also lebt der Mißgriff zum Weibe zeitlos weiter. Daran haben all die Jahrhunderte abendländischer Kulturhege nichts geändert. Schmählich versagen Aufklärung und zivilisatorischer Fortschritt im Reich der Sinne. Das ist die zentrale These des Ethnologen Hans Peter Duerr, 50.
Tausende ethnographische und historische Quellen hat der sammelsüchtige Empiriker in seiner Fernreise durch die ethnischen Weltgefilde studiert. Überall ist er auf den Wildwuchs aggressiver und gewaltstiftender Sexualität gestoßen und schließlich zu der Einsicht gelangt, daß der Homo sapiens im Umgang mit seinen primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen seit Jahrtausenden gegen jede grundlegende Veränderung resistent geblieben ist.
Seit den späten siebziger Jahren zeigt Duerr, als ethnologisch-philosophischer Querkopf, dem biederen Vernunftglauben seine Grenzen: Die "Tierzähmung des Menschen", die schon Nietzsche angezweifelt hatte, habe tatsächlich nie stattgefunden. Umsonst sei die Hoffnung, daß rationale Erziehungs- und Gesellschaftsmodelle das Triebwesen Mensch endgültig zu einem befriedeten Diskursteilnehmer veredeln könnten. In kulturkritischen Essays wie "Traumzeit" hat er mit diesen Einsichten den pädagogischen Optimismus der Nachkriegs-Linken beinahe lächerlich gemacht.
Ausgerechnet an der linksgeneigten Bremer Universität wurde Duerr im vergangenen Jahr zum Professor für Ethnologie und Kulturgeschichte berufen. Entsprechend heftig wurde der Gelehrte, der auf der Suche nach anthropologischen Abgründen am liebsten unter der Gürtellinie forscht, sogleich von galligen Radikalfeministinnen als "Sexist und Pornograph" attackiert: "Wenn Sie nicht sofort aus Bremen verschwinden, passiert etwas!"
In zehn arbeitsintensiven Forscherjahren hat Duerr schier unerschöpfliches Beweismaterial für seine Vernunftskepsis aufgetürmt, das er seit 1988 kontinuierlich veröffentlicht. Mit Scharfsinn und Ironie, aber auch mit stupender Monomanie umkreist er den "Mythos vom Zivilisationsprozess", um ihn Stück für Stück zu zermahlen.
In zwei Untersuchungsberichten hat er bereits penibel die "Scham- und Peinlichkeitsnormen archaischer und vorneuzeitlicher Gesellschaften" ausgeleuchtet. Jetzt zeugt der dritte Band "Gewalt und Obszönität" vom unstillbaren Eifer des Gelehrten, die gutgemeinte Legende vom triebveredelten, affektiv besänftigten Abendland in den Orkus zu verweisen*.
"In sämtlichen menschlichen Gesellschaften sind", so erkundete Duerr, "die gleichen Gefühls- und Verhaltensdispositionen anzutreffen." Und so _(* Hans Peter Duerr: "Obszönität und ) _(Gewalt". Suhrkamp Verlag, ) _(Frankfurt/Main; 742 Seiten; 78 Mark. ) manches exotische, urtümlich scheinende Sexualbetragen ist bei näherer Betrachtung zivilisiertem Habitus keineswegs wesensfremd.
Damit stemmt er sich vor allem gegen jene herrschende Zivilisationstheorie, die einst der ehrwürdige und hochangesehene Soziologe Norbert Elias begründet hatte. Elias, der vor drei Jahren 93jährig in Amsterdam starb, war in seinem Monumentalwerk "Über den Prozeß der Zivilisation" zu dem Resultat gelangt, die europäische Moderne allein habe den "Persönlichkeitstypus des triebregulierten Menschen hervorgebracht", der "seine Affekte, Emotionen und Aggressionen eindeutig besser zu zügeln wisse" als der animalische Vorzeitmensch.
Einen gewissen Fortschritt konzediert Duerr dem Menschen allein in der Entfaltung seiner technischen Intelligenz. In Fragen der Moral, das heißt: im Unterholz der niederen Instinkte, wütet der Neuzeitler jedoch ungehemmt und womöglich noch barbarischer als der zottelige paläolithische Pelztierjäger oder jene spätmittelalterliche Nürnberger Gastwirtin, die mit dem herrischen Brunstruf "Huy fotz, friss den Mann" erschrockenen Zechern "zum Latz griffen" und wollüstig "die Scham herausgezogen hatte".
Die These, der moderne Europäer sei weniger zivilisiert, als er von sich glaube, bedeutet für die anthropologische Vergangenheit: Die Primitiven waren keineswegs so wild und ungebärdig, wie es die fortschrittsgläubige Geschichtsphilosophie annimmt. Zivilisierung und Primitivismus stehen seit je in einem konstanten, ewig ungelösten Spannungsverhältnis. Diesen Kulturbegriff entfaltet Duerr in "Obszönität und Gewalt" besonders eindringlich und multikulturell weiträumig. Dabei gelingen ihm immer wieder überraschende Exkurse in die Archaismen der jüngeren Gegenwart - mit zuweilen jähem Wechsel zwischen dem Komisch-Obszönen und dem Erschütternd-Bestialischen.
So hat der Folklorist zum Beispiel die "aggressive Entblößung von Brüsten und Genitalien" als "Universalie" in allen bekannten Kulturen erspäht. Mit nackten Brüsten, die keinesfalls erotische Begehrlichkeit signalisierten, hetzten schon vor Urzeiten wehrwillige Beduinen-Frauen ihre Männer in den Kampf gegen persische Eroberer - eine offensive Motivations- und Mutgebärde, mit der auch britische Matrosenfrauen beim Auslaufen der Flotte ihre Krieger in die Falkland-Schlacht entließen.
Provozierend enthüllten 1968 linke Studentinnen vor einem Hamburger Amtsgericht ihre Busen. In einer bremischen Drogerie kam es kürzlich zu einer "artfremden Verwendung von Muttermilch" (Polizeibericht), als eine ertappte Ladendiebin unversehens ihr Leibchen öffnete und den Detektiv mit Säuglingsnahrung attackierte. Der beleidigte Milch-Mann erstattete Anzeige wegen Körperverletzung.
Kulturelles Allgemeingut sieht Duerr ebenfalls in der "Entblößung der Vulva als Rache oder Beleidigung". Schimpflich ergeht es Männern vom afrikanischen Stamm der Bakweri, die eine Frau etwa mit dem Klageruf "Deine Möse stinkt!" überziehen. Das verletzte Weib organisiert umgehend eine feminine Widerstandsgruppe, die den Peiniger mit offenem Schamtrakt erschreckt, ein Schwein als Bußgeld fordert und die frauenfrohe Ballade "1000 Mösen sind wunderschön, wunderschön" anstimmt.
Einen schlappschwänzigen ostafrikanischen Pokot-Mann, der seine Ehefrau sexuell vernachlässigte, straften die Stammesfrauen mit Stöckchenhieben auf den Penis. Als Zugabe preßten sie dem Unglücklichen olfaktorisch verwerflich ihre Vulva ins Gesicht, urinierten und defäkierten dazu und keiften gemeinschaftlich: "Wozu brauchst du deine Eier, du bist ja doch kein Mann."
In Mannheim beobachtete der Obszönograph eine moderne, wenngleich erheblich sanftere Verhaltensvariante bei einer Schar minderjähriger Mädchen, die vor einer Horde verlegener Buben die Hosen herunterließen und dazu höhnisch psalmodierten: "Es muß was Wunderbares sein, von euch gefickt zu werden."
Mit grober sexueller Waffentechnik kämpften mitunter auch vergnügt Luritja-Frauen im australischen Busch, die sich dem Mannsvolk furzend und mit kreisendem Becken näherten. Die sexuelle Erweckungsbewegung fand aber ein jähes Ende, wenn die Herren erigierten. Dann verschwand die kleine Foltertruppe mit schrillem Gelächter und, wie der Forscher Duerr vermutet, jenem geschlechtlichen Machtbewußtsein, das auch zivilisierte Striptease-Girls empfinden, wenn sie "die Männer geil machen und dann hängenlassen können".
Freilich sind dies alles eher skurrile Triebregungen mit belustigender Wirkung im Vergleich zu jenen sexuellen Brutalitäten, die von mörderischen Männern verübt werden und die den Professor Duerr in der Überzeugung bestärkt haben, daß von einer "allgemeinen Evolution der Gesittung hin zu stärkerer Triebkontrolle und Affektmodellierung keine Rede sein kann".
Dies hatte der emsige Sexual-Pfadfinder schon im ersten Band seiner Mythenschändung ("Nacktheit und Scham") herausgefunden und nach ausgiebiger Beweisaufnahme sogar eine zunehmende sittliche Verwilderung des zivilisierten Menschen konstatiert, eine drastische Senkung der "Scham- und Peinlichkeitsstandarde". So wäre gewiß nicht einmal die unterleibaktivste verwegenste Luritja-Frau auf die Idee gekommen, fremden Männern Einblicke in ihre geöffnete Vagina zu gewähren - ein gynäkologisches Showgeschäft, das ungeniert die US-Sexualtherapeutin Annie Sprinkle betreibt.
Fast schon altersmild warnte Duerr nun vor der schrankenlosen hedonistischen "Liberalisierung der Sexualität". Ordnungsliebend sprach er von der unabdingbaren sozial- und partnerschaftsbildenden Kraft der "Genitalscham", die er als konstitutiv und "charakteristisch für die menschliche Lebensform überhaupt" betrachtet.
Diese Theorie steht in unverfrorenem Widerspruch zu den Einsichten von Meister Elias, der ein ausgeprägtes körperliches Schamempfinden allein den neuzeitlichen Europäern zubilligte. Duerrs akademische Kollegen waren peinlich berührt über den "ahistorischen" Thesenkatalog. Neomarxistische Glaubensgemeinschaften, die unverdrossen an die allseitige positive Fortentwicklung des Homo sapiens glauben, beschimpften den oppositionellen Ethnokauz als "reaktionäre Sau" und "großes Arschloch". Im SPIEGEL-Gespräch hatte Duerr überdies höchst zeitgeistwidrig die "repressionsfreie Gesellschaft" zu einem Ding der Unmöglichkeit erklärt.
Der greise Elias verwahrte sich mit dem schwächlichen Hohnruf "Viel Lärm um nichts" gegen den faktenhuberischen Erzketzer und warf dem Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld in einem empörten Brief "Unehrenhaftigkeit" vor, weil er gemeinsam mit Duerr gegen ihn Front mache.
In der Zeit fauchte Feuilleton-Chef Ulrich Greiner entgeistert: "Duerr ist ein Walter Kempowski der Ethnologie", Elias "ein Erneuerer der Soziologie". Sein "empirisches Material" sei zwar "vergleichsweise gering", aber "große Theorien sind nicht falsifizierbar". Duerr retournierte maliziös: "Wo deutscher Geist weht, schrumpft die Bedeutung von Fakten zur Kümmerlichkeit" - und setzte ungebrochen seinen Kampf fort gegen die eliasianischen Heerscharen und ihren Glauben an die "Überlegenheit der okzidentalen Zivilisation".
Mit genießerischer Ironie schweift der Enzyklopäde bisweilen zu drolligen Verhaltensvergleichen hinab ins Gehege der Zoologie. Er berichtet von "Wut-Erektionen" bei Stumpfschwanz-Makaken, See-Elefanten und Antilopen - einer Triebregung, zu der ja selbst die kultiviertesten Vertreter europäischer Stumpfschwanz-Intellektueller neigen. Jedenfalls kündet Georg Christoph Lichtenberg in einem seiner trefflichen Aphorismen von einem Kritiker-Kollegen: "Wenn er eine Rezension verfertigt, habe ich mir sagen lassen, soll er allemal die heftigsten Erektionen haben."
Es ist der "bedrohliche Phallus", der in allen Kulturen als "Inbegriff des Willens zur Macht" gilt, als Symbol für Mut und Angriffslust, als mythologischer "Hammer Gottes". Drohend etwa schnippt in Gefahren- und Erregungsmomenten der Buschmann auf Neuguinea gegen seine Penishülle aus Flaschenkürbis. Renaissance-Stutzer stolzierten geltungssüchtig-viril mit prallen Schamkapseln und Lätzen durch die Gassen.
Aus neuzeitlichen Krankenhäusern berichten leidgeprüfte Schwestern von rekonvaleszenten Bett-Geilisten, die bei der Morgentoilette mit dem Triumphlaut "Was sagst du nun?" die Decke lüpfen und auf ihre unversehrte Männlichkeit verweisen. Mit stark verminderter Genitalscham stellen auch männliche Besucher in der gemischten Sauna ostentativ ihren Unterleib zur Schau; triebtechnisch ebenso dereguliert setzt sich, nach Duerrs Beobachtungen, auch die emanzipierte Frau neuerdings breitbeinig auf der Schwitzbank nieder.
Wenn die Sikka-Männer auf der Insel Flores bei starker Gemütsbewegung ihren Penis reiben, so Duerr, möge niemand glauben, "daß solche archaischen Gebärden charakteristisch sind für eine niedere Zivilisationsstufe". Treffend verweist er auf die "Rammel- und Stopfbewegung", die Fußballer nach erfolgreichem Torschuß vorführen und damit unterstreichen, daß sie den Gegner soeben "gefickt" haben.
Steinalt ist die ethnische Gepflogenheit, unliebsamen Mitmenschen das entblößte Gesäß verächtlich entgegenzurecken. Solches "Hinternweisen" wurde im Mittelalter streng geahndet. Wenn hingegen heute eine Riege von AKW-Protestlerinnen den blanken Hintern präsentiert, empfinden Polizisten, die ja häufig in den Flugschneisen autonomer Molotowcocktails stehen, eher Vergnügen an solchen pazifistischen After-Künsten. Die moderne Zivilisation hat sich längst an ein Gewaltaufkommen gewöhnt, das den kulturarmen Altvorderen in Schamkapsel und Penisfutteral noch weitgehend fremd war.
Endloses Grauen dokumentiert die Liste, in der Duerr all jene sexualisierten Massenschlächtereien, Verstümmelungen und Vergewaltigungen neuzeitlicher Kulturkreise katalogisiert. Bekümmert registriert der Forscher eine stetige Steigerung der Grausamkeiten, kein gnädiger Prozeß der sublimierenden "Triebmodellierung" hat der Barbarei jemals Einhalt geboten.
Wenn in Ulm um 1500 ein Unmensch "seiner Frawen die Fotzen verneete" (und dafür ertränkt wurde), stopfte die entfesselte US-Soldateska im Vietnamkrieg vietnamesischen Frauen benzingetränkte Lappen in After und Vagina und zündete sie an, mitunter mordeten sie die Mädchen auf dem gleichen Wege mit Handgranaten. Den Vietcong schnitten GIs, als finale Demütigung, die Genitalien ab und bastelten daraus Armbänder und Amulette. Im Spätstadium ihrer zivilisatorischen Bändigung, im 18. Jahrhundert, verfuhren die Engländer auf ähnlich grausige Weise mit den Hochlandschotten.
Deutsche Soldaten und SS-Männer fielen im Zweiten Weltkrieg brutal über russische Frauen her. Die siegreich vorrückende Rote Armee rächte sich mit Massenvergewaltigungen an über zwei Millionen deutschen Frauen. Sowjetische Befreier verschonten bisweilen nicht einmal zu Skeletten abgemagerte jüdische Frauen, die sie gerade aus hitlerdeutschen KZ befreit hatten.
Schaudernd, aber tatenlos blickt heute die zivile Welt auf die serbischen Kriegsgreuel in Bosnien, auf "ethnische Säuberungen" und Massenvergewaltigungen, bei denen Schwangeren die Föten aus dem Leib geschnitten und an Bäume genagelt wurden. Und diese Schlächter, so schreibt Duerr, "sind ganz normale Männer, nicht etwa krankhafte Lustmörder".
Der tragisch verirrte Guru Elias, resümiert der Völkerkundler, habe "einem künstlich verfinsterten Mittelalter ein idealisiertes Bild der Gegenwart" gegenübergestellt. Duerr sieht die Finsternis aber eher in abendländischer Zukunft.
Mit zunehmender Bevölkerungszahl und Anonymisierung der Großstadtgesellschaften versagen die traditionellen sozialen Kontrollen, die Bremsen gegen Kriminalität greifen immer weniger. Das Elend auch sexueller Gewalt wird weiterwachsen.
Einen Ausweg sieht auch der gelehrte Weltenbummler nicht: "Die Rückkehr zu effektiver Sozialkontrolle, wenn sie überhaupt möglich wäre, ist für uns freiheitsbewußte Individualisten eine entsetzliche Vorstellung - die totale Auflösung dieser Kontrolle aber womöglich noch unerträglicher."
* Hans Peter Duerr: "Obszönität und Gewalt". Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main; 742 Seiten; 78 Mark.

DER SPIEGEL 24/1993
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