26.09.1983

Kabel-TV ohne Gewinn

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Kabelfernsehen, von vielen Medienkennern als das große Geschäft der achtziger Jahre gepriesen, entwickelt sich auch in Amerika nur sehr schleppend. Obwohl bereits 31 Millionen US-Haushalte angeschlossen sind, machen nur ganz wenige der inzwischen weit über dreißig Programmanbieter Gewinne. Erfolgreichste Station mit einem Jahresgewinn von 100 Millionen Dollar ist die Time-Tochter HBO mit einem 24stündigen Spielfilmprogramm. Unerwartet hohe Produktionskosten und mangelndes Interesse der Zuschauer machen dagegen den meisten Konkurrenten zu schaffen. Einige Firmen haben inzwischen aufgegeben. Auch die Hoffnung, Werbegelder könnten das Programm finanzieren, trügt. 1985, so meinen Experten, reichen die Werbeeinnahmen gerade aus, um acht bis zehn kommerzielle Kabeldienste in den USA zu finanzieren.

DER SPIEGEL 39/1983
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