21.04.1980

Krankmacher Main

Giftige Stoffe, die Krebs erzeugen und die Erbanlage verändern, haben Wissenschaftler im Main entdeckt. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprogramms des Bundesgesundheitsamts in Berlin und der Düsseldorfer Universität ergaben Wasserproben, so Professor Karl Aurand vom Berliner Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene, "einen dicken Befund". Bei Labortests zeigten Substanzen, deren Herkunft und Zusammensetzung noch nicht bekannt seien, "eindeutig positive Reaktionen auf Mutagenität und Kanzerogenverdacht" (Aurand). Die Proben waren im November und Februar im Main unterhalb Höchsts gezogen worden. Noch im März hatte die Hoechst AG mitgeteilt, eigene Tests mit Mainwasser hätten "keine Anzeichen für mutagene oder kanzerogene Aktivität" ergeben.

DER SPIEGEL 17/1980
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