25.07.2015

Kino in KürzeEs lebe der Western!

Er ist ein Träumer in einer Welt, in der nur der Hellwache überleben kann, er glaubt auch inmitten einer Bande von Halsabschneidern fest an das Gute im Menschen. John Macleans Spielfilmdebüt "Slow West" erzählt von einem Greenhorn, das im 19. Jahrhundert von Schottland nach Amerika aufbricht, um die große Liebe seines Lebens zu finden. Der Western schien ein fast zu Tode gerittenes Genre zu sein, dem Quentin Tarantino in "Django Unchained" den Gnadenschuss gab. Doch Maclean erkundet den Wilden Westen mit der beharrlichen Neugier und Begeisterungsfähigkeit eines Pioniers: Wohin sein Blick fällt, findet er herrlich skurrile Charaktere (unter anderem von Michael Fassbender und Ben Mendelsohn gespielt). Die Dialoge sind überaus lakonisch und witzig. Wann immer der Zuschauer glaubt, er habe den Film durchschaut und wisse, was kommt, zaubert Maclean eine neue Idee aus dem Cowboyhut. Ein wunderbarer Film, einer der besten des Jahres.
Von Lob

DER SPIEGEL 31/2015
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