21.04.1980

Höchste Zulage

Der Verband der Bundesbankbeamten hat den in Fragen der Beamtenbesoldung ansonsten wohlwollenden Innen-Staatssekretär Günter Hartkopf verbittert. In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Bundestagsinnenausschusses Axel Wernitz (SPD) hatten die Staatsdiener des Frankfurter Instituts neben der Dynamisierung ihrer Bundesbankzulage auch die Ausdehnung dieses Aufschlags auf das 13. Gehalt verlangt. Die Bundesbankzulage -- 30 Prozent des S.19 Grundeinkommens -- war 1975 eingefroren und seither nicht mehr erhöht worden. Hartkopf in einem Brief an Wernitz: "Die Forderung kann schon deshalb nicht anerkannt werden, weil die Bankzulage selbst die höchste bekannte Zulage ist. Bereits sie allein führte zu jährlich 16,6 Grundgehältern, also 3,6 Grundgehältern mehr als im übrigen Bereich."

DER SPIEGEL 17/1980
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