16.11.1992

Stoppen Aktionäre den BfG-Verkauf?

Der mühsam ausgehandelte Vertrag zwischen der französischen Bank Credit Lyonnais und der Aachener und Münchener Beteiligungs-AG (AMB) über den Verkauf der BfG-Mehrheit an die Franzosen scheitert möglicherweise am Veto der AMB-Aktionäre. Der komplizierte Deal muß auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von den Aktionären genehmigt werden. Dafür ist nach Ansicht des Aktienrechtlers Marcus Lutter eine satzungsändernde Mehrheit erforderlich. Das sind in der Regel 75 Prozent. AMB-Chef Kaske ging bisher davon aus, daß eine einfache Mehrheit reicht. Mit der 75-Prozent-Hürde würde es eng für die AMB. Die Paket-Aktionäre, die dem Deal zustimmen, kommen nur auf rund 26 Prozent der Stimmen. 10 Prozent der freien Aktionäre haben bereits offenen Widerstand gegen den Kaufvertrag angekündigt.

DER SPIEGEL 47/1992
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