28.04.1980

Flugschein Nr. 220 4913 648 993 1

SPIEGEL-Reporter Gerhard Mauz zum Beginn des Prozesses gegen Raphael Keppel in Düsseldorf
Er hatte zehn Packungen Camel bei sich, vier Taschenbücher, den Rasierapparat und die Zahnbürste, denn er ging davon aus, daß er nach seiner Tat "ein paar Tage" bei der Polizei bleiben müsse. Das war am 12. September 1979, doch er hat seine Tat unterschätzt. Am Montag dieser Woche soll vor dem 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf sein Prozeß beginnen, und er befindet sich noch immer in Untersuchungshaft.
Raphael Keppel, der heute 31 Jahre alt ist, rechnete mit einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von einem Jahr. Er hat sich verrechnet. Ihm werden Nötigung von Verfassungsorganen und ein Angriff auf den Luftverkehr vorgeworfen.
In den Verhandlungen über seine Beschwerde gegen den Haftbefehl ist ihm mitgeteilt worden, daß er "im Normalfall Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren" zu erwarten habe. Und seine Rechnung auf ein Jahr und Aussetzung zur Bewährung war sogar ein Argument gegen seine Beschwerde: Seine Fehleinschätzung könne ihn veranlassen, "sich dem Strafverfahren zu entziehen", wenn man ihn von der U-Haft verschone.
Doch die Strafjustiz begnügte sich nicht mit diesem Argument gegen Raphael Keppels Haftbeschwerde. Am 14. September 1979 entschied eine Ferienstrafkammer des Landgerichts Köln, angesichts der vom Beschwerdeführer "an den Tag gelegten kriminellen Energie" sei keine der vom Gesetz vorgesehenen "weniger einschneidenden Maßnahmen" (durch die der Vollzug eines Haftbefehls ausgesetzt werden kann) geeignet, "die Fluchtgefahr auszuräumen".
Die "kriminelle Energie" ist das schwarze Einhorn des Strafrechts, ein Fabeltier, das noch keiner gesehen hat, von dem jedoch so selbstverständlich die Rede ist, als stünde es im Grzimek und im Brehm.
In 46 des Strafgesetzbuchs (StGB) beispielsweise geht es um die "Grundsätze der Strafzumessung". Und da heißt es, daß vom Gericht auch "der bei der Tat aufgewendete Wille" in Betracht zu ziehen ist, wenn es um die Umstände geht, die für und gegen den Täter sprechen. Wie mißt man die Energie, die bei einer Tatausführung waltete?
Die "kriminelle Energie" und der "bei der Tat aufgewendete Wille" führen in die Niederungen der Subjektivität. Vor allem aber wecken sie den fast immer unzutreffenden Eindruck, die Tat sei das Produkt von asozialer Kraft.
Raphael Keppel bringt am 12. September 1979 eine Lufthansa-Maschine in seine Gewalt, doch seine Gewalt ist Schwäche. Bis er, mit einer Spielzeugpistole ausgerüstet, im Cockpit steht, überwindet er Hindernisse nicht -- er gleitet durch sie hindurch.
Er paßt in keinen Raster. Auf einen Flugzeugentführer wie ihn ist man nicht eingerichtet. Nichts an ihm weckt Aufmerksamkeit, geschweige denn Verdacht (und daß er ein Mensch ist, der nicht bemerkt wird, davon wird noch zu reden sein).
Am Morgen hat er die Wohnung in Rotenburg an der Fulda, in der er mit seiner Frau und den beiden fünf und zwei Jahre alten Kindern lebt, verlassen und ist mit seinem Wagen nach Bebra gefahren. Um 5.40 Uhr geht der Zug, um 7.34 Uhr kommt er auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt an. Raphael Keppel nimmt ein Taxi zum Rhein-Main-Flughafen.
Zwei Tage zuvor hat er bei der Lufthansa in Frankfurt telephonisch einen Flug nach Köln--Bonn gebucht. Er geht in der Halle A an einen Schalter der Lufthansa, zahlt 107 Mark und erhält den Flugschein Nr. 220 4913 648 993 1 und eine grüne Einsteigkarte. Anschließend fragt er bei der Information, wie er sich zu verhalten habe. Er sagt, daß er zum ersten Mal fliegt, und das trifft zu -- er kennt die Abfertigungsformalitäten nicht, von den Kontrollen hat er nur gelesen, wie es in einem Flugzeug aussieht, weiß er nur von Bildern.
Von 8.30 Uhr bis kurz nach neun Uhr wartet er in der Halle, dann geht er durch die Personen- und Handgepäckkontrolle zum Gate. Er hat einen Aktenkoffer und eine Plastiktüte bei sich, in die er Spielsachen gepackt hat. Der Aktenkoffer wird durchleuchtet, er selbst wird mit einem Gerät abgestrahlt, wie er sich erinnert.
Eine der Frauen, die an diesem Tag in der Kontrollstelle Dienst tun, schaut in die Plastiktüte, sie greift auch in die Tüte, doch sie nimmt nichts aus ihr heraus, und so bemerkt sie nicht, daß am Boden der Tüte hochkant nebeneinander eine Packung mit einem Plastikrevolver und eine Packung mit einer Plastikpistole stehen.
Die Spielsachen und die Spielzeugwaffen hat Raphael Keppel in Bebra vor ein paar Tagen gekauft. Da er zwei Söhne hat, hat er alles zweimal gekauft. Er meint, dadurch werde ihm eine Ausrede zur Verfügung stehen, wenn man die Plastiktüte durchsuchen S.79 sollte, aber er braucht die Ausrede nicht.
Auch in der Maschine, der Boeing 727 B "Münster", Kennzeichen D --ABFI, fällt Raphael Keppel nicht auf. Er setzt sich in die zweite Reihe vorne rechts ans Fenster. Auch der Stewardeß sagt er, daß er zum erstenmal fliegt. Um 9.56 Uhr hebt die Maschine, der Flug LH 850, von der Rollbahn ab.
Kurz nach 10 Uhr hat Raphael Keppel das Gefühl, daß es langsam für ihn Zeit wird. Er tut so, als sei ihm schlecht, er hält die Hand vor den Mund, als müsse er brechen. Sein Zustand scheint sehr schlecht zu sein. Die Stewardeß schickt ihn durch die Erste Klasse zu der Toilette, die sich vorn direkt hinter dem Cockpit befindet. Die Stewardeß stört sich nicht daran, daß er seinen Aktenkoffer und die Plastiktüte mit auf die Toilette nimmt. So etwas kann bei "Erstfliegern" vorkommen.
Gegen 10.10 Uhr wird die Tür zum Cockpit geöffnet. Flugkapitän Hans Rainer Misar dreht sich auf das Geräusch hin um und erblickt einen Mann, der in der rechten Hand eine Waffe hält, die er auf ihn und den Kopiloten gerichtet hat. Raphael Keppel sagt sogar "guten Morgen". Er, so meint er, verhält sich so friedlich wie nur möglich. Er will keinen Zweifel daran aufkommen lassen, daß nichts passieren wird, wenn man sich an seine Anweisungen hält. Er versucht aber auch klarzumachen, daß nicht einmal dann etwas passieren wird, wenn man seine Forderungen nicht erfüllt.
Doch jetzt ist er der Flugzeugentführer, jetzt paßt er in einen Raster, jetzt springen die Reaktionen, die Verhaltensweisen an, die für einen solchen Fall trainiert worden sind. Raphael Keppel versucht die Entführung so weit herunterzuspielen, wie das gerade noch möglich ist, ohne sie unmöglich zu machen. Es wird im Prozeß in Düsseldorf nicht leicht zu klären sein, ob und wie er versucht hat, den friedlichen Rahmen seiner unfriedlichen Aktion verständlich zu machen -- denn es ist ja fraglich, ob ein solcher Versuch überhaupt bemerkt werden konnte.
Hat Raphael Keppel den Eindruck vermittelt, hinten in der Maschine säße ein Komplize? Hat er mit der Sprengung der Maschine gedroht? Er will das Angebot, seinen Aktenkoffer und die Plastiktüte auf einen freien Sitz zu legen, abgelehnt und in diesem Zusammenhang nicht von sich aus von einer Bombe oder Sprengstoff gesprochen haben. Er hat ja sein Gepäck benutzt, um die Spielzeugpistole abzudecken, damit sie nicht als Attrappe erkannt wurde.
Er meint sich zu erinnern, daß man zu ihm, nachdem er Aktenkoffer und Plastiktüte nicht ablegen wollte, gesagt habe, da sei wohl eine Bombe oder Sprengstoff drin. Wie auch immer -seit Raphael Keppel das Cockpit betreten hat, läuft der Film "Flugzeugentführung" ab.
Flugkapitän Misar hat über Bordcomputer den Kode durchgeben können, der alarmiert. Und dann beginnt ja die Besatzung auch schon auf dem Flug, die ersten Forderungen des Entführers durchzugeben -- Forderungen, die vorerst und dann bis zum Abend nicht zweifelsfrei erkennen lassen, daß man es mit dem wohl ungewöhnlichsten Akteur in der Geschichte des Hijacking zu tun hat.
Eine Abstellposition in Köln, weitab vom Gebäude, wird angefordert. Weder Fahrzeuge noch Personen dürfen in der Nähe sein. Der Bundeskanzler soll zum Flughafen kommen, die Bundesminister sind zu verständigen, es soll eine Leitung ins Bundeskabinett geschaltet werden, Rundfunk und Fernsehen müssen vertreten sein. Der Entführer setzt sich durch, ohne daß er dazu ständig Drohungen ausstoßen müßte. Raphael Keppel ist ja nun ein Flugzeugentführer. Da mögen die Forderungen, die er auf dem Rollfeld verlesen läßt, höchst ungewöhnliche und keineswegs inhumane Forderungen sein: Wer weiß schon, wie weit er zu ihrer Durchsetzung gehen wird.
Er läßt zu, daß die Passagiere die Maschine verlassen und nur die Besatzung an Bord bleibt, doch was mag er mit der Besatzung vorhaben. Nach 17 Uhr beginnt er mit Staatsminister Wischnewski direkt zu sprechen, der ist anstelle des verhinderten Bundeskanzlers gekommen, der Entführer hat das akzeptiert, obwohl der Name Wischnewski bei Flugzeugentführern gewiß einen bösen Klang hat, aber auch das ist zunächst nicht mehr als ein Hoffnung weckender Hinweis.
Erst von etwa 20 Uhr an kann man im Tower beginnen, ein gutes Ende für möglich zu halten. Erst so spät kann sich der Eindruck durchsetzen, daß hier tatsächlich nicht mehr erreicht werden soll als die Aufmerksamkeit der Bundesrepublik für politische, pädagogische, soziale und psychiatrischpsychologische Forderungen -- und daß der Entführer das Gehör für seine Aktion nicht mit einem Gewaltakt krönen wird.
Kurz nach 22 Uhr ergibt sich Raphael Keppel, er händigt dem Bordingenieur die Spielzeugpistole aus. Doch stundenlang befanden sich die Passagiere, später nur noch die Besatzung und ständig der Entführer in höchster Gefahr, denn es waren Fehleinschätzungen der Situation und ihnen entspringende Gegenmaßnahmen möglich. Raphael Keppel scheint heute zu wissen, welchem Risiko er Passagiere und Besatzung ausgesetzt hat. Wird er gegenüber dem Verfassungsorgan Bundesregierung geltend machen, daß er ein Widerstandsrecht wahrnahm, als er sie nötigte, ihn anzuhören?
"Im Interesse einer humaneren Zukunft" hat er seine Forderungen gestellt, sie reichen vom Mutterschaftsurlaub, der Aufklärung über Kindererziehung, über die notwendigen Ausgaben für soziale Zwecke und Bildung, den Umweltschutz, die Wehrpflicht und die Rüstung zur Änderung der Ziele der Gesellschaft und zu humaneren Arbeitsbedingungen.
Das hat ihm zunächst Sympathie eingetragen. Wohlwollende Kommentare sprachen von einer verrückten Welt, in der sich die Vernunft die Maske der S.81 Gewalt aufsetzen muß, um wenigstens einmal angehört zu werden. Dann wurde bekannt, daß Raphael Keppel ein Manuskript verfaßt hat, das "Entführung zur Menschlichkeit" heißt. Und nun sah man in seiner Aktion nichts als einen Trick, die Annahme dieses Manuskripts und dessen Verkaufserfolg durchzusetzen. Aus dem gedämpften Wohlwollen wurde Verachtung.
In der Hauptverhandlung in Düsseldorf droht Raphael Keppel nun eine weitere Variante der Abwendung von seinem Unternehmen und seiner Person. "Von einem Verrückten wollen wir hier nicht reden, verrückt ist er nicht", sagte Staatsminister Wischnewski in der Pressekonferenz in der Nacht vom 12. auf den 13. September 1979. Doch nun wird man im Prozeß erfahren, daß Raphael Keppel, ob das strafrechtlich ins Gewicht fällt oder nicht, in jedem Fall ein trostloses Schicksal ist.
Raphael Keppel wuchs als drittes von neun Kindern auf. Seine Kindheit ist eine einzige Katastrophe gewesen -freilich, man muß das um seiner Eltern und seiner Geschwister willen ganz unmißverständlich sagen: in seinen Augen. In seinen Forderungen spielt die Erziehung, das Unrecht, das den Kindern geschieht, und die Unkenntnis der Eltern hinsichtlich der richtigen Erziehung eine große Rolle.
Doch wüßten wir, was eine kindliche Entwicklung fördert, wir würden es tun, und wir würden es auch lehren. Aber wir wissen es nicht. Wir wissen nur von einigem, was ihr schadet. Und die Vermeidung des Schädigenden genügt nicht zur Förderung. Sie spart einige Schäden aus, fügt aber andere, neue zu. Vor allem aber wissen wir nicht, wie selbst das sich negativ auswirken kann, was unstreitig gut gemeint ist.
Raphael Keppel meint, seine Kindheit sei eine Katastrophe gewesen, es habe ihm an Liebe gefehlt. Das ist seine subjektive Wahrheit, so hat er es empfunden. Ob es tatsächlich so gewesen ist, wissen wir nicht. Nach dem Schulabgang kommt er in eine kaufmännische Lehre, aus der er ausbricht. Schließlich wird er als Schweißer ausgebildet und verdient gut. Mit 18 heiratet er ein erstes Mal, weil ein Kind unterwegs ist. Die Ehe scheitert. 1971 heiratet er zum zweiten Mal.
Er hat so gut verdient, daß er ein Haus bauen konnte. Als er es verkauft und nach Rotenburg zieht, weil seine Frau in ihrer Heimatstadt leben möchte, bleiben fast 50 000 Mark vom Erlös übrig. Er befindet sich mit seiner Familie nicht in einer materiellen Notlage, doch er wird krank, nicht körperlich, sondern seelisch. Er wird zunächst nicht arbeitslos, sondern unfähig zu arbeiten. Er geht zum Psychiater und auch für einige Zeit in stationäre Behandlung. Er steigt buchstäblich aus einem Leben aus, das Probleme hatte, das jedoch eine Existenz ist.
Hat ihn seine -- von ihm als ruinös empfundene -- Kindheit eingeholt? In ihm wird nun eine Neigung zur Selbstaufgabe, zum Selbstmord, die schon von früh an vorhanden war, immer stärker. Er sucht ihr zu entkommen, indem er Geschichten und Romane schreibt. Psychologische und sozialpsychologische Bücher gewinnen einen immer stärkeren Einfluß auf ihn, doch sie stoßen ihn nicht auf einen Weg, sondern nur in eine Richtung. Er kann die Inhalte nicht verarbeiten. Der Philosoph und Jurist Arno Plack und der Therapeut und Lehranalytiker Josef Rattner, so wie er sie nicht erfaßt, sondern nur ahnt, werden Sternbilder für ihn.
Die Manuskripte, die er an Verlage schickt, kommen hartnäckig zurück. Das Schreiben von Manuskripten reicht nun nicht mehr aus, ihn vor sich selbst zu schützen. Etwa drei Wochen vor seiner Tat kommt es zu einem Umsprung: zum Plan, die Humanität durch eine Flugzeugentführung zu retten -- und damit sich selbst.
Die Motivation seiner Flugzeugentführung ist vielschichtig. Sie ist kein Trick zugunsten eines Manuskripts, obwohl das Scheitern der Manuskripte nicht unbeteiligt ist. Als Elektroschweißer hat er ein sehr gutes Auskommen gehabt, doch er hat das nicht als Erfolg empfinden können. Und auch mit seiner Schriftstellerei kommt er nicht aus der von ihm als Bannkreis empfundenen Kindheit heraus.
Er hat keine Möglichkeit, wo er auch versucht, zu sich durchzubrechen. Man kann schon sagen, daß auch seine Erfolglosigkeit ihn auf den Plan einer Flugzeugentführung kommen läßt -- und dennoch ist seine Tat nicht einfach der banale Versuch eines Erfolglosen, auf sich aufmerksam zu machen.
Raphael Keppel leidet, er ist ein zutiefst gestörter Mensch -- ein Mensch, der nicht zuletzt daran trägt, daß sein Schicksal keine Aufmerksamkeit erregt und niemanden zu einer Rettungsaktion bewegt. Ob es ihn gibt oder nicht, ob er weiterlebt oder sich umbringt -- wen schert es außer seiner engsten Umgebung. Darüber geht das Leben weg.
Nur in diesem Sinn, freilich einem sehr anspruchsvollen Sinn, ist seine Tat eine politische Tat. In den Forderungen, die er stellte, taucht er selbst nur von ferne auf. Nicht einmal seine Flugzeugentführung hat ihm helfen können. Er hat in der U-Haft wieder einen Selbstmordversuch unternommen. Mancher möchte ihn nun zu einem der Seinen machen, doch er ist zu nichts weniger geeignet als zu einem alternativen Helden. Die Energie, die er für seine Tat aufbrachte, war die eines Ertrinkenden.
Auch um die "Beweggründe und Ziele des Täters" wird sich der Strafsenat nach 46 StGB zu kümmern haben. Der Verlag, der jetzt die Rechte an den Manuskripten erworben hat, schreibt in einer Broschüre, die Raphael Keppels Forderungen enthält: "Wir alle hätten die Möglichkeit der vollkommen gewaltlosen Verweigerung für vielleicht drei Wochen, um unsere Regierung zu veranlassen, die Menschlichkeit des 20. Jahrhunderts in die Menschlichkeit zu entführen''."
Die Menschlichkeit, um die Raphael Keppels Tat bittet, ist schlichter. Sie handelt von der Geltung, die auch das schwächste Schaf der Herde haben sollte, von der Aufmerksamkeit, die allem gelten muß, was lebt. Raphael Keppels Tat weist keinen neuen Weg zu notwendigen Veränderungen. Sie fordert zu Verständnis und Bemühungen für und um jene auf, denen wir nicht wirklich helfen können.
S.79 Zwischen NRW-Ministerpräsident Rau und NRW-Innenminister Hirsch während der Pressekonferenz in der Nacht zum 13. September 1979. *
Von Gerhard Mauz

DER SPIEGEL 18/1980
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