Frau Mao verteidigte sich - und griff an

Im Pekinger Prozeß gegen Tschiang Tsching und neun Mitangeklagte zeigte Maos Witwe trotz vierjähriger Haft und entgegen chinesischem Brauch keine Reue, sondern griff Ankläger und Richter als „Konterrevolutionäre“ an. Sie stellte sich als Befehlsempfängerin des Großen Vorsitzenden dar, den sie damit in den Prozeß hineinzog. Das chinesische Fernsehen zeigte Ausschnitte aus der Verteidigungsrede Tschiang Tschings:

DER SPIEGEL 4/1981

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