24.10.2015

RückspiegelZitate

Die "Frankfurter Allgemeine" zum SPIEGEL-Titel "Das zerstörte Sommermärchen" über Schwarzgeld des Deutschen Fußball-Bunds für die WM 2006 (Nr. 43/2015):
Während der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auch vier Tage nach seiner Pressemitteilung zur 6,7-Millionen-EuroÜberweisung an die Fifa und den Veröffentlichungen des Spiegel nicht die Hintergründe der Transaktion erklärt, wird immer deutlicher, wie es um die Stimmung unter den Top-Funktionären des größten Einzelsportverbands der Welt mit Blick auf das Krisenmanagement von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bestellt ist: schlecht.
Das "Handelsblatt" zum selben Thema:
Dass bei der Vergabe der WM 1998 in Frankreich und 2010 in Südafrika nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist, wird schon länger vermutet. Auch die Austragung der Weltmeisterschaften in Russland (2018) und in Katar (2022) steht im Ruch von Schmiergeldzahlungen. Und ausgerechnet bei der Vergabe der WM 2006 soll alles sauber geblieben sein? Der Spiegel hat nun mit seinen Enthüllungen rund um das Sommermärchen 2006 diese Vermutung ernsthaft erschüttert.
... das "Hamburger Abendblatt":
Nach den vom Spiegel erhobenen Vorwürfen, das deutsche WM-Organisationskomitee habe eine schwarze Kasse geführt, um Stimmen für eine erfolgreiche WM-Vergabe zu sammeln, ist alles anders, der DFB steckt in der größten Krise seines Bestehens. Wer zahlt schon 6,7 Millionen Euro für ein WM-Kulturprogramm, kümmert sich aber nicht um den Verbleib des Geldes, wenn die Eröffnungsfeier ausfällt?
... die italienische Zeitung "Corriere dello Sport":
Der Schatten der Korruption in Zusammenhang mit der Vergabe der von den Italienern gewonnenen WM 2006 droht die Großen des Fußballs in Deutschland wegzureißen. Unter Beschuss sind der lebende Mythos Franz Beckenbauer sowie DFB-Chef Wolfgang Niersbach geraten, der als Kandidat für die Nachfolge Blatters und Platinis im Rennen ist. Der Skandal ist ein äußerst harter Schock für die Deutschen, die am schärfsten gegen Blatter vorgegangen waren.

DER SPIEGEL 44/2015
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