07.12.1992

Jobs in Japan werden knapp

Nach fast fünf Jahren eines Überangebots an Arbeitsplätzen wird die Job-Suche in Japan nun sehr viel schwerer. Wegen des tiefen Konjunktureinbruchs in dem fernöstlichen Industriestaat ist die Zahl der offenen Stellen jetzt erstmals seit April 1988 wieder kleiner als die Zahl der Bewerber um einen Arbeitsplatz. 100 Japanern, die eine Beschäftigung suchen, stehen im Schnitt nur noch 96 Job-Angebote gegenüber. Im März 1991 - vor Beginn der Krise - hatten 100 Job-Bewerber noch unter 147 offenen Stellen wählen können. Hält der Konjunkturabschwung weiter an, wird zwangsläufig auch die zur Zeit noch stabile Arbeitslosenquote von nur 2,2 Prozent steigen.

DER SPIEGEL 50/1992
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