19.07.1993

ChristdemokratenDoppelkopf in der Krise

In Gesprächen mit CDU-Chef Helmut Kohl wollen die zerstrittenen rheinland-pfälzischen Christdemokraten ihre Führungskrise überwinden. Noch vor der Sommerpause sind separate Treffen mit dem Fraktionsvorsitzenden Hans-Otto Wilhelm, 53, und dem CDU-Landeschef Werner Langen, 43, geplant. Das Mainzer Unions-Tandem ist sich seit der verheerenden Landtagswahlniederlage 1991 nur in einem Punkt einig: Die von Kohl damals verordnete Doppelkopflösung soll beendet werden. In der Union wird nicht ausgeschlossen, daß Wilhelm, der das Amt des Landesvorsitzenden vor eineinhalb Jahren an Langen abgab, ein Comeback als Spitzenkandidat für die Landtagswahl anstrebt. Trotz einflußreicher interner Gegner, darunter der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler, gilt Wilhelm in der Partei noch immer als mehrheitsfähig.

DER SPIEGEL 29/1993
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Christdemokraten:
Doppelkopf in der Krise

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