01.08.2015

BundeskriminalamtGeldnot nach G-7-Gipfel

Der G-7-Gipfel im bayerischen Elmau hat dem Bundeskriminalamt (BKA) erhebliche finanzielle Sorgen beschert. Wie aus einem Schreiben des BKA-Präsidenten Holger Münch an das Bundesinnenministerium hervorgeht, kostete der Einsatz seiner Behörde nach aktuellem Stand etwa 5,8 Millionen Euro – 4,3 Millionen Euro mehr, als das Amt bisher an zusätzlichen Mitteln erhielt. Zwar hätten wegen des Gipfels alle Abteilungen sparen müssen, doch in der Sicherungsgruppe für Personenschutz und im IT-Bereich sei es zu "erheblichen Belastungen" gekommen, so Münch. Dort sei der G-7-Einsatz "nur unter strikter Zurückstellung von Ausgaben für den Regelbetrieb" zu bewältigen gewesen. So hätten wegen der Gipfelkosten veraltete Computersysteme noch nicht ausgetauscht und Spezialfahrzeuge nicht erneuert werden können. Er bitte das Ministerium daher, "der mündlichen Zusage zum Ausgleich der Mehrbelastung" nachzukommen, schreibt Münch.
Von Jdl

DER SPIEGEL 32/2015
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