18.02.1980

Engagierte Filmkritik

Den neugierigen Kinogänger versorgten bisher nur kleinere Publikationen wie "Filmkritik", "Kulleraugen", "Frauen und Film" oder der inzwischen populäre "Tip". Nun tauchen, pünktlich zur Berlinale, gleich zwei neue Filmzeitschriften auf: "Kino", eine seriöse Schwester des Kommerzfilm-Blattes "cinema", wurde bereits im vergangenen Herbst mit einer Testnummer vorgestellt und erscheint jetzt vierteljährlich (Startauflage 80 000); Chefredakteur ist, wie bei "cinema", Willi Bär. "Filme", herausgegeben von den Kritikern Jochen Brunow, Antje Goldau, Norbert Grob, Norbert Jochum und dem Berliner Verlag Volker Spiess, erscheint alle zwei Monate (Auflage 7000). "Kino" heißt im Untertitel "Magazin für den engagierten Film" und widmet das neue Heft "ganz und gar dem 'Deutschen Filmwunder'", während "Filme" ambitioniert über "Neues und Altes vom Kino" informiert und in Format und Tendenz den berühmten "Cahiers du Cinema" nacheifert.

DER SPIEGEL 8/1980
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