16.11.1992

Überangebot in der Hauptstadt

Der Boom auf dem Berliner Immobilienmarkt ist offenbar gekippt. Seit dem Sommer sind Mieten und Grundstückspreise bei Bürobauten um 20 bis 30 Prozent gefallen. In Spitzenlagen wie dem Kurfürstendamm können die geforderten Mieten von 100 Mark und mehr pro Quadratmeter nicht mehr durchgesetzt werden. Nach einer Studie der Immobilienberatung Zadelhoff zahlen die Interessenten jetzt nicht mehr als 65 bis 75 Mark. Die Konjunkturschwäche und die Ungewißheit über den Regierungsumzug haben die Nachfrage nach Büros merklich gedämpft. Nach der Wende hatten Spekulanten auf einen zusätzlichen Bedarf von sechs Millionen Quadratmeter Bürofläche in Berlin gesetzt. Jetzt rechnen Immobilienexperten nach Fertigstellung aller geplanten Neubauten mit einem erheblichen Überangebot.

DER SPIEGEL 47/1992
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