18.08.1980

Hallo, Schakal

Peter Mawumba, ein in der Schweiz lebender Ex-Leibgardist des entthronten Uganda-Diktators Idi Amin, hat jetzt enthüllt, warum sein Chef das Exil von Libyen nach Saudi-Arabien verlegte. Der ehemalige Staatschef habe sich in Tripolis unbeliebt gemacht, weil er seinen Gastgeber Muammar Gaddafi mit "mein Junge" und "hallo, junger Schakal" anredete. Im Dezember, so sein ehemaliger Leibwächter, kam es zum endgültigen Bruch. Um sich mit der neuen Uganda-Regierung auszusöhnen, wollte der Libyer den ungeliebten Gast mit einer Maschine der "Air Tanzania" nach Entebbe abschieben. Dies führte zu einer Schießerei, bei der vier Menschen getötet wurden. Zwei Wochen später tauchte Amin mit Ehefrau Sarah und 25 Kindern im Hotel "Sands" in Dschidda wieder auf.

DER SPIEGEL 34/1980
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