05.07.1993

Robot-Helfer im Kibbuz

Weniger palästinensische Hilfskräfte, dafür mehr Automation in der Landwirtschaft sind das Ziel eines Programms, mit dem die israelische Regierung ihre Bauern von fremden Arbeitskräften weitgehend unabhängig machen will. In manchem Kibbuz, so berichtet das Wall Street Journal, ist dieses Programm schon verwirklicht. Auf Jizchak Lichters Farm etwa übernimmt ein Roboter das Besprühen der Felder mit Insektiziden - "Wir schalten einfach die Maschine ein und gehen dann Mittag essen", sagt Lichter. An dem israelischen Forschungsinstitut zur Entwicklung der Roboter wird derzeit ein automatischer Melonenpflücker getestet: Die Blätter der Pflanze werden von starken Gebläsen zur Seite geweht, eine Videokamera erfaßt die Frucht, und ein Roboterarm greift die Melone, während das automatische Messer sie vom Stamm trennt. Innerhalb von fünf Jahren soll die Maschine (Preis: 70 000 US-Dollar) auch für Kohl oder Kopfsalat eingesetzt werden.

DER SPIEGEL 27/1993
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