21.12.1992

„Päpstin mit Recht auf Heirat“

Vor Gott, so verkünden die Kirchen, sind alle Menschen gleich. Doch vor allem in der katholischen Großkirche stehen Männer noch immer Gott näher, werden Frauen von der Macht ausgeschlossen. Weltweit regieren bereits 14 christliche Bischöfinnen, doch die Papstkirche sperrt sich mit aller Gewalt gegen Priesterinnen am Altar.
Der fromme Kirchenmann hielt nichts von Galanterie und schöner Rede. "Du bist es, die dem Teufel Eingang verschafft hat", wütete Tertullian aus Karthago gegen die große Versucherin - das Weib.
Das war zum Ende des zweiten Jahrhunderts christlicher Zeitrechnung.
Wie der nordafrikanische Gottesgelehrte dachten in der Frühkirche viele Funktionäre der neuen Religion. "Das doppelzüngige Geschlecht stellt jedem ein Bein", erregte sich in Rom der heilige Kirchenlehrer Hieronymus (340 bis 384). "Das ganze Geschlecht ist schwach und leichtsinnig", ereiferte sich der Patriarch von Konstantinopel, der heilige Johannes Chrysostomus (354 bis 407).
"Fleisch" ist sie, der Mann aber "Geist", lehrte zur selben Zeit der große heilige Augustinus, der Frauen für so gefährlich hielt, daß er selbst mit seiner leiblichen Schwester nur in Begleitung Dritter sprach.
Seit Tertullian hat sich in der mit 928,5 Millionen Gläubigen größten Institution des Christentums für die Frauen nicht viel geändert: Für den Papst und die große Mehrzahl seiner Unterhirten und Theologen sind sie noch immer des Teufels Verkörperung, eingehüllt in schöne Leiber, die selbst alten heiligen Männern die Sinne umnebeln - und damit die Herrschaft der Herren gefährden.
Sie von der Macht fernzuhalten, sie zu unterjochen und zu beherrschen, so die ewige Macho-Botschaft, ist eine gute Tat, nicht nur zur Ehre Gottes, sondern auch zum Heil aller, nicht zuletzt der Frauen selbst.
Frauen müssen in der Kirche nicht mehr, wie zu Zeiten der mittelalterlichen Hexenverbrennungen, um ihr Leben fürchten, selbst die Sprache der Hirten ist heute moderat. Aber noch immer denken und handeln die klerikalen Machthaber wie ihre Vordenker aus der christlichen Steinzeit.
Etwas mehr als die Hälfte aller Katholiken in der Welt, rund 500 Millionen, sind Frauen. Doch ihre Rechte in dieser Großkirche, die sich selbst unermüdlich als Hüterin von Wahrheit, Moral und Menschenwürde empfiehlt, schnurren noch immer auf eins zusammen: den Herren des Christentums, den Funktionären der Hierarchie, zu dienen - als Haushälterinnen und Putzfrauen, als jungfräuliche Nonnen und altjüngferliche Pfarrsekretärinnen, als Kindergärtnerinnen und Gemeindehelferinnen oder, etwas außerhalb der Legalität, als Betthupferl. Wenn''s ganz hoch kommt, sogar als theologisch gebildete Assistentinnen.
Der Zugang zur Hierarchie aber, zur Teilhabe an der Kirchenmacht, ist ihnen noch immer verschlossen - geht es nach den Männern an der Spitze, auf ewig. Denn Priesterinnen sind dem Papst und den meisten seiner Bischöfe ein Greuel.
Weithin berufen sie sich wie eh und je auf den Apostel Paulus, der schon in seinem Ersten Brief an die Korinther angeordnet habe, Frauen sollten "in der Gemeindeversammlung schweigen", "sich unterordnen" und, "wollen sie etwas wissen, daheim ihre Männer fragen". "Die heilige Weihe", heißt es im Kanon 1024 des römisch-katholischen Gesetzbuches lapidar, "empfängt gültig nur der getaufte Mann."
Mit der Predigt des Urchristen Jesus von Nazareth hat dieses frauenverachtende Menschenbild nichts zu schaffen: In den Evangelien gibt es keinerlei Hinweise darauf, daß Jesus die Frauen grundsätzlich vom Priesteramt ausschließen wollte - das er ohnehin nicht eingesetzt hat. "Jesus von Nazareth", sagt der katholische Theologe Norbert Greinacher, "ist für eine solche Männerkirche nicht zu vereinnahmen" (siehe Seite 84).
Daß der Nazarener laut Bibel zu Aposteln nur Männer berief, könnte handfeste Gründe gehabt haben: Frauen als Verkünderinnen der jesuanischen Heilsbotschaft wären in der jüdischen Gesellschaft der Jesus-Zeit allenfalls ausgelacht worden.
Doch daß die Frau nur ein Ebenbild Gottes von minderer Güte sei, dieses Urteil ist in Klerikerköpfen tief eingraviert.
In den Bücherschränken vieler deutscher Priester über 50 steht noch heute das Standardwerk des Moraltheologen Joseph Mausbach, der in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts als Erneuerer der Moraltheologie und als Vorkämpfer für die Rechte der Frau galt. O-Ton Mausbach: "Die mit der Ehe und Mutterschaft gegebene Inanspruchnahme der Frau ist eine vollgültige Erklärung ihres geringeren Gesamtbeitrages zur Kultur." Daß "die Beteiligung der Frau an der Regierung der Kirche ausgeschlossen" bleibe, ist nach Mausbachs Erleuchtung "göttlichen Rechtes".
Im "Lexikon für Theologie und Kirche", dem Standardwerk deutscher Kirchenmänner, heißt es zur Einordnung der Frau in die heile christliche Macho-Welt ebenso geschwätzig wie hoffärtig: _____" Ihr Wesenszug ist Mütterlichkeit. Das Muttertum " _____" wurzelt im Empfangen und Tragen; es reift zur " _____" opferfreudigen, sich nie " _(* Szene aus dem Film "Die letzte ) _(Versuchung Christi" von Martin Scorsese. ) versagenden Hingabe . . . Die bessere Anpassungsfähigkeit und die größere Variationsbreite fraulicher Möglichkeiten wird erkauft durch eine entsprechende Labilität und Wandlungsfähigkeit des Wollens . . . Das Emotionale geht ihr über das Rationale, das Herz über den Verstand, das Gute über das Wahre, die Sitte über das Recht . . . Sie fühlt sich sicherer im ahnenden und intuitiven Erfassen als im schlußfolgernden Denken.
Selbst die nordamerikanischen Bischöfe, die im Weltepiskopat als nicht besonders Rom-treu und als sozial fortschrittlich gelten, hängen einem Frauenbild nach, an dem der erzreaktionäre Johannes Paul II. in Rom seine Freude hat. Die Zulassung der Frau zur Priesterweihe, so haben die US-Oberhirten im vierten Entwurf eines "Frauen-Hirtenbriefs" formuliert, widerspreche "der natürlichen Symbolik des Geschlechts". Weil Christus ein Mann gewesen sei, könne "Gottes Erlösung durch Christus" auch nur in einem männlichen Priester repräsentiert werden. Die Kirche besitze nicht die "Autorität, Frauen zu Priestern zu weihen". Für diese Einsicht brauchte die Bischofskonferenz neun Jahre - und ignorierte die Stellungnahmen von 75 000 Katholikinnen, die sie für ihr Sendschreiben eigens hatte um ihre Meinung fragen lassen.
Beifall dagegen kam aus der Zentrale. Bereits im September 1983 hatte Papst Johannes Paul II. den US-Bischöfen bei einem Rom-Besuch erklärt, was er von einem solchen Hirtenbrief erwarte: _(* Der Trierer Bischof Hermann Josef ) _(Spital mit seiner Haushälterin. ) _____" Der Bischof muß seine pastorale Eignung und " _____" Führerschaft dadurch beweisen, daß er einzelnen oder " _____" Gruppen, die im Namen von Fortschritt, Gerechtigkeit und " _____" Mitgefühl die Zulassung von Frauen zur Priesterweihe " _____" fordern, jede Unterstützung entzieht. Denn solche " _____" Personen oder Gruppen schaden durch ihr Tun in " _____" Wirklichkeit der Frauenwürde. "
Welche Klimmzüge Kirchenmänner machen, wenn es darum geht, ihre geballte Macht über und gegen Frauen zu verteidigen, belegt die Doktorarbeit des Augsburger Theologen Manfred Hauke zum Frauenpriestertum. "Die Überlegenheiten des Mannes führen", bringt Hauke da zu Papier, "um es pointiert zu sagen, zur Überordnung, die Überlegenheiten der Frau aber zu ihrer Unterordnung." Haukes theologischer Salto: _____" Die Förderung des Frauenpriestertums, die historisch " _____" durch gewisse Formen der Emanzipationsbewegung " _____" hervorgerufen wurde, stammt letztlich aus einer gnostisch " _____" anmutenden Frauenverachtung. Die Nichtordination der Frau " _____" jedoch liegt in einer Hochschätzung der weiblichen " _____" Eigenart begründet. "
Das Machwerk wurde Anno Domini 1981 an der angesehenen Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni München angenommen, der Paderborner Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt förderte den Druck mit einem "großzügigen finanziellen Beitrag".
Mit ihrem radikalen Verdikt gegen die Emanzipation der Frau in der Christenheit steht die katholische Großkirche inzwischen ziemlich allein, flankiert nur noch von den orthodoxen Kirchen im Osten, vor allem der griechischen und der russischen, die beide seit Jahrhunderten in ihren theologischen Traditionen erstarrt sind.
Die Protestanten haben sich längst von der Papstkirche abgenabelt: Pastorinnen sind in den meisten evangelischen Glaubensgemeinschaften inzwischen selbstverständlich.
In den westlichen Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) amtieren neben 16 000 Pfarrern bereits 2200 Pastorinnen. Vor acht Monaten wählte die Synode der Nordelbischen Kirche erstmals in Deutschland eine Bischöfin, die Hamburgerin Maria Jepsen, an die Spitze.
Selbst die anglikanische Kirche von England, die sich 1534 unter Heinrich VIII. zwar von Rom getrennt hat, mit der Papstkirche aber in zentralen Fragen der Lehre und der Disziplin konform geht, zerschnitt Mitte November das Altartuch: Mit einer hauchdünnen Mehrheit von zwei Stimmen beschloß die Generalsynode der englischen Anglikaner, künftig auch Frauen zum Priesteramt zuzulassen.
Der fortschrittliche Beschluß könnte der englischen Hochkirche ein handfestes Schisma bescheren: Hunderte von Priestern und einige Bischöfe haben bereits angedroht, ihren Job hinzuwerfen und die Kirche zu verlassen, falls das britische Unterhaus das Priesterinnen-Gesetz tatsächlich verabschieden wird. Das Plazet der Abgeordneten ist nach der Kirchenverfassung erforderlich.
Der Vatikan rüstet sich, Überläufer aufzunehmen. Kardinal George Basil Hume, Oberhaupt der vier Millionen britischen Katholiken, brachte aus Rom die Offerte mit, der Vatikan sei bereit, anglikanische Priester, auch verheiratete, zu übernehmen.
Ableger der anglikanischen Mutterkirche sind längst weiter als die konservativen Briten: Die irische Kirche weihte schon 1990 zwei Frauen zu Priesterinnen. Und die Episkopalkirche des US-Staates Massachusetts machte Anfang 1989 eine geschiedene Schwarze, Barbara Harris, zur ersten Bischöfin einer christlichen Kirche überhaupt. Derzeit amtieren in christlichen Gemeinschaften zwischen Hamburg und Hawaii 14 Oberhirtinnen.
Die deutschen Protestanten ordinieren Frauen bereits seit den sechziger Jahren, ob verheiratet oder nicht, zu Pfarrerinnen - damals mehr aus akuter Personalnot denn aus innerem Drang. Bis Ende des Jahrtausends wollen sie den Anteil der Frauen in kirchenleitenden Gremien kräftig anheben, laut Beschluß der EKD-Synode von 1989 auf insgesamt 40 Prozent.
Doch auch für die evangelische Kirche gilt noch immer die Feststellung des "Evangelischen Pressedienstes" (epd): "Frauen tragen die Kirche - Männer regieren sie." Die evangelische Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel beklagt: "In Theologie und Kirche dominiert eine von Männern geschriebene und ausgelegte Bibel, ein männlicher Gott, ein männlicher Jesus, eine männliche Denkweise."
Rund zwölf Prozent der Pfarrer sind Frauen. In höheren Rängen der Hierarchie liegt ihr Anteil unter einem Prozent.
In den Evangelischen Kommentaren warnte die protestantische Theologin Bärbel Wartenberg-Potter nach der Wahl von Bischöfin Jepsen vor allzu großem Optimismus: "Haben die Frauen es nun geschafft? Davon kann noch lange nicht die Rede sein."
Die meisten kirchlichen Karriere-Frauen, sagt Wartenberg-Potter, seien "entweder alleinstehend oder kinderlos". Sie müßten nicht nur "ein Übersoll an Arbeitsleistung erbringen", sondern auch die "vorgefundenen Strukturen" ausfüllen, "männerorientiert".
Frauen werde zudem "der Zugang zu kirchlichen Ämtern je schwerer gemacht, je deutlicher sie Veränderungswillen zu erkennen geben". Eine "beachtliche Zahl von qualifizierten Frauen" werde auch in der evangelischen Kirche "mit abenteuerlichen Argumenten bei Bewerbungen abgelehnt".
Trotz solcher Klagen: Vom Fortschritt der Emanzipation im Protestantismus können katholische Frauen nur träumen. Nach wie vor behindert die römische Kirche weit mehr als alle anderen Christengemeinschaften die Gleichstellung der Frau nicht nur in ihren eigenen Reihen, sondern auch in vielen Gesellschaften vor allem der Dritten Welt.
Denn wie keine andere Instanz normiert die straff geführte Papstkirche mit ihrem Totalitätsanspruch die Menschen bis in ihr Innerstes. Was gut und recht und wahr ist, bestimmt immer noch ein Mann allein: der Papst.
Selbst für gutgläubige Katholiken ist die Selbstsicherheit unerträglich, mit der sich der Junggeselle Johannes Paul II., der sich mit "Heiliger Vater" anreden läßt, und _(* Mit Kollegen Gerhard Müller ) _((Braunschweig) und Vorgänger Peter ) _(Krusche bei ihrer Amtseinführung am 30. ) _(August. ) seine zölibatären Kader in aller Welt zu Richtern über Mann und Frau und deren Sexualleben erheben.
Die Abtreibung, wettert das Oberhaupt der römischen Kirche unverdrossen, sei ein "verabscheuungswürdiges Verbrechen", eine faule Frucht des "theoretischen und praktischen Materialismus" und "des von Genußsucht bestimmten Konsumismus", eine "schwere Niederlage der menschlichen Gesellschaft".
Zugleich aber weigert sich der oberste Sittenwächter der Christenheit stur, das Seine beizutragen, um das Übel des Schwangerschaftsabbruchs zu mindern. Er verbietet seinen Gläubigen nicht nur jegliche Verhütungsmittel, sondern er legt sie starrsinnig aufs Zeugen und Kinderkriegen fest - egal, wie voll die Erde schon ist und wie viele der Pflichtgeborenen ein erbärmliches Leben vor sich haben; egal auch, ob ungewollte Nachkommenschaft vor allem die Frau in physisches Elend und psychisches Unglück stürzt.
Immerhin: Weniger Gläubige denn je sind bereit, sich dem Unverstand länger zu beugen. In ihrer Sexualmoral hat sich die große Mehrheit der Katholiken in den Industrieländern längst vom Oberzensor in Rom emanzipiert.
Daß vor allem jüngere Frauen sich von ihrer Kirche abwenden, belegt eine simple Ziffer: 1953 gingen in Deutschland 64 Prozent aus dieser Gruppe regelmäßig zum Gottesdienst, 1985 nur noch 7 Prozent. Neuere Zahlen liegen nicht vor.
Eine kleine Minderheit kirchentreuer Frauen probt den Widerstand: Weltweit haben Theologinnen in den letzten 25 Jahren eine eigene feministische Gottes- und Glaubenssicht entwickelt, die versucht, gegen das Klischee vom Macho-Gott anzudenken und anzuglauben. In Deutschland machten in den letzten 20 Jahren knapp 10 000 Theologiestudentinnen ihr Examen an katholisch-theologischen Fakultäten und erwarben sich damit das Rüstzeug zum Fight gegen die Männerkirche.
Doch die Furcht der zölibatären Singles in den Bischofspalästen vergällt jenen Theologinnen das Leben, die in der Kirche die totale Gleichstellung der Frau verlangen.
Der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Walter Kasper, selbst lange Jahre Theologieprofessor in Tübingen, verhinderte im vergangenen Jahr die Berufung der deutsch-schweizerischen Theologin Silvia Schroer, 34, auf einen Lehrstuhl für biblische Einleitungswissenschaften an seiner früheren Tübinger Fakultät, obgleich die Bewerberin auf Platz eins der Berufungsliste stand.
Aus dem Ablehnungsgrund machte Kaspers Mitarbeiter, der Domkapitular Hubert Bour, kein Geheimnis: Schroers "feministisch-kritischer Ansatz" trete "der katholischen Glaubenslehre zu nahe".
Gegen die Berufung der katholischen Liturgiewissenschaftlerin Teresa Berger, 36, auf einen Tübinger Theologielehrstuhl votierte die konservative Mehrheit der Fakultät. Berger stand ebenfalls auf Platz eins der Berufungsliste und gilt unter Fachleuten als theologisches As: Sie hat anglikanische, protestantische und katholische Theologie in den USA, in Genf, Mainz, Heidelberg und Münster studiert, in protestantischer und katholischer Theologie promoviert und sich mit dem Thema "Liturgie und Frauenseele" in Münster habilitiert.
Auch in der Schweiz hat Teresa Berger keine Chance: Gegen ihre Berufung an die Universität Fribourg erhob im Oktober Kardinal Pio Laghi, Präfekt der vatikanischen Kongregation für das Bildungswesen, Einspruch beim Erziehungsdepartement in Fribourg.
Besonders geduldige Opfer männlicher Unterdrückung in der katholischen Kirche sind die weltweit 900 000 Frauen, die in Klöstern und Ordensgemeinschaften ein Gelübde abgelegt haben. Deren Idealismus wird von der Männerkirche nach wie vor gnadenlos ausgebeutet. Klosterfrauen, beklagt der Paderborner Theologe Eugen Drewermann bitter, würden vielfach noch immer "nicht mehr Rechte eingeräumt als Kindern und Schwachsinnigen".
Immer noch sind Nonnen in allen wichtigen Belangen laut Kirchenrecht von Klerikern abhängig: Priester und Bischöfe sind ihre Beichtväter und Aufseher, sie genehmigen Ordensregeln und walten als Vormünder bei wichtigen Rechtsgeschäften.
Von der finanziellen Ausbeutung der Ordensschwestern ganz zu schweigen. "Die Geschichte der Krankenpflege als Frauengeschichte ist bislang sowenig geschrieben wie die der Orden als Geschichte der Ausbeutung religiöser Gefühle", schreibt der Münsteraner Soziologe und einstige katholische Kirchenrechtler Horst Herrmann in einem Buch über "die Caritas-Legende", das im nächsten Frühjahr erscheinen soll.
Die von der Kirche jahrhundertelang gepredigten Frauentugenden "Entsagung, Uneigennützigkeit, Liebe, Unterordnung", so Herrmann, hätten "das perfekte Dienstmädchen" hervorgebracht, "das Demut und Unterordnung unter dem Etikett Nächstenliebe verinnerlicht hatte und sich ,Schwester'' nennen durfte, um als billige Arbeitskraft eingesetzt werden zu können".
"Der Mann ist das Prinzip für die Frau und ihr Zweck", verkündete im 13. Jahrhundert der scharfsinnige Kirchenlehrer Thomas von Aquin. "Das Weib ist dem Mann untertan wegen der Schwäche ihrer Natur und wegen der Kraft des Geistes und des Körpers im Manne." Der Gelehrte gilt bis heute als einer der größten Theologen der Christenheit, viele Priestergenerationen wurden an ihm geschult.
Grausamer Höhepunkt christlicher Frauenverfolgung waren die bis heute von der offiziellen Kirche bagatellisierten Hexenverbrennungen zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert.
Die Hexenjagd entwickelte sich aus der römischen Inquisition, mit deren Hilfe die Kirchenoberen im ausgehenden Mittelalter überall in Europa serienweise im Namen Jesu Christi Ketzer umbringen ließen. Als Häretiker knapp wurden, verlagerten die Inquisitoren ihren _(* Nach ihrer Eheschließung am 9. Oktober ) _(in Wiesbaden. ) Haß auf Frauen, die angeblich mit dem Teufel im Bunde waren.
1484 gab Papst Innozenz VIII. den frommen Mördern offiziell seinen Segen: Unter Androhung des Kirchenbanns forderte er die weltliche Obrigkeit auf, seine "geliebten Söhne" bei der Hexenverfolgung zu unterstützen. Auch die protestantischen Kirchen beteiligten sich an den Massakern.
Die kirchlichen Verfolger warfen den angeklagten Frauen meist Unzucht mit Dämonen vor - bezeichnend für die verklemmten Sexualphantasien kirchlicher Herrenmoral.
Wie viele Frauen als Hexen umgekommen sind, ist nie genau ermittelt worden, die letzte Massenverbrennung fand 1786 in Brandenburg statt.
Der Fisch stinkt noch immer vom Kopf her: In der römischen Kurie verloren weibliche Angestellte, wenn sie heirateten, bislang ihren Arbeitsplatz - wie in diesem Jahr Stefania Graziosi, die seit zehn Jahren in der Vatikanbank am Computer saß. Als der Fall in den italienischen Medien empörte Kommentare auslöste, ließ der Vatikan mitteilen, so etwas werde sich nicht wiederholen.
Anfang der achtziger Jahre verklagten drei deutsche Journalistinnen Radio Vatikan, weil der damalige Leiter der deutschen Abteilung, der Jesuitenpater Heinrich Segur, ihnen gekündigt hatte - vorgeblich wegen Inkompetenz, in Wahrheit wegen zu kritischer Kirchensicht. "Wir fühlten uns wie Untertanen ohne die geringsten Rechte", gaben Ingrid Benning, Christine Koschel und Inge von Weidenbaum vor Gericht über ihre Arbeitsbedingungen zu Protokoll, "geringe Bezahlung, kein Krankengeld, kein Weihnachtsgeld."
Im ersten Arbeitsprozeß in der Geschichte des Kirchenstaates obsiegte in zweiter Instanz der Vatikan: Die Richter akzeptierten zwar den Kündigungsgrund Inkompetenz nicht, gestanden dem Vatikan aber zu, aufgrund eines staatlichen Dekretes aus dem faschistischen Italien von 1924 dürfe er seinen Angestellten ohne Angabe von Gründen kündigen. Der Vatikan zahlte eine Mini-Abfindung.
In der evangelischen Kirche spielt sich ähnliches ab, wenn Pfarrersfrauen, die ihren Männern jahrelang für Gotteslohn in der Gemeinde geholfen haben, sich scheiden lassen.
Ingrid Pajunk, 55, Mutter dreier Kinder und seit 1980 von einem evangelischen Pfarrer geschieden, kümmert sich in einem Arbeitskreis "Pfarrfrau heute" um die Opfer. Ihre Erfahrung: _____" Generell finden Pfarrersfrauen bei der Kirche keine " _____" Unterstützung, die ihren Unterhalt sichert. Von einer " _____" Vorbildfunktion des Pfarrers bei Trennung und Scheidung " _____" ist im Pfarrerdienstrecht nicht die Rede. Frauen, die " _____" verlangen, daß man kirchlicherseits der Zahlungsmoral von " _____" Pfarrern auf die " _____" Finger sehen soll, gelten als intrigant und rachsüchtig. "
Katholische Priester haben es, dem Zölibat sei Dank, noch leichter, sich die Ansprüche ihrer Frauen vom Leib zu halten. Nach einer Untersuchung des amerikanischen Psychotherapeuten Richard Sipe haben etwa 20 Prozent von ihnen "eine mehr oder weniger stabile sexuelle Beziehung zu einer Frau oder aufeinanderfolgende Beziehungen mit verschiedenen Frauen", weitere "8 bis 10 Prozent der Priester befinden sich in einer Phase heterosexueller Sondierungen, die oft zufällige Sexualkontakte beinhalten".
Sipes Zahlen gelten bei Experten als seriös. Sie basieren auf Untersuchungen im US-Klerus während der letzten 25 Jahre. Wenn er sich mit seinen Zahlen geirrt haben sollte, schreibt Sipe in seinem vor drei Monaten auch auf deutsch erschienenen Standardwerk "Sexualität und Zölibat", "liegen unsere Zahlen zu niedrig, nicht zu hoch"*.
Sipes Angaben decken sich mit Schätzungen in europäischen Ländern. In Deutschland, so verbreiten Insider, habe jeder dritte Geistliche ein Verhältnis.
In der Bundesrepublik leben demnach mehr als 6000 Frauen mit Priestern zusammen - für die meisten Frauen "ein Dasein im Schatten", wie es eine von ihnen nennt. Da die Beziehung in der Regel konspirativ bleiben muß, brechen Frauen häufig ihre übrigen gesellschaftlichen Kontakte ab und sind zu dauernder Heuchelei gezwungen.
Überdies hat die Liaison stets den Charakter des Unverbindlichen. Nicht wenige Priester unterhalten nach Sipes Recherchen gleichzeitig sexuelle Beziehungen zu mehreren Frauen, aus Angst oder Unfähigkeit zu fester Bindung.
Rechtlich sind die heimlichen Priesterfrauen Freiwild. Trennt sich der Kleriker von ihnen, haben sie keinerlei Versorgungsansprüche. Werden sie schwanger, verlangen viele Priesterpartner, das Malheur "durch einen Schwangerschaftsabbruch zu beenden", wie die Solingerin Anne Dördelmann-Lueg, Sprecherin der "Gruppe vom Zölibat betroffener Frauen", weiß.
Tragen die Priesterfrauen die Kinder dennoch aus, werden sie häufig samt Baby sitzengelassen. Etliche von ihnen kämpfen seit Jahren vergebens um Unterhaltszahlungen. Die Vorgesetzten der Priester, Ordensobere und Bischöfe, versuchen meist mit allen juristischen Tricks, den Zugriff auf die Kirchenkasse abzuwehren.
Die Schicksale gleichen sich. Nachdem die Dolmetscherin Wiltrud Weber _(* A.W. Richard Sipe: "Sexualität und ) _(Zölibat". Ferdinand Schöningh Verlag, ) _(Paderborn; 372 Seiten; 48 Mark. ) von dem australischen Jesuiten-Pater Francis Peter Kelly ein Kind erwartete, setzte sich der Jesuit von ihr ab. Bald nach der Geburt des Sohnes David Peter trat er aus dem Orden aus - und heiratete eine andere.
Sohn David Peter ist heute 17. Finanzielle Unterstützung hat er von seinem Vater nie bekommen. Wiltrud Weber wandte sich um Hilfe an die Kölner Jesuiten-Provinz, die römische Jesuiten-Zentrale und den Mainzer Bischof Karl Lehmann, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Statt Geld gab es bislang nur gute Worte.
"Es ist keineswegs einsichtig", so begründete das Erzbistum Paderborn seine Weigerung, für einen Priestersprößling einzustehen, "daß das Erzbistum für Kinder von Priestern, die dem Erzbischof den gelobten Gehorsam versagt und ihr Gelübde verletzt haben, zahlen soll."
Zum Fallstrick wird für Priesterfrauen häufig auch der sexuelle Notstand ihrer zölibatären Partner. "Eine Frau kommt ja zunächst gar nicht darauf, daß es sich bei Priestern häufig um Persönlichkeiten handelt, die auf diesem Gebiet 14, 15 Jahre alt sind", sagt Priester-Psychotherapeut Drewermann. Eine Frau, die sich auf einen Priester einlasse, wisse nicht, daß sie häufig "nicht einen reifen Seelsorger und Mann, sondern einen großen Jungen vor sich hat, der auf die sich anbahnenden Gefühle nicht vorbereitet ist".
In Deutschland und anderen europäischen Ländern haben sich betroffene Frauen inzwischen zu Selbsthilfegruppen zusammengetan. Die deutsche "Initiativ-Gruppe vom Zölibat betroffener Frauen" hat rund 350 Mitglieder, von denen zwei Drittel heimlich mit amtierenden Priestern liiert sind.
Geben vom Zölibat überforderte Priester ihr Amt auf - in der Bundesrepublik in den letzten 25 Jahren 4000, weltweit 80 000 -, dann sind ihre Partnerinnen ebenfalls die Dummen.
Im sogenannten Laisierungsverfahren, mit dessen Hilfe sich amtsmüde Priester mit dem Segen ihrer Oberen in den Laienstand zurückversetzen lassen können, spielen Person, Leben und Schicksal der _(* Bei einer Synodaltagung der Kirche von ) _(England im Juli. ) Partnerinnen nicht die geringste Rolle.
"Zölibat, Mißachtung der Frau und Körperfeindlichkeit sind so stark miteinander verwoben", vermutet Anne Dördelmann-Lueg, "daß die Prognose gewagt werden kann: Der Zölibat wird nicht eher fallen, bevor nicht die Frau als ebenbürtig behandelt wird und sich die kirchliche Sexualmoral an dem orientiert, was Ernst Ell so formuliert hat: ,Gott hat das Geschlecht und die ganze Fülle der Lustmöglichkeiten erschaffen. Sexualität . . . zu leben ist Weg zu Gott, ist Verehrung Gottes.''"
Eine dem Menschen angemessene "Theologie der Sexualität" befinde sich "erst im Embryonalstadium", sagt der Psychotherapeut Sipe, der selber vor einem Vierteljahrhundert mal Priester war und mit einer ehemaligen Nonne verheiratet ist. Die derzeitige römisch-katholische Sexuallehre, die die Zeugung von Nachwuchs zum Hauptzweck aller Sexualität erhebt, sei "ganz einfach nicht glaubwürdig". Eine "verstümmelte Theologie der Sexualität", warnt Sipe, und eine "verzerrte Auffassung von den Frauen" werde die Kirche in die totale Isolation treiben.
Für Drewermann ist der Zölibät "ein kardinaler Punkt": "Wer den abschaffen will, dreht die gesamte Achse kirchlichen Denkens anders." Für die "katholische Trinität" von "Vaterautorität, Triebunterdrückung und Frauenambivalenz zwischen Madonna und Hure" sei "der Zölibat als Demonstration unverzichtbar".
An der Kirchenbasis stößt die sture Haltung der Hirten und Hierarchen auf immer weniger Verständnis. Nicht nur in den Armenvierteln Lateinamerikas akzeptieren die Gläubigen längst Priester, die den Zölibat mißachten. Auch in deutschen Gemeinden machen sich immer mehr Laien dafür stark, ihren Pfarrer zu behalten, wenn der von seinem Bischof wegen einer Frau strafversetzt oder gefeuert werden soll.
Als im vergangenen Frühjahr im westfälischen Hoetmar Pfarrer Karl Lenfers, 57, seiner Gemeinde offiziell mitteilte, er werde seine Lebensgefährtin Ilse Froschmayer heiraten, enthob der Münsteraner Bischof Reinhard Lettmann den Geistlichen sofort seines Amtes. Die Gemeinde organisierte demonstrativ für das Paar den Polterabend und appellierte an Lettmann, den beliebten Pastor in Hoetmar zu lassen, samt Frau.
Auch Wolfgang Eifler, 34, Pfarrer an der Uniklinik in Mainz, verlor prompt seinen Job, als er im Juli in der TV-Sendung "Report" offen zugab, daß er mit Karin Gruhn und deren beiden Töchtern zusammenlebe. Doch zugleich erhielt der Priester Hunderte von Briefen und Anrufen, auch von Priesterkollegen, die ihn zur Heirat ermutigten.
Die Unterstützung aus dem Volk half Eifler und Lenfers sowenig wie dem Pfarrer Willibald Glas, 65, aus dem bayerischen Dorf Arget, als der sich offen zu seiner Lebensgefährtin bekannte. "Wir sind entsetzt darüber, daß Sie unseren beliebten Pfarrer in den vorzeitigen Ruhestand versetzt haben", schrieben zwei Mädchen aus Arget, 12 und 13 Jahre alt, an den Münchner Kardinal Friedrich Wetter, "er ist ein Mensch, den wir lieben." Beigefügt waren 500 Unterschriften, die meisten aus dem 1000-Seelen-Dorf.
Auch mit Priesterinnen hätte die katholische Mehrheit keine Probleme (siehe Grafik Seite 82). Kein Dogma, kein "göttliches Recht" hindere die Kirche daran, Priesterinnen zuzulassen, hat der berühmte katholische Theologe Karl Rahner schon vor 15 Jahren festgestellt.
Welten trennen die Amtskirche, nicht nur die katholische, mittlerweile von christlichen Frauengruppen in Westeuropa und den USA, in Afrika und Lateinamerika. Was von dort in die Kirchen hineindrängt, ist nach Meinung der protestantischen Kölner Frauenbeauftragten Jutta Manecke "ebenso tiefgreifend wie die Reformation".
Das Selbstbewußtsein dieser Frauen wächst zusehends. Zur "Weitergabe der Botschaft Gottes" trage die Frau "den größeren Teil bei", sagt die afrikanische Theologin Mercy Oduyoye vom Ökumenischen Rat der Kirchen. Es sei die Zeit gekommen, wo Frauen "als Vorbild für die Kirche dienen" und "die Kirche von den Frauen lernen" müsse.
"Die Geduld der Frauen ist bald am Ende", warnt Aruna Gnanadason, die Frauendirektorin des Weltkirchenrates.
"Wir engagieren uns in unserer Kirche und spüren Liebe zu ihr", heißt es in einem im vergangenen Jahr auf dem ersten katholischen Frauenforum des Erzbistums Freiburg von 500 Teilnehmerinnen unterzeichneten Appell, aber "zugleich wachsen Wut und Aggression"; "die Grenze des zumutbaren Leidens an dieser Kirche" sei "erreicht". Die Freiburger Katholikinnen fordern *___in der Theologie "Entlarvung patriarchaler Strukturen ____und Denkmodelle"; "frauengerechte Sprache"; ____"Wiederentdeckung der Lebens- und Lustfreundlichkeit in ____der Bibel"; *___in der Praxis der Kirche "eine Atmosphäre, die nicht ____ausgrenzt, sondern Frauen in bisher ungewohnten ____Lebenssituationen - zum Beispiel Alleinerziehende, ____Singles, Lesben - einlädt"; "lebendige Gottesdienste" ____mit "Fülle, Sprengkraft und Leidenschaft"; *___im Kirchenmanagement die "Zulassung von Frauen zu allen ____Diensten und Ämtern"; "Beteiligung von Frauen an ____Entscheidungen auf allen Leitungsebenen" und die ____"Entwicklung einer demokratischen Kultur".
In den USA ist die christliche Frauenavantgarde schon weiter. Sie fordert eine "Frauenkirche oder keine Kirche".
Die feministische Theologin Mary Hunt aus Silver Spring im US-Staat Maryland definiert Frauenkirche als "globale ökumenische Bewegung, bestehend aus lokalen feministischen Basisgemeinden von um Gerechtigkeit bemühten FreundInnen, die sich im Sakrament und in Solidarität engagieren".
Männer sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber die Amtskirchen kommen in der Definition nicht mehr vor.
In den USA treffen sich seit zehn Jahren Frauen in mittlerweile rund 300 Gruppen dieser Art zu Gesprächsrunden, Mahlzeiten, Gottesdiensten - häufig bereits außerhalb kirchlicher Bindungen. In Deutschland und anderen europäischen Ländern steht die kirchliche Los-vom-Mann-Bewegung erst am Anfang. Die Gruppennamen sind Programm: "Maria von Magdala", "AG Feminismus und Kirche", "Frauennetzwerk Kirche".
Uta Ranke-Heinemann, die bei den Kirchenoberen wegen ihrer aggressiven Kritik in Ungnade gefallene katholische Theologieprofessorin der Uni Essen, träumt schon davon, daß viele aus ihrem Geschlecht demnächst den Thron im Petersdom besteigen: "Nachdem 2000 Jahre Männer das Papstamt innehatten, sollten jetzt erst einmal 2000 Jahre Päpstinnen folgen" - "selbstverständlich mit dem R echt auf Heirat".
Das werden Johannes Paul II. und seine Thronerben zu verhindern wissen, vermutlich noch für Jahrhunderte.
Realistischer sieht es Kirchenkritiker Drewermann. Er glaubt nicht, daß die katholische Kirche überhaupt zu einer "Reform durch Umgestaltung" fähig ist - allenfalls zur Einsicht "durch Einsturz".
[Grafiktext]
__82_ Meinungsforschung: Die Deutschen über Frauen an Altären und
_____ Kanzeln
_____ Meinungsforschung: Priesterinnen in der katholischen Kirche?
[GrafiktextEnde]
* Szene aus dem Film "Die letzte Versuchung Christi" von Martin Scorsese. * Der Trierer Bischof Hermann Josef Spital mit seiner Haushälterin. * Mit Kollegen Gerhard Müller (Braunschweig) und Vorgänger Peter Krusche bei ihrer Amtseinführung am 30. August. * Nach ihrer Eheschließung am 9. Oktober in Wiesbaden. * A.W. Richard Sipe: "Sexualität und Zölibat". Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn; 372 Seiten; 48 Mark. * Bei einer Synodaltagung der Kirche von England im Juli.

DER SPIEGEL 52/1992
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„Päpstin mit Recht auf Heirat“

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