09.03.1981

Triviales Pop-Kino: „Flash Gordon“

Vogelmenschen-Geschwader schwärmen durchs All, und der blonde Muskel-Doofmann Flash Gordon, Football-Abwehrspieler der New York Jets, prescht wie ein römischer Wagenlenker durchs rötliche Universum. Ziel der Attacke ist Ming, ein Sex-Maniac mit Glatze (Max von Sydow), der über den Planeten Mongo herrscht und die Erde zerstören will. In der neuen Kinoversion des berühmten Comicstrips "Flash Gordon" (Regie: Mike Hodges) geht es nicht so steif zu wie in Technologie-Produkten a la "Krieg der Sterne". Trivialer Comic-Surrealismus, bunte Phantasie-Szenerien und Märchen-Kostüme, die Space-Pop-Klänge der Rockband "Queen" und unverblümt alberne Dialoge spielen auf die infantilen Science-fiction-Kinostücke der fünfziger Jahre an. So nimmt der Film sich selbst und das erfolgreiche Genre auf den Arm.

DER SPIEGEL 11/1981
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DER SPIEGEL 11/1981
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