17.10.2015

HochschulenEigener Nachwuchs

Bei der Berufung von Juniorprofessoren gibt es an den deutschen Universitäten große Unterschiede. Das belegt eine bislang unveröffentlichte Studie der Jungen Akademie, einer Forschungsplattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Während in Göttingen, Bonn oder Essen zwischen 2005 und 2013 fast ausschließlich externe Kandidaten zum Zuge kamen, rekrutierte die Universität Rostock in mehr als der Hälfte der Fälle eigene ehemalige Doktoranden. Die Juniorprofessur war 2002 eingeführt worden, um die Karrierechancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu verbessern. Juniorprofessoren können nach ihrer Promotion selbstständig forschen und lehren und müssen nicht, wie sonst bei einer Professur üblich, erst noch eine Habilitationsschrift verfassen. Die Berufung ist befristet.
Von Olb

DER SPIEGEL 43/2015
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