29.08.2015

RückspiegelZitate

Wilfried Scharnagl, Ex-Chefredakteur des "Bayernkurier", in einem Interview mit dem Deutschlandfunk über die SPIEGEL -Enthüllung, dass Franz Josef Strauß sich mittels einer Briefkastenfirma von Unternehmern schmieren ließ (Nr. 35/2015):
Das zeigt auch die Größe von Strauß, dass man sich heute noch an ihm reiben muss, dass man ihn nicht in Ruhe lassen kann, obwohl er seit 27 Jahren in Rott am Inn in seinem Grab liegt. Das ist so, das war ein kämpferisches Leben, dieser Kampf geht offensichtlich nach dem Tod weiter. Strauß, würde ich sagen, müsste damit leben, aber er wird es hinzunehmen wissen, dort, wo er gerade ist.
Das "Handelsblatt" zum selben Thema:
Hier soll ein Denkmal mit Taubendreck verschandelt werden, sagen sich seine Jünger ... In der Wirtschaft überlegen sie noch, wie sie die Ehre des Hundertjährigen retten. Eine Initiative "Rettet Strauß" mit Gründungsvorstand Scharnagl-Tandler-Dersch debattiert dem Vernehmen nach, mit Plakaten und Fahnen an die Hamburger Ericusspitze zu ziehen, zu den Ungläubigen beim SPIEGEL.
Die "Bild" zum Gespräch "Geil, machen wir" mit Til Schweiger über dessen Pläne für ein Flüchtlingsheim (Nr. 35/2015):
Til Schweiger ist sehr selbstbewusst, das beweist er auch im Interview mit dem SPIEGEL: "Meine Firma Barefoot Films ist gerade so erfolgreich, das hat nicht mal der Bernd Eichinger hingelegt." Er sieht auch sonst wenig ernste Konkurrenz: "In Deutschland gibt es drei Filmstars: Til Schweiger, dann gibt es jetzt seit Neuestem Matthias Schweighöfer und Elyas M'Barek. Und that's it." Ob er da ein paar Kollegen vergessen hat?

DER SPIEGEL 36/2015
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