21.04.1980

Lynchjustiz

Fast 300 Menschen hat die brasilianische Geheimorganisation "Weiße Hand" seit Jahresbeginn ermordet, die Leichen auf Straßen oder Müllabladeplätzen deponiert und anschließend telephonisch die Polizei informiert. Die "Weiße Hand" besteht angeblich aus Polizisten, denen die Justiz zu lasch erscheint, und gilt als Neuauflage der "Todesschwadron", die zwischen 1964 und 1976 in Brasilien etwa 3000 Personen ermordete.

DER SPIEGEL 17/1980
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