11.08.1980

PERSONALIENRichard Schulze-Vorberg

Richard Schulze-Vorberg, 33, Bonner Photojournalist, diente dem CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Todenhöfer gleichzeitig als Begleiter, Delegation und Pressetroß. Neun Tage lang reiste der entwicklungspolitische Sprecher der Unions-Fraktion "auf eigene Verantwortung" (Todenhöfer) und ohne Auftrag der Fraktionsspitze mit dem Photographen durch das besetzte Afghanistan. Zwar brachte der CDU-Mann kaum neue Erkenntnisse mit, will aber doch gesehen haben, daß "alles viel schlimmer ist, als es in den Zeitungen steht". Der Einsatz galt vor allem der Imagepflege an der Heimatfront. Mit Erfolg: Nicht nur die "Bild"-Zeitung ("CDU-Politiker von Sowjetraketen beschossen") und die "Welt" ("Augenzeuge Todenhöfer: Völkermord in Afghanistan") berichteten letzten Freitag in Wort und Bild groß auf der ersten Seite.

DER SPIEGEL 33/1980
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