13.02.2016

BriefeWas soll man denn wählen?

Nr. 6/2016 Die Hassprediger – Frauke Petry und die AfD: Bericht aus dem Innern einer gefährlichen Partei
"Träte die CSU bundesweit an, wäre die AfD erledigt. So einfach ist das!"
Dieter Bogedain, Überlingen (Bad.-Württ.)

Sie hat es geschafft – Frauke Petry ist auf der Titelseite des SPIEGEL.
Detlef M. Hartmann, Hamburg

Mal im Ernst, lieber SPIEGEL: Geht's auch locker? 'ne Karikatur Petrys mit Pinocchio-Nase und Papphütchen hätt's auch getan.
Tilman Gretenkord, Berlin

Als Deutscher mit Migrationshintergrund, der hier geboren ist, erlebe ich diesen gesäten Hass in meinem Alltag tagtäglich. Und nach dem Lesen des Artikels bestätigt sich ein Gefühl, welches mir seit geraumer Zeit sagt: Du musst weg aus diesem Land. Du bist hier nicht mehr sicher.
John Don Osmani, Nideggen (NRW)

Unser Land soll freier, sicherer, lebenswerter geworden sein durch die vielen Migranten? Wie kann man so etwas behaupten angesichts des Chaos, das Merkels einsame und unbedachte Willkommensentscheidung angerichtet hat?
Beate Maier, Steinheim a. d. Murr (Bad.-Württ.)

Den Artikel finde ich differenziert und deshalb lesenswert. Eine Frage, der man nachgehen könnte: Warum tun sich gerade einige Frauen um die vierzig bei AfD, Pegida oder Front National hervor? Und wer sind die "Denker" im Hintergrund, die Stichwortgeber, Autoren, Verlage, auch Finanzierer einschlägiger Publikationen?
Günter Herrmann, Heilbronn

Hallo, geht's noch? "Ältere weiße Männer" – die deutsche Bevölkerung ist nun leider überwiegend weiß, das muss man nicht extra hervorheben! Ich bin weiblich, mit 53 Jahren für Sie wahrscheinlich auch "älter", aber mein 24 Jahre alter Sohn und meine 21 Jahre alte Tochter sehen in der Alternative für Deutschland gegenwärtig auch die einzige Alternative zu dem in dieser Bananenrepublik aktuell herrschenden korrumpierten Parteienfilz.
Cornelia Gärtner, Spremberg (Brandenb.)

Der SPIEGELreflektiert die Positionen der AfD. Allerdings gibt es keine ausreichende Reflexion der Demokratiedefizite in unserem Land. Es gab keine gesamtdeutsche Verfassung nach der Wiedervereinigung, keine Volksabstimmung über den Euro, keine über die zu erwartenden Millionen Flüchtlinge, über die EU-Osterweiterung, die Rettungspakete. Alle Themen, die Sie der AfD vorwerfen, sind jene, die an der Bevölkerung vorbei entschieden wurden.
Dr. Thomas Wagner, Weimar

Schusswaffengebrauch an der Grenze ist zur Verhinderung eines illegalen, unkontrollierten Grenzübertritts in Paragraf 11 UZwG vorgesehen – Gesetz erlassen 1961 unter einer CDU/CSU-Regierung und von keiner nachfolgenden Regierung infrage gestellt. Frau Petry hat nur gefordert, geltendes Recht anzuwenden.
Christian Rohde, Kamen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer spitzt in der Flüchtlingsfrage weiter zu: Der Grünen-Politiker forderte im "Schwäbischen Tagblatt", den Zuzug zu begrenzen. Ein Mittel sei das Schließen der EU-Außengrenzen, notfalls bewaffnet. Wo blieb da der mediale Aufschrei?
Knut Kriegsmann, Ulm

Auf die AfD einzuprügeln ist eine Sache, besser wäre zu hinterfragen, warum es diese Partei überhaupt gibt.
Wolfgang Blanck, Inzlingen (Bad.-Württ.)

Was soll man in Deutschland denn wählen, wenn man gegen die überstürzte Energiewende, die Griechenlandrettung und den unbegrenzten Zuzug von Flüchtlingen ist? Nicht rechtsradikale Spinner sind das Problem, das Kneifen der Konservativen ist es. Ein Trainer würde die Mannschaft neu aufstellen. Angela Merkel: Vorsitzende der SPD, Wolfgang Schäuble: Vorsitzender der CDU. Winfried Kretschmann: Vorsitzender der Grünen. So viel Vernunft in der Mitte würde die AfD wegfegen, die Linken möglicherweise gleich mit.
Joachim Grüner, Frankfurt am Main

DER SPIEGEL 7/2016
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