30.01.2016

KolumbienAnanas gegen Kokain

Endlich Frieden, nach einem halben Jahrhundert. So lautet das Versprechen der Verhandlungen mit der Farc-Guerilla. Doch was wird aus den Kämpfern, die bisher vom Konflikt leben?
Humberto Aguirre hat nie gezählt, wie viele Menschen er umgebracht hat. "Wer als militärisches Ziel identifiziert wurde, den haben wir ausgeschaltet", sagt er, es klingt geschäftsmäßig. Töten war sein Job, damals, als in seiner Heimatstadt Yopal im Osten Kolumbiens Krieg herrschte. Aguirre ist 42, ein rundlicher Mann mit Ralph-Lauren-Mütze und Hilfiger-Hemd.
Es ist nur wenige Jahre her, da gehörte er dem "Bloque Centauros" an, einer paramilitärischen Miliz, die gegen die linksradikalen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens", kurz Farc, kämpfte, die älteste Guerilla Lateinamerikas. Seine Leute haben ihre Opfer gefoltert, ermordet, zerstückelt. Jede Nacht lagen die Toten in den Straßen von Yopal.
Aguirre war 14, als er den Paras beitrat, seine Familie wurde von den Farc bedroht, schon sein Vater hatte gegen die Rebellen gekämpft. Jetzt sitzt er auf dem Hauptplatz von Yopal, Passanten grüßen ihn, er ist angesehen und beliebt. Nur sein Blick verrät die innere Anspannung, noch immer sucht er ständig die Umgebung ab. Der Kampf war sein Leben, stets war er auf der Hut.
Auch Dehiger López hat seine Toten nie gezählt. "Ich weiß nicht, wie viele Menschen ich erschossen habe", sagt er, ein Bauernsohn, 36 Jahre alt, klein, zäh, das Haar kurz geschoren. López trat mit 20 den Farc bei, "ich glaubte an die Revolution und wollte etwas für mein Land tun". Rasch stieg er zum Kompaniechef auf, er befehligte 54 Männer und Frauen. Meist kämpften sie gegen die Armee, gelegentlich auch gegen die Paramilitärs.
Hätten Aguirre und López sich damals getroffen, wäre einer von beiden vielleicht tot. Stattdessen sind sie heute Freunde.
Gemeinsam mit hundert weiteren früheren Guerilleros und Paramilitärs bewirtschaften sie eine Ananasfarm bei Yopal. Aguirre kümmert sich um die Vermarktung, López beaufsichtigt die Erntearbeiter. "Ich vertraue ihm", sagt Aguirre über López. "Er ist der beste Chef, den man sich denken kann", sagt López über Aguirre.
Das Schicksal hat die beiden einstigen Feinde zusammengebracht – und eine Frau. Sie heißt Nancy Avella, ist Anwältin und mit Aguirre verheiratet. Avella, 39, ist schlank, groß, trägt enge Jeans und eine knapp geschnittene Bluse. Mit 17 trat sie, so wie ihr Ehemann, den Paramilitärs bei, auch ihre Familie wurde von den Farc-Rebellen bedroht.
Heute bringt Nancy Avella den einstigen Erzfeinden auf einer Ananasfarm bei, wie man nach über 50 Jahren Krieg, Mord und Folter friedlich miteinander auskommen kann. "La Fortuna", das Glück, so heißt die Farm. Sie ist ein Versuchslabor für den Frieden, der in diesen Tagen so nah scheint wie nie zuvor.
Seit gut drei Jahren verhandeln die Farc-Anführer mit der kolumbianischen Regierung auf Kuba über eine dauerhafte Waffenruhe. Erstmals stehen die Aussichten gut, dass sich der letzte große Guerillakrieg Lateinamerikas dem Ende zuneigt, noch im März soll es einen Friedensvertrag geben.
Keine andere Rebellentruppe des Kontinents hat so lange durchgehalten wie die Farc. Sie entstanden Anfang der Sechzigerjahre. Marxistisch geprägte Bauern und Lehrer schlossen sich zu einer Guerilla zusammen, sie forderten eine Agrarreform und die Neuverteilung des Reichtums in einem Land mit extremem Wohlstandsgefälle. Auf dem Höhepunkt hatten sie schätzungsweise mehr als 16 000 Kämpfer.
Im Krieg zwischen Guerilla, Streitkräften und Paramilitärs starben seither über 200 000 Menschen, mehr als fünf Millionen flüchteten vor der Gewalt, meist in die Städte. Seit Mitte der Neunzigerjahre finanzieren sich die Farc vor allem mit Drogenhandel und Entführungen, die einstige Bauernarmee verwandelte sich in eine straff organisierte Narco-Guerilla. Kolumbien, die USA und die EU stufen sie als terroristische Organisation ein.
Mehrmals bemühten sich die Regierungen um Friedensgespräche, stets vergebens. Der letzte Versuch scheiterte vor 14 Jahren. Da gestand der damalige Präsident den Rebellen ein Gebiet, so groß wie die Schweiz, zu, wo sie verhandeln und ihre Waffen niederlegen sollten, alle Soldaten wurden abgezogen. Die Farc aber kauften Waffen und rüsteten sich für einen neuen Krieg. Die Verhandlungen scheiterten.
Die Wut darüber verhalf einem rechten Hardliner an die Macht: Álvaro Uribe, der von 2002 bis 2010 regierte. Er bekämpfte die Farc mit eiserner Faust, Stück um Stück eroberte das Militär weite Teile des Landes zurück. Viele Guerilleros desertierten, die Anzahl der Kämpfer sank auf rund 8000, behauptete die Regierung. Doch Uribe durfte nach 2010 nicht erneut antreten, daher verhalf er seinem Schützling Juan Manuel Santos ins Präsidentenamt. Santos, zuvor Verteidigungsminister und ebenfalls Hardliner, überwarf sich bald nach der Wahl mit seinem Mentor und bot den Farc Verhandlungen an.
Es war ausgerechnet der ehemalige Revolutionsführer Fidel Castro, der die Guerilleros an den Verhandlungstisch drängte, er sah in Lateinamerika keine Zukunft für den bewaffneten Kampf. International waren die Farc zunehmend isoliert: Im März 2013 starb ihr engster Verbündeter, Venezuelas Präsident Hugo Chávez. Bald darauf bereitete Kuba diskret die Annäherung an den Erzfeind USA vor. Dennoch drohten die Gespräche mehrmals zu scheitern, es kam immer wieder zu Gefechten. Schließlich griff Papst Franziskus ein: Während seiner Kubareise im September machte er Druck auf die Kolumbianer.
Wenige Tage später flog Präsident Santos überraschend nach Havanna, wo er sich mit Farc-Chef Timoleón Jiménez alias "Timochenko" traf. Sie gaben sich die Hand und versprachen: Bis zum 23. März solle das Friedensabkommen stehen. Noch zwei Monate also, dann könnte es so weit sein, und vorsichtig beginnen sogar die misstrauischen Kolumbianer, an diesen lange unmöglich scheinenden Frieden zu glauben.
Doch die Frage ist, wie dieses so tief gespaltene Land nach einem halben Jahrhundert Bürgerkrieg wieder zusammenfinden kann. Wie Millionen Flüchtlinge, Opfer, Kämpfer miteinander leben können.
Eine Antwort findet sich vielleicht auf der Ananasfarm La Fortuna im Bezirk Casanare, der bis vor zehn Jahren einer der gefährlichsten Kriegsschauplätze Kolumbiens war.
Fünf bewaffnete Gruppen kämpften hier lange um die Vorherrschaft: die Farc sowie eine zweite Guerilla, die ELN, die Armee sowie zwei verfeindete paramilitärische Milizen, darunter der "Bloque Centauros". Vor elf Jahren erklärte sich dann der "Bloque Centauros" zur Demobilisierung bereit, nachdem er seine Rivalen praktisch ausgelöscht hatte. 1500 Kämpfer legten die Waffen nieder. Unter ihnen waren Nancy Avella und Humberto Aguirre.
Nancy Avella war klar, dass die früheren Kämpfer einen Job brauchten, damit in der Region Frieden einkehren konnte. Sie nutzte daher ihre Kontakte zur Bezirksregierung und ergatterte einen staatlichen Kredit für den Kauf der 256 Hektar großen Ananasfarm. Sie erstellte einen Businessplan und warb unter ehemaligen Paramilitärs und Guerilleros für ihr Vorhaben. Ihr Ziel: Die Farm sollte allein von Exkämpfern betrieben werden und auf diese Weise bei der Wiedereingliederung helfen.
"Ich hielt Motivationsreden, die ich mir bei amerikanischen Kapitalismusgurus abgeguckt hatte", sagt sie. Während ihrer Auftritte saßen die Exparamilitärs auf der einen Seite des Saals, die Exguerilleros auf der anderen, keiner vertraute dem anderen. "Ich habe ihnen erzählt, dass wir alle Opfer sind, auch wenn wir gegeneinander gekämpft haben."
Es dauerte lange, aber mit der Zeit schwand das Misstrauen zwischen den einstigen Feinden. Heute arbeiten sie auf der Farm zusammen, es gibt sogar Liebesbeziehungen zwischen Exguerilleros und Exparamilitärs. In der Region ging parallel dazu die Anzahl der Morde und Entführungen drastisch zurück. Landwirtschaft und Ölindustrie boomen. Die Ananasfarm La Fortuna wirft Gewinn ab, so viel, dass die Exkämpfer gerade über den Kauf von 15 weiteren Hektar Land verhandeln. Ihren Kredit haben sie bald abbezahlt.
"Ich hätte bei den Farc Karriere machen können", erzählt Dehiger López. In seiner Einheit war er die Nummer drei, seine Kommandeure schickten ihn zu einem Kurs für ihre zukünftigen Führungskräfte. Später beauftragten sie ihn, reiche Rancher und Geschäftsleute auszuspionieren, die als Entführungsopfer infrage kamen. Da entstanden bei López erste Zweifel. Vor sieben Jahren setzte er sich dann ab und schlug sich einige Zeit als Hilfsarbeiter durch. Dann kam er nach Yopal, nun ist er der Verwalter von La Fortuna und froh, dass er die Farc verlassen hat.
Nancy Avella plant, ihre Arbeit auszuweiten, wenn Regierung und Guerilla sich auf einen Waffenstillstand einigen. Sie will Vorträge halten und Seminare veranstalten – und die Farm zum Modell für die Wiedereingliederung machen.
Aber funktioniert das Prinzip La Fortuna im ganzen Land, etwa an Orten wie Corinto, im Herzland der Farc, wo sie seit über 40 Jahren herrschen? Von dieser Frage wird abhängen, ob der Frieden in Kolumbien auf Dauer eine Chance hat.
Corinto liegt im Norden des Cauca-Tals, anderthalb Autostunden von der Millionenmetropole Cali entfernt – und mitten in einer der meistumkämpften Regionen Kolumbiens. "Caucasistan", so nennen die Bauern die Gegend wegen der vielen Gefechte. Neben die Hütte eines Kokabauern, der sich Antonio Gutiérrez nennt, eigentlich aber anders heißt, haben die Guerilleros ein Plakat an einen Pfeiler geheftet: "Comando Alfonso Cano, 6. Frente, Farc-EP" steht darauf. So markieren die Farc ihre Macht über ein Gebiet.
Der Bauer steht zwischen seinen Kokasträuchern, die Felder ziehen sich an einem steilen Hang entlang. Ein paar Jugendliche und Frauen füllen die Blätter in große Körbe, es ist gerade Erntezeit. Ananas wächst hier am Rand der Anden nicht, aber dafür bekommt er etwas anderes: Marihuana und Koka.
Mit dem Rauschgift finanzieren die Farc ihren Kampf. "Ich würde mein Geld gern mit anderen Produkten verdienen, aber die bringen kein Geld", sagt Gutiérrez. Früher hat er Kaffee und Avocados angebaut, vor drei Jahren stieg er auf Koka um. Die Blätter kann er dreimal im Jahr ernten, um Käufer braucht er sich nicht zu sorgen: Die Farc sind treue Kunden. Die Rebellen kaufen seine Ernte und verwandeln sie in ihren Labors in Kokapaste, den Grundstoff für Kokain.
Bei den Verhandlungen auf Kuba hat sich die Guerilla dazu verpflichtet, den Drogenanbau zu reduzieren. Bauern, die von Koka auf legale Produkte umsteigen, sollen eine Beihilfe vom Staat bekommen. Doch die Aussicht darauf hat erst mal das Gegenteil bewirkt: "Die Guerilla stachelt die Bauern an, mehr Koka anzubauen", sagt Leonardo Correa, Leiter der Uno-Agentur zur Drogenbekämpfung in Bogotá. "So stärken die Farc ihre Verhandlungsposition." Und die Bauern hoffen auf eine höhere Friedensdividende.
Deshalb hat die Kokaanbaufläche nach Uno-Angaben 2014 im Vergleich zum Vorjahr um über 40 Prozent zugenommen. Die Farc seien "auf dem Weg zum größten Drogenkartell der Welt", befürchtet General Jaime Ruiz, ein ehemaliger Drogenbekämpfer der Armee.
"Viele Bauern pflanzen mehr als früher", bestätigt auch Henry Rojas, Leiter der "Zona de Reserva Campesina" in Corinto. Die Organisation vertritt 1500 Kleinbauernfamilien, in jahrelangem Kampf haben sie den Behörden ihr Land abgetrotzt.
Der frühere Präsident Uribe verfolgte die Kokabauern als Handlanger der Guerilla. Sein Nachfolger Santos schickte das Militär, um die Kokasträucher auszureißen. Rojas' Bruder kam dabei ums Leben. "Wir respektieren die Guerilla", sagt er, "aber wir sind keine Guerilleros. Wir kämpfen aus denselben Motiven, ohne Waffen."
Ob es gelingt, Guerillakampf und Drogenhandel zu entflechten, auch das wird sich auf den Koka- und Cannabisplantagen von Corinto entscheiden.
Im Juli 2015 haben die Farc eine einseitige Feuerpause verkündet; als Zugeständnis an die Gespräche in Havanna. Aber präsent sind die Guerilleros noch immer: Männer auf Motorrädern eskortieren jedes fremde Auto, sie registrieren die Nummernschilder und melden Besucher. Und noch immer verlassen täglich Lastwagen voller Marihuana und Kokapaste die Stadt. Abgesandte der Drogenkartelle aus Mexiko, den zentralamerikanischen Staaten und Brasilien kommen nach Corinto, um sich einzudecken.
Der Staat tritt in Corinto kaum auf, die Guerilla hat seine Funktion übernommen: Sie schlichtet Streitigkeiten, bestraft Diebe und Vergewaltiger, sie achtet darauf, dass die Bauern fair bezahlt werden. "Wenn die Farc ihre Waffen niederlegen, steigt die Kriminalität", fürchtet Bauernführer Rojas.
Seine Bedenken werfen die entscheidende Frage auf, die diesen historischen Friedensprozess überschattet: Erweist sich das geplante Abkommen als nachhaltig, oder ist es der Auftakt zu einem neuen Zyklus der Gewalt, gespeist aus dem Milliardengeschäft mit dem Rauschgift? Und gelingt es, die sozialen Verhältnisse auf dem Land so zu verbessern, dass Bauern und Exguerilleros auf den Kokaanbau verzichten – oder schließen sie sich lediglich zu neuen Drogenkartellen zusammen?
Bis Ende März soll es ein endgültiges Friedensabkommen geben, Präsident Santos will es den Kolumbianern wohl im Juni zur Abstimmung vorlegen. Lehnen sie es ab, geht der Krieg wahrscheinlich weiter – und der Präsident müsste zurücktreten. Nur 38 Prozent der Kolumbianer sind optimistisch hinsichtlich der Friedensaussichten, über 90 Prozent trauen den Farc nicht, ergab eine Umfrage Anfang Dezember. Würden auch diese Verhandlungen in letzter Sekunde scheitern, an Hindernissen wie dem Drogenhandel oder der skeptischen Bevölkerung, es wäre womöglich der letzte Versuch für eine sehr lange Zeit.
In Corinto werden die Rebellen das Geschäft mit den Drogen jedenfalls kaum aus der Hand geben, zu viel Geld ist im Spiel. Gerade erst haben sie ihr Angebot diversifiziert: An den Hängen bauen die Bauern nun "Creepy" an, eine besonders produktive Cannabiskreuzung.
Das Geheimnis von Creepy: Die Pflanzen wachsen besonders schnell, wenn sie nachts angestrahlt werden. Die Bauern haben daher Hunderte Lichterketten über ihre Plantagen gespannt. Jetzt leuchten in Corinto nachts die Berge.

Über den Autor

Jens Glüsing, Jahrgang 1960, ist seit 1991 Lateinamerikakorrespondent des SPIEGEL mit Sitz in Rio de Janeiro. Er kennt alle Akteure im kolumbianischen Bürgerkrieg von zahlreichen Reisen. Es beeindruckt ihn immer wieder, wie dicht in dem südamerikanischen Land Barbarei und Zivilisation beieinanderliegen.
Von Jens Glüsing und Thomas Wagner

DER SPIEGEL 5/2016
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