18.08.1980

Zins-Umsteiger

Als Renner erwies sich Bonns jüngstes Schuldenpapier, die Bundesobligation. Seit der Premiere am 3. Dezember 1979 spülten die sieben Ausgaben der Obligation bis Ende Juni 5,6 Milliarden Mark in die Bundeskasse - fast die Hälfte davon allein im Monat April. Das neue Papier zog auch Sparer von den alteingeführten Bundesschatzbriefen ab: Der Umlauf von "Bundesschätzchen" ging im ersten Halbjahr 1980 um knapp 750 Millionen auf 26 Milliarden Mark zurück. Grund für den Umstieg: Anders als die Bundesobligationen, die sich durch variable Kurse den jeweiligen Marktzinsen anpassen, sind die nach Laufzeit gestaffelten Zinsen der Schatzbriefe vor der Ausgabe der Papiere festgelegt und damit unveränderlich. Da im vergangenen Halbjahr die Renditen etlicher Schatzbriefe unter den Marktzinsen lagen, lohnte der Wechsel zu den Bundesobligationen.

DER SPIEGEL 34/1980
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