13.02.2016

RückspiegelZitate

Die "Süddeutsche Zeitung" zur SPIEGEL -Berichterstattung über die WM-Affäre und die Rolle Franz Beckenbauers:
Der frühere Nationalspieler wird im Verband immer noch als "Lichtgestalt" betrachtet, weil er gleich drei WM-Titel gewonnen hat. Als Spieler (1974), als Teamchef (1990) – und als Bewerbungschef, der das Turnier 2006 nach Deutschland holte und zum Sommermärchen machte. Doch ausgerechnet über dem Sommermärchen liegt inzwischen ein Schatten, seit das Magazin Der Spiegel vor wenigen Monaten einen dubiosen Deal im Vorfeld der WM 2006 enthüllt hat.
Die französische Tageszeitung "Le Figaro" zum SPIEGEL -Titel "Die Einsame" über die Kanzlerin (Nr. 4/2016):
Angela Merkel weiß, dass im konservativen Lager niemand Interesse daran hat, sie zu stürzen. Sie fühlt sich noch immer unantastbar. Vor einigen Tagen fasste es der sehr seriöse SPIEGEL in einem Wort auf dem Titel zusammen: "Die Einsame". Im letzten September hatte das Magazin Angela Merkel als "Mutti Teresa" präsentiert. Der Kontrast ist erstaunlich.
Die "Neue Zürcher Zeitung" zum SPIEGEL -Gespräch mit dem Autor Navid Kermani (Nr. 4/2016):
Bemerkenswert ist der Vertrauensverlust, den staatliche Organe und Institutionen erleiden, weil sie Erwartungen bezüglich Sicherheit und Recht offenbar nur noch in einem ungenügenden Ausmass erfüllen können. Wenn Navid Kermani in einem lesenswerten Interview im Spiegel anmerkt, dass es in Deutschland zwar rechtsfreie Räume gebe, der Rechtsstaat selbst aber nicht in Gefahr sei, dann könnte diese Diktion durchaus als irritierend empfunden werden.
Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zum SPIEGEL -Titel "Die Hassprediger" über den Aufstieg der AfD (Nr. 6/2016):
Nachdem Parteichefin Frauke Petry in der vergangenen Woche in einem Interview gesagt hatte, um Flüchtlingsgrenzübertritte zu verhindern, müsse man "notfalls auch von der Schusswaffe" Gebrauch machen, wurde Storch auf Facebook gefragt, ob das auch für Frauen und Kinder gelte. Ihre knappe Antwort: "Ja". Nun hat die EU-Abgeordnete erklärt, wie es zu der umstrittenen Nachricht gekommen sein soll: "Ein technischer Fehler", erklärte sie im SPIEGEL. Sie sei auf ihrer Computermaus "ausgerutscht".

DER SPIEGEL 7/2016
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