Hitler-Tagebücher: „Ein tödlicher Fehler“

Drei Jahre lang sammelte der „Stern“ aus obskuren Quellen angebliche Hitler-Tagebücher, dann warf er sie, ungeprüft, auf den Weltmarkt. Was als „größter journalistischer Coup der Nachkriegszeit“ angekündigt worden war, erwies sich, so gestand Herausgeber Henri Nannen ein, als „Katastrophe für den 'Stern'“. Das Bundesarchiv in Koblenz und das Bundeskriminalamt in Wiesbaden entlarvten die Hitler-Papiere als Fälschung.

DER SPIEGEL 19/1983

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