22.09.1980

Billigautos aus Amerika

Westdeutsche Autofirmen bestätigen sich immer häufiger als Importeure von Billigautos. Eine der ersten Firmen, die auf diesem Weg ihren Kunden eine preiswerte Offerte machte, war Volkswagen: Die Wolfsburger bauen den VW-Käfer 1200 L in Mexiko und verkaufen ihn westdeutschen Interessenten für 9025 Mark. Nach derselben Methode wird jetzt auch Opel sein Angebot mit einem Billigauto abrunden. Ab Ende September beziehen die Rüsselsheimer von ihrer Muttergesellschaft General Motors aus den USA das Modell Chevette. Das Auto ist mit 10 265 Mark deutlich billiger als der moderne Kadett, dessen preiswerteste Ausführung 11 425 Mark kostet.

DER SPIEGEL 39/1980
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