04.04.1994

„EDI, DAS MACHEN WIR“

Amigo-Land Bayern: Franz Josef Strauß war groß im Nehmen, sein Vermögen bunkerte er auf Schweizer Konten. Sein schwerreicher Unternehmerfreund Eduard Zwick versorgte ihn privat und finanzierte auch die CSU. Dafür stand der Ministerpräsident dem Bäder-Mogul in dessen Steuerstreit mit dem Fiskus hilfreich zur Seite.
Franz Josef Strauß stattete der Privatbank Pictet in Genf einen Besuch ab. Höflich und diskret, wie in diesem feinen Geldhaus üblich, wurde der bayerische Ministerpräsident in ein Separee komplimentiert.
Dort rückte der CSU-Vorsitzende mit der Sprache heraus: Er würde sich gern über den Stand seiner Konten informieren, die bei der Bank für ihn unter dem Namen eines Freundes geführt würden. Man kenne ihn doch, fügte der weltberühmte Bayer mehr feststellend als fragend hinzu.
Ebenso dezent wie bestimmt blockten die Schweizer Bankiers ab. Die Bank würde sich überaus glücklich schätzen, könnte sie dem Herrn Ministerpräsidenten zu Diensten sein. Aber er führe nun mal kein Konto bei der Bank, sondern sein Freund, auch wenn es sich um das Geld von Herrn Strauß handeln sollte. Er müsse schon, da bitte man um Verständnis, eine Vollmacht seines Freundes mitbringen.
Beglückt zog Strauß ab.
Hochzufrieden erzählte er sein Erlebnis wenig später einem anderen Freund und bedankte sich überschwenglich. Er habe ihm eine ganz ausgezeichnete Empfehlung gegeben, lobte Strauß den Bäderkönig aus Bad Füssing, Eduard Zwick. Pictet sei tatsächlich sehr diskret und zuverlässig. Da fühle er sich gut aufgehoben. Der CSU-Chef habe sich 1979, erinnert sich der schwerreiche Zwick, an ihn gewandt: Er sei, so Strauß, mit seiner bisherigen Schweizer Bankverbindung, Vontobel in Zürich, nicht mehr zufrieden, der Konditionen wegen. Ob der "liebe Edi" ihm raten könne, wo sich sein Geld besser plazieren ließe?
Persönlich führte Zwick, wenig später nach seiner Flucht in die Schweiz von den bayerischen Behörden wegen Steuerschulden von über 70 Millionen Mark per Haftbefehl gesucht, den bayerischen _(* Bild oben: Ehefrau Angelika, Sohn ) _(Johannes, Eduard Zwick (r.) auf der ) _(Terrasse ihrer Villa "Bavaria" in Le ) _(Rayol-Canadel-sur-Mer; Bild Seite 19 ) _(rechts: mit Wolfgang Gröbl, damals ) _(CSU-Landrat in Miesbach, heute ) _(Parlamentarischer Staatssekretär im ) _(Bonner Landwirtschaftsministerium. ) Ministerpräsidenten bei dem Genfer Bankhaus ein, seiner eigenen Hausbank.
Zwick hatte den renommierten Neu-Kunden avisiert. "Ganz begeistert", erzählte er später, hätten die Genfer Bankiers auf den Namen Strauß reagiert und Vorzugskonditionen zugesichert.
Der Unternehmer aus Bad Füssing hatte gerade selber ausgezeichnete Erfahrungen mit dem Institut gemacht: Ihm habe das Haus Pictet bei einer umfangreichen Silberspekulation zur Seite gestanden, die dem Doktor aus Deutschland einen fetten Gewinn einbrachte, steuerfrei.
Für Zwick war selbstverständlich, daß sein Freund FJS genug auf der Naht hatte, um sich in einem eidgenössischen Bankhaus dieser Güte als Kunde sehen zu lassen. "Ein paar kräftige Millionen", erläutert Zwick, "sollte man schon dabei haben" (siehe SPIEGEL-Gespräch Seite 28).
Der bayerische Ministerpräsident (Jahresgehalt: etwa 300 000 Mark) hat offenbar über reichlich Geld verfügt. Er war, gibt sein Vertrauter Walter Schöll an, auch Kunde der Züricher Bank Bär. Beim Anbahnen dieser Verbindung hatte ihm Amigo Schöll assistiert. Der Münchner PR-Agent geleitete Strauß - "so um 1980 herum" - in der Züricher Bahnhofstraße zu Bärs "bis in den dritten Stock".
Schweizer Bankkonten, da decken sich Volksmund und Wirklichkeit, dienen Bundesbürgern schon mal zum Hinterziehen von Steuern. Denn wer in München wohnt, kann ja eigentlich ordentliche Institute wie die Sparkasse oder die Deutsche Bank mit der Verwaltung seines Geldes beauftragen. War Strauß, der Freund des Steuerflüchtlings Zwick, selber Steuerflüchtling? Entzog der einstige Bundesfinanzminister (1966 bis 1969) und Unions-Kanzlerkandidat des Jahres 1980 wie Zwick Teile seines Vermögens dem Zugriff des deutschen Fiskus? Und: Woher kam das Geld?
Franz Josef Strauß, über Jahrzehnte die schillerndste Figur in der deutschen Politik, hatte viele Gesichter: Er war der brillante Analytiker der Weltläufte, der 1971 vor dem New Yorker Plaza-Hotel von Prostituierten ausgenommen wurde; er wollte ein weitsichtiger Staatsmann sein, umworben von den Großen dieser Erde, und legte sich mit einem unbotmäßigen Verkehrspolizisten an; er war der hochgebildete Altphilologe, der griechische und lateinische Zitate ins Gespräch einfließen ließ, und fiel in den Tagen der Schleyer-Entführung 1977 durch verantwortungslose Reden auf.
Daß der bayerische Ministerpräsident, der sein Land wie ein Medici regierte, gern die Nähe reicher Leute suchte, wußte man in Umrissen. Friedrich Karl Flick, der Milliardär, und Friedrich Jahn, der Hendl-Brater mit dem allzeit bereiten Privatjet, gehörten zum Strauß-Clan. Lange Jahre aber und über den Tod des "letzten Titanen" (Die Zeit) hinaus, war das Publikum, begierig auf die bunten Geschichten am bayerischen Hofe, auf Vermutungen angewiesen. Denn die Spezis schwiegen.
Jetzt aber redet einer. Aus seiner prunkenden Villa im schweizerischen Lugano nimmt einer der engsten Strauß-Freunde, Eduard Zwick, 72, Bayerns derzeitige Macht-Elite unter Feuer. Seit Edmund Stoiber, der amtierende Ministerpräsident, und sein Finanzminister Georg von Waldenfels die Verhaftung des Zwick-Sohns wegen Steuerhinterziehung gut hießen, ist der Vater in Rage.
Alle hätten alles gewußt in der Steuersache Zwick: "Edi, das bringen wir in Ordnung, das machen wir", habe Strauß mehr als einmal beim Wein in Bad Füssing versprochen. Und nun das, die Familie werde verfolgt.
Listig lenkt Zwick den Blick der Öffentlichkeit auf die Strauß-Konten in der Schweiz. Die Strauß-Tochter Monika Hohlmeier, heute als Staatssekretärin im bayerischen Kultusministerium Mitglied der vermeintlich sauberen Gesellschaft, hat schließlich geerbt. Haben sie und ihre Brüder Max Josef und Franz Georg den deutschen Finanzbehörden von jenem Geld erzählt, das ihr Vater angeblich hinter den Bergen verborgen hatte? Haben sie Erbschaftsteuer gezahlt, sind Steuern auf die Kapitaleinkünfte fällig?
Gegenüber dem SPIEGEL weigerten sich die Kinder Strauß, "über Einzelheiten der Vermögensanlage" ihrer Eltern "Rechenschaft abzulegen". Alle Konten, wie auch deren Erträge und Zuflüsse, seien "ordnungsgemäß versteuert" worden. Von einem Vermögen in Höhe von "ein paar Millionen" oder gar von einem "dreistelligen Millionenbetrag" könne nicht die Rede sein, teilte Strauß-Sohn Max Josef dem SPIEGEL mit. Gegenüber einem Freund bestätigte Max Josef, der Vater habe tatsächlich bei Pictet und Vontobel "Geld vor den Sozis in Sicherheit gebracht".
Mit einer Mischung aus Spott und Wut legt Zwick bloß, wie er über viele Jahre der CSU, ihren Würdenträgern und ihrem Boß über die Hürden des Alltags half und die Feiertage versüßte.
Jahr für Jahr feierte der Strauß-Freundeskreis den Geburtstag des Meisters an der Cote d''Azur. Zwick bezahlte. Die Kosten, so Zwicks Schätzung, "beliefen sich jedes Mal so auf zwischen 150 000 und 200 000 Mark", die Unterbringung und Reisekosten der Gäste eingerechnet.
Schnorrer-Genie Strauß flog gern. Er hatte "absolute Priorität" (Zwick) beim Zugriff auf das Fluggerät der Chartergesellschaft, die der Dr. Amigo gegründet hatte. Im Wahlkampf 1980 ließ Zwick eine seiner für den Kanzlerkandidaten Strauß bereitgehaltenen Maschinen mit den Buchstaben D-IFJS am Leitwerk schmücken.
Obwohl beim Bund die Kosten in Höhe regulärer Lufthansa-Tickets für mitreisende Sicherheitskräfte abgerechnet werden konnten, mußte Zwick kräftig zuschießen. Seine Verluste gingen in die Hunderttausende. Das Finanzamt erkannte das Minus aus dem Flugbetrieb, wie Zwick noch heute bekümmert sagt, nicht als steuermindernd an.
Zwick zahlte, als ein Strauß-Amigo Probleme mit einer Freundin bekam. Die wollte nicht nur die Ehefrau, sondern auch die Öffentlichkeit darüber informieren, was sie im Dunstkreis des CSU-Chefs alles erlebt hatte.
Erst protestierte Zwick noch: Weshalb denn ausgerechnet er zahlen solle, er habe doch mit der Dame nichts gehabt. Strauß habe den Widerspruch erstickt: "Du nicht, aber andere." Die Amiga mußte sich schriftlich zum Schweigen verpflichten, erhielt 60 000 Mark und versprach, sich zur Opernsängerin ausbilden zu lassen.
Ging man gemeinsam aus in Südfrankreich, pflegte Zwick immer mal wieder zu sagen: "Gell, Franz, heute abend zahlst du." Und steckte dem CSU-Boß gebündelte 1000-Francs-Scheine in die Brusttasche.
Zwick zahlte für Strauß-Aufkleber, Strauß-Bierkrüge, Strauß-Plakate. Er zahlte für die tropenfest verschweißten Porträtfotos, die der CSU-Boß einem besonderen Spezi, dem Diktator Mobutu von Zaire, gleich palettenweise zukommen ließ. Die Kosten: Hunderttausende von Mark.
Der Arzt hielt 150 000 Mark bereit für eine Anzeigenboykott-Aktion im Kanzlerwahlkampf 1980. Jeder Betrieb von fünf Mitarbeitern an, jede Werbeagentur sollte von einer "Gesellschaft gegen den Sozialismus" einen Warn-Brief erhalten. Darin hieß es: _____" Würden Sie einem Mann, der Ihr Haus anzünden will, " _____" auch noch Feuer geben? Die groß angelegte Hetzkampagne " _____" der marxistischen Linken gegen Unionspolitiker, " _____" insbesondere " _(* Am 11. Januar in Landshut. ) gegen Franz Josef Strauß, wurde maßgeblich von "Spiegel" und "Stern" unterstützt. Ihre Anzeige/Inserat paßt nicht in diese Linkspostillen. Inserieren Sie nicht mehr in "Spiegel" und "Stern" - dann machen Augstein und Nannen Pleite. Anderenfalls machen Sie Pleite.
Zwick las Strauß den Text vor. Der sei begeistert gewesen. Die Aktion wurde dennoch abgeblasen. Strauß bekam vermutlich Angst, er könne als Hintermann auffliegen und die gesamte deutsche Presse wegen des Anschlags auf die Pressefreiheit gegen sich aufbringen.
Sein Scheckheft hatte Zwick auch parat, um die von Strauß betriebene bundesweite Ausdehnung der CSU zu unterstützen. Der Vorsitzende hatte eine Kladde angelegt, in der er säuberlich eintrug, wieviel er von seinen Millionärsfreunden für seine bundesweite Vierte Partei erhalten würde. Zwick ließ sich erst mal mit "zwei Millionen Mark" einschreiben. Doch Strauß machte, nachdem 1976 in Wildbad Kreuth bereits die Trennung der CSU von der CDU beschlossen worden war, unter dem Druck der eigenen Partei einen Rückzieher.
Besondere Bitterkeit befällt Eduard Zwick, wenn er auf Edmund Stoiber zu sprechen kommt. Der ehemalige Bürochef von Franz Josef Strauß, heute Ministerpräsident in Bayern, gibt sich als Saubermann. Anders als seine Vorgänger im Amte des Ministerpräsidenten, Max Streibl und Franz Josef Strauß, verzichtete er auf ein Zusatzeinkommen in Höhe von jährlich rund 300 000 Mark als Testamentsvollstrecker der Friedrich-Baur-Stiftung. In der CSU haben Stoibers Reinigungsarbeiten beträchtliches Gegrummel ausgelöst.
Stoiber will - weiter so! - Sauberkeit einkehren lassen in der verfilzten bayerischen Staatspartei. Nicht zuletzt mit Stoibers Nachhilfe ist Ministerpräsident Streibl über seine Amigo-Connections gestürzt, die ihm zu Gratis-Urlauben in Lateinamerika und Afrika verholfen hatten. Stoiber räumt auf unter der Strauß-Kamarilla. Wer Regierungsämter und Geschäfte miteinander verquickt hat, muß gehen.
Strauß-Liebling Peter Gauweiler, der für 10 000 Mark monatlich seine Anwaltsmandanten verpachtete, verlor den Posten als bayerischer Umweltminister. Gerold Tandler, einer der engsten Strauß-Vertrauten, mußte als stellvertretender CSU-Vorsitzender abdanken, nachdem bekanntgeworden war, daß er Kredite und Bürgschaften von Zwick erhalten hatte. In der Amtszeit des bayerischen Finanzministers Tandler wurde die Niederschlagung Zwickscher Steuerschulden betrieben. Als nächster könnte Georg von Waldenfels fallen. Der gegenwärtige bayerische Finanzminister hat den in seiner Amtszeit unterschriebenen Steuer-Deal zwischen dem Freistaat Bayern und Zwick - der Arzt zahlte 8,3 Millionen, der Rest der 70 Millionen _(* Zwick (r.) übergibt ein Ölgemälde an ) _(Strauß. ) wurde ihm erlassen - politisch zu verantworten. Waldenfels will aber nichts von den Verhandlungen seiner Beamten gewußt haben (siehe Seite 26).
Eine Woche lang verteidigte Waldenfels im vorigen Oktober noch den Pakt mit Zwick, ehe er die Aufhebung verfügte.
Nun hängt Waldenfels selber mit drin. Er soll Mitwisser gewesen sein bei angeblich erschlichenen Subventionen: Die gemeinsame Zwick/Tandler-Firma Bavaria Internat GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG in Altötting, eine Hotelfachschule, sei von einem Spezl mit erheblicher staatlicher Unterstützung gekauft worden, auf die der Käufer kein Anrecht gehabt habe.
Anfang des Jahres zog sich Stoiber mit seiner Tugend-Revolution endgültig den Zorn des Zwick-Patriarchen zu. Am 11. Januar griff sich die bayerische Justiz den Zwick-Sohn Johannes und hält ihn seither mit wechselnder Begründung in Untersuchungshaft.
Erst sollte Zwick junior beim Ankauf der Aktien des väterlichen Unternehmens via Luxemburg dem Staat Steuern in vielfacher Millionenhöhe vorenthalten haben. Als dieser Vorwurf der Staatsanwaltschaft bei Gericht unhaltbar erschien, wurde Johannes Zwick mit dem Argument hinter Gittern gehalten, er habe zur Steuerhinterziehung des Vaters Beihilfe geleistet.
Nicht einmal gegen eine Kaution von 60 Millionen Mark in bar, die das Landgericht Landshut angesichts einer streitigen Steuerschuld von rund 22 Millionen für angemessen hielt, kam der 38jährige Familienvater frei. Die Staatsanwaltschaft legte erfolgreich Beschwerde ein.
Eiferer Stoiber hat den Fall Zwick zur Chefsache erklärt. Er habe, schrieb er dem SPIEGEL, "als Ministerpräsident Entscheidungen veranlaßt, die eine Aufklärung des Steuerfalls Zwick voranbringen werden". Zweifel an der politischen Unabhängigkeit der bayerischen Justiz mindern derlei starke Worte des Landesvaters nicht. Die neuen sauberen Zeiten in der CSU könnten nur einziehen, sprach Stoiber im Vorstand seiner Partei, wenn wirklich radikal mit der Vergangenheit gebrochen werde. Was das heißt, wissen alle in der CSU-Spitze: Entsorgung der Altlast Strauß.
Stoibers Schlag gegen seinen politischen Ziehvater könnte für den weißblauen Ableger der Christenunion ernste Folgen haben. Über den Tod hinaus besaß die CSU in Strauß, diesem "Politiker im Weltmaßstab" (so einst der CSU-Politiker Friedrich Zimmermann), eine identitätsstiftende Kultfigur, vergleichbar Charles de Gaulle für die Gaullisten. Bis heute gefällt sich die CSU als Nachlaßverwalterin jenes heimatverbundenen Konservativen, dessen Name in Washington wie in Peking und Moskau Gewicht besaß.
Nun hat Stoiber angefangen, die andere, die dunkle Seite des Franz Josef Strauß auszuleuchten. Seit seinen Tagen als Bundesverteidigungsminister war FJS in Affären verwickelt, bei denen es fast immer auch um den Verdacht der Geldannahme ging. Strauß-Consigliere Schöll könnte recht behalten mit seiner Warnung: Der Eiferer in der Staatskanzlei habe "die Omerta gebrochen. Das wird sich rächen".
Stoiber bringt sich selber in Gefahr. Jetzt reden andere, auch über ihn.
Gerold Tandler etwa erinnert sich, daß jene Strauß-Geburtstagsfete im September 1983 in Südfrankreich, an der Stoiber und Gattin auf Kosten des Steuerflüchtlings Zwick (Flugreise und Hotel inklusive) teilgenommen hatten, anders abgelaufen ist, als es der Ministerpräsident schildert.
Stoiber behauptet, er habe nicht gewußt, wer für seine Einladung bezahlt habe. Ob er etwa den Jubilar Strauß danach hätte fragen sollen?
Stoiber brauchte nicht zu fragen. Laut Tandler, damals ebenfalls unter den Gästen, "ist eigentlich den ganzen Abend nur über den Steuerfall Zwick gesprochen worden".
Das Geburtstagskind Strauß dankte allen Gästen für ihr Kommen. Sein besonderer Dank galt jenen beiden, die nicht gekommen waren: Angelika und Eduard Zwick - sie hätten alles so schön arrangiert. Der Ministerpräsident bat die Tochter Luitgard und den Sohn Johannes, die mit an der Tafel saßen, den Eltern in der Schweiz ganz herzliche Grüße auszurichten.
Strauß-Vertrauter Schöll will wissen, daß es "in der Staatskanzlei nichts gegeben hat, von dem Stoiber nichts gewußt hat". Stoiber war von 1982 an Chef der bayerischen Regierungszentrale. Strauß, kein Freund der Alltagsarbeit, hatte so gut wie alle laufenden Geschäfte an den hohlwangigen Büromenschen delegiert.
Und dieser Adlatus soll nichts gewußt haben von jenen Telefonaten, bei denen sich Bedienstete der Staatskanzlei im Finanzministerium nach dem Stand der Steuer-Causa Zwick erkundigten?
Welche Faszination von FJS auf seine Gefolgschaft ausging, belegt ein Schreiben Zwicks an den Meister: "Leider gibt es nicht mehr viele Männer, Persönlichkeiten Deines Ranges in einem Zeitalter, das durch die manipulierte Schicht der Kleinbürger einerseits und die im Grunde hilflose Arroganz ideologisierter Individuen andererseits charakterisiert ist." Oder: "Du, lieber Franz, warst und bleibst für mich ein Herr mit den besten Tugenden eines Mannes."
Heute noch schwärmen Zwick senior und Ehefrau Angelika für FJS selig - obwohl "er im Grunde nichts für uns getan hat", so Eduard Zwick, "wir aber ihm jeden Wunsch erfüllt haben".
Das war das Besondere am Amigo-System der Ära Strauß: Er hat weit mehr genommen als gegeben. Seine engsten Kumpane - Schöll und der inzwischen verstorbene Rechtsanwalt Franz Dannecker - spielten, wie Schöll, in Wahlkampfzeiten sogar den Chauffeur. Sie waren, wenn dem Meister der Sinn danach stand, zur Stelle, zu jeder Zeit an jedem Ort.
Sie kamen bei allerlei Geschäften nicht zu kurz und hatten ihren materiellen Vorteil einfach schon durch die allseits bekannte Nähe zu Strauß.
Werbeagent Schöll konnte bei Akquisitionsgesprächen Eindruck schinden, wenn, wie zufällig, Strauß mal eben im Büro seines Freundes Walter vorbeischaute. Oder der Ministerpräsident kreuzte beim alljährlichen Schlachtfest _(* Bild links: bei der Übergabe des ) _(ersten Pan-Am-Airbusses 1984; Bild Seite ) _(23 rechts: Max Josef und Franz Georg ) _(Strauß, Monika Hohlmeier. ) in Schölls Chieminger Villa auf. Der war Repräsentant der Großkunden Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft, des Fleischimperiums der Gebrüder März, der Restaurantkette Wienerwald und der Bundesanstalt für Arbeit.
Für Zwick war es eine Ehre, wenn Strauß seine Geschenke annahm. Der nahm gern und schätzte an dem Arzt, so Schöll, "überdurchschnittliche Intelligenz und Unternehmerbegabung".
Die Zwick-Zuwendungen summierten sich. Strauß und Schöll antichambrierten bei dem Unternehmer, wenn es dem chronisch defizitären Parteiblatt Bayernkurier mal wieder besonders schlecht ging - der Besitzer des Bad Füssinger Johannesbades gab 200 000 Mark. Obendrein zahlte er in aller Stille 300 000 Mark Bußgeld beim Landgericht Landshut.
Denn Quittungen für angeblich in größerem Abständen geschaltete Anzeigen im Bayernkurier waren beim Finanzamt wegen eines Leichtsinnsfehlers aufgefallen: Sie stammten allesamt vom selben Block und waren durchgehend numeriert.
Das Finanzamt gab die Sache zu Gericht. Mit der Buße vermied Zwick ein öffentliches Verfahren - und sieht sich heute "als Opfer" seiner Großzügigkeit gegenüber der CSU.
Brauchte die Partei Bares, zahlte Zwick. Auch 1983 noch, nach der Steuerflucht in die Schweiz, flossen monatlich Beträge zwischen 20 000 und 25 000 Mark aus dem Hause Zwick auf unverfängliche Konten.
Der Wahlschweizer beklagt jetzt "die Doppelmoral" in einer Partei, deren Finanzminister Waldenfels ihn öffentlich als Steuerkriminellen diffamiere, obwohl es doch prominente CSUler gewesen seien, die ihn zu Steuermanipulationen angestiftet hätten.
So habe Klaus Rose, der heute als Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses über das Finanzgebaren des Bundes wacht, einst in einem Bettelbrief detaillierte Handlungsanweisungen für den Steuerbetrug gegeben.
Mit einem CSU-Druckereibesitzer, schrieb Rose, "läßt sich schon was machen. Nachdem er aber auch bereits für Max Gerstl (kürzlich verstorbener langjähriger CSU-Landtagsabgeordneter, -Red.), Rechnungen gestellt hat, scheint es ihm bei mir nur unter der Voraussetzung möglich, daß Dr. Zwick auch tatsächlich in seiner Kundenkartei geführt wird - für den Fall, daß irgendwann das Finanzamt Stichproben macht. Er kann ja nicht größere Rechnungen an eine Firma stellen, für die er nichts arbeitet".
Zwick sollte, fuhr Rose fort, irgendeinen Auftrag geben, der ganz bescheiden sein könne, den der Drucker "aber dann in der Rechnung größer erscheinen lassen würde".
Rose schlug den Gönner 1981 für das Bundesverdienstkreuz vor. Der konnte den Orden jedoch wg. Haftbefehls nicht in der Münchner Staatskanzlei abholen.
CSU-MdB Günther Müller hatte sich, erinnert sich Zwick, einen anderen Trick einfallen lassen. Zwick sollte ihm Briefmarken im Werte von 30 000 Mark zukommen lassen und die Porti unter den Betriebsausgaben seines Bades absetzen. Müller weiß die Höhe der Zahlung heute nicht mehr genau, aber "die Briefmarken habe ich bekommen, das war so". Das Finanzamt hat nichts gemerkt.
Auch Strauß, obwohl als Ministerpräsident seit 1978 den Regeln über Vorteilsannahme im Amt unterworfen, plagten keine Gewissensbisse, wenn er wertvolle Geschenke bekam. Gefiel dem Nimrod ein barockes Jagdmotiv, das er erst auf der Titelseite der Füssinger Kurzeitung und dann in Zwicks Villa als Original entdeckte - bald darauf besaß er das Gemälde.
Kunstfreund Zwick hatte das Bild "für etliche tausend Mark" einst in Wien ersteigert. Wie selbstverständlich schenkte er es dem Freund zum Geburtstag, so wie ein andermal ein ähnlich wertvolles Werk über Karl V.
Der Landesvater gab sich offensichtlich auf seine Weise großzügig.
"Ein besonderer Dorn im Auge" des Heilbadbetreibers Zwick, erinnert sich ein alter Freund, war stets die Konkurrenz der kommunalen Kurmittelhäuser. Sie dürften sich keinesfalls ausbreiten, die müßten weg, lag er seinem Freund Strauß in den Ohren. Strauß habe zugesagt, so bald wie möglich, den staatlichen Träger-Verband aufzulösen und dessen Einrichtungen zu privatisieren. Bad Füssing werde "kein Staatsbad", versprach der bayerische Regierungschef öffentlich.
Eines Tages aber war Zwick wirklich in Not. Lokalpolitiker standen in Bad Füssing gegen ihn, allen voran ein höherer CSU-Funktionär. "Den müßt ihr kippen", ordnete Strauß nach Zwicks Erinnerung an, "da müßt ihr mir die Grundlagen liefern."
Zwick fiel, glücklicher Zufall, die "eidesstattliche Erklärung" einer damals 23jährigen Frau vom 15. Juli 1976 in die Hände. Das Pflegekind des störenden Parteifreundes beschuldigt den Ziehvater darin, es habe durch ihn seit dem 11. Lebensjahr "einen praktischen Aufklärungsunterricht in den verschiedensten Formen und Ausführungen" erlitten. Sie hasse ihren Pflegevater, "der inzwischen durch Geldzuwendungen mein Schweigen zu erkaufen versucht, um weiterhin ungestört seine geachtete Rolle im öffentlichen Leben wahrnehmen zu können".
Die Geschichte endete wie gewünscht: Der CSU-Funktionär verzichtete 1978 auf seine Wiederaufstellung. Anzeige gegen ihn wurde nicht erstattet.
Zwick, Anfang der siebziger Jahre durch Vermittlung des örtlichen CSU-Bundestagsabgeordneten Herbert Prochazka mit dem CSU-Boß bekannt geworden, hatte schon früh das Ehepaar Strauß beraten und unterstützt.
Marianne Strauß, die sich für eine begabte Geschäftsfrau hielt, steckte damals in Schwierigkeiten. 350 000 Mark, die sie auf Anraten eines Unternehmensberaters, des von der FDP zur CSU gewechselten Bundestagsabgeordneten Siegfried Zoglmann, in Supermärkte der Firma Bentz gesteckt hatte, waren in Gefahr. Zwick stieg mit drei Millionen ein, übernahm den Strauß-Anteil und konnte schließlich mittels einer massiven Klagedrohung sein Geld und das des Ehepaares Strauß retten.
Oder man machte bei einer Art Insidergeschäft gemeinsame Sache. Wienerwald-Chef Jahn hatte vor, sich groß in einer Fast-food-Kette in den USA zu engagieren. Er gab seinen Amigos einen Tip, daß die Aktienkurse der amerikanischen Firma hochschnellen würden. Der Clan-Chef plazierte 250 000 Mark. Zwick stieg über Strohmann Schöll mit einer Million ein.
Doch die Kurse zogen nicht an. Nur mit großer Mühe gelang es Strauß und Zwick, ihr Geld zurückzubekommen.
Der Füssinger Unternehmer, stets auf der Suche nach steuermindernden Anlagemöglichkeiten, will von dem früheren Bundesfinanzminister Strauß mancherlei Tips erhalten haben, wenn die Kumpels gemeinsam durch die Welt jetteten. So verschlug es den Bäder-Mogul auch in das Uganda des Idi Amin. Zwick wollte dort mit Medikamenten Geschäfte machen, aber das Chaos in dem schwarzafrikanischen Staat war ihm zu groß.
Vielversprechender schon ein anderes Engagement, wieder angeblich auf Anraten von Strauß: Zwick gründete in Kinshasa/Zaire ein Pharma-Unternehmen, an dem er zu 50 Prozent den damaligen Minister Mandungu Bula Nyati beteiligte. Geplant war ein Arzneimittel-Werk, das die am dringendsten benötigten Medikamente für den Zaire-Markt und für den Export in benachbarte Länder produzieren sollte.
Als Vorleistung lieferte Zwick auf eigene Rechnung für angeblich vier Millionen Mark Medikamente in den zentralafrikanischen _(* Bild links: Angelika Zwick, Marianne ) _(Strauß mit dem CSU-Politiker Max Gerstl; ) _(Bild Mitte: am Leitwerk die ) _(Strauß-Initialen FJS. ) Staat. Die Präparate verschwanden 1977 in dem von den Katanga-Unruhen erschütterten Land. Zwick erzielte keine Profite, sondern bekam Vorwürfe aus Afrika zu hören: Bei einem Teil der angelieferten Medikamente sei bereits das Verfallsdatum überschritten gewesen. Enttäuschung auch zu Hause: Wieder wollte das Finanzamt Passau das Verlustgeschäft nicht anerkennen.
Und so ging es weiter. Zwick, dessen Großzügigkeit gegenüber dem Freund Strauß gepaart war mit äußerster Zurückhaltung, wenn es ans Steuerzahlen ging, geriet immer heftiger mit den Finanzbehörden Bayerns aneinander.
Mal ging es um zwei Millionen Mark Schwarzgeld, die sich der Bäder-Krösus beim Verkauf eines Flugzeugs über die offiziellen 200 000 Mark hinaus angeblich unter dem Tisch hatte zustecken lassen. Bei einer Betriebsprüfung war aufgefallen, daß Zwick den Zwei-Millionen-Scheck unter dem Stichwort "Auslandsgeschäft" bei der Münchner Bank Merck, Finck & Co. eingelöst hatte. Mal ging es um gut 300 000 Mark Einkommensteuerverkürzung bei den Erträgen aus Festgeldkonten.
Die Spannungen zwischen den Finanzbehörden und Zwick stiegen.
Der Arzt glaubte, in CSU-Chef Strauß einen überstarken Verbündeten gegen die Finanzbeamten zu haben. Doch Strauß konnte oder wollte seine Hilfszusagen nicht einhalten. Von den Finanzbehörden in die Enge getrieben, bedrängte Zwick den Freund. Der hielt seinen Edi hin.
Strauß habe - behauptet Zwick - zugesagt, er werde Gespräche unter vier Augen mit dem bayerischen Finanzminister führen. Der Steuerfall, so der Ministerpräsident bald darauf, sei jedoch überaus verzwickt, weil zu viele Beamte involviert seien. Es sei nahezu unmöglich, von oben herab Einfluß zu nehmen. Das Ganze werde wohl weiter eskalieren.
Strauß und er, so Zwick, seien nach und nach zur Überzeugung gekommen, es sei nicht unklug, wenn sich der Doktor um einen Schweizer Paß bemühe.
1982 war es dann soweit. Zwick senior gab die Unternehmensführung an seinen Sohn ab und zog sich ins schöne Lugano zurück. Festredner bei dem Abschied in Johannesbad: Dr. h.c. Franz Josef Strauß.
Der Senior fühlte sich wohl nicht zu Unrecht abgeschoben. Denn dem Zwick-Sohn Johannes - Strauß nutzte das für ihn reservierte luxuriöse Apartment 600 in Bad Füssing auch weiterhin zu Heißwasser-Kuren - soll der Ministerpräsident aufgetragen haben: Der Senior solle sich still verhalten. Er könne sich auf ihn, Strauß, verlassen.
Der komplizierte Fall aber brauche Zeit, mußte Strauß seinen Gönner vertrösten. Der gesamte Vorgang müsse auf die nächsthöhere Ebene gelangen, erst dann lasse sich ein Vergleich aushandeln.
Der Ministerpräsident habe auch gewarnt: Ein Haftbefehl sei wohl unvermeidlich. Die Rufschädigung müßten die Eltern eben in Kauf nehmen.
Zwick senior fühlte sich verraten, drohte Strauß mit Enthüllungen. Anstatt sich ganz aus der Affäre zu ziehen, was er wohl am liebsten getan hätte, gab Strauß seinem Spezi immerhin den Tip, sich in der Schweiz ärztlich untersuchen und Haft- sowie Verhandlungsunfähigkeit attestieren zu lassen.
1987 dann, so geht es zu in Bayern, wurde der Haftbefehl aufgehoben. Und Strauß, so Zwick, war auch hilfreich, die Niederschlagung der Steuerschulden in die Wege zu leiten. Über seine Schwester Maria habe er einen Kontakt zwischen dem damaligen Finanzminister Streibl und dem Zwick-Sohn Johannes anbahnen lassen. Man habe sich insgeheim getroffen. Streibl habe gefragt: "Wieviel wollen Sie zahlen?" Zwick junior: "Zehn Millionen."
Auf dieser Basis nahmen Beamte und Anwälte beider Seiten die Verhandlungen auf, die 1990 zur Niederschlagung führten.
Es ging um exakt 70 952 969 Mark, darin enthalten steuerliche Nebenleistungen wie Säumniszuschläge von über 30 Millionen Mark. Verabredet wurde zunächst in dem Deal, daß Zwick zehn Millionen zahlen sollte, verteilt auf eine einmalige Zahlung von fünf Millionen und dann über fünf Jahre hinweg von jeweils einer Million. Am Ende einigte man sich anders: Zwick senior zahlte auf einen Schlag 8,3 Millionen Mark.
Um seinen Frieden zu haben und seinen Sohn aus dem Gefängnis zu befreien, signalisiert Zwick inzwischen Bereitschaft nachzuzahlen.
In seiner Villa Orbisana hoch über dem Luganer See möchte Zwick senior ungestört in Erinnerungen schwelgen. Etwa an die Herren-Partien jener Jahre. Strauß, Dannecker, Schöll und er, Zwick, hätten sich dann am Flughafen München-Riem überlegt, wohin man denn mit seiner Privatmaschine fliegen solle - zu einem trockenen Wein nach Venedig, zum Ouzo nach Piräus oder auch nach Wien.
Bei einem der Abstecher in die österreichische Hauptstadt hätten die Herren ein verschwiegenes Etablissement angesteuert und sich dort vergnügt.
Die Puffmutter habe erzählt, ihr sei eine Lizenz für ein Hotel in der Nähe des "Sacher" in Aussicht gestellt worden, das sich in eine Edel-Absteige für Diplomaten und andere gehobene Kreise ausbauen lasse. Ob die Herren sich an Kauf und Renovierung beteiligen wollten? Das Quartett sei begeistert gewesen, auf Servietten hätten sich die vier "phantastische Gewinne" (Zwick) ausgerechnet.
Im Auto sei es zum Ortstermin gegangen. Die Mittlerin habe den vier Bayern in diesem Etablissement auch ein Chambre separee vorgeführt, wo ein Angehöriger des österreichischen Hochadels beim Liebesspiel sein Leben ausgehaucht haben soll. Als Kontaktmann für weitere Schritte sei Schöll ausgeguckt worden.
Der habe auch alsbald Post aus Wien erhalten - die Pläne für den Umbau. Gemeinsam habe man sich über die Zeichnungen gebeugt.
Schließlich habe jedoch die Vernunft über die Geldgier gesiegt. Denn Strohmann Schöll habe befunden: "Wir vier können uns einiges erlauben. Aber ein Freudenhaus aufzumachen, das geht zu weit." Y
Strauß brachte "Geld vor den Sozis in Sicherheit"
Besondere Bitterkeit befällt Zwick, wenn er über Stoiber spricht
Brauchte die CSU Bares, sprang das Haus Zwick ein
Der komplizierte Fall brauchte Zeit. Strauß vertröstete den Gönner
* Bild oben: Ehefrau Angelika, Sohn Johannes, Eduard Zwick (r.) auf der Terrasse ihrer Villa "Bavaria" in Le Rayol-Canadel-sur-Mer; Bild Seite 19 rechts: mit Wolfgang Gröbl, damals CSU-Landrat in Miesbach, heute Parlamentarischer Staatssekretär im Bonner Landwirtschaftsministerium. * Am 11. Januar in Landshut. * Zwick (r.) übergibt ein Ölgemälde an Strauß. * Bild links: bei der Übergabe des ersten Pan-Am-Airbusses 1984; Bild Seite 23 rechts: Max Josef und Franz Georg Strauß, Monika Hohlmeier. * Bild links: Angelika Zwick, Marianne Strauß mit dem CSU-Politiker Max Gerstl; Bild Mitte: am Leitwerk die Strauß-Initialen FJS.

DER SPIEGEL 14/1994
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