Schachcomputer: Tricks und Trug

Für Schachcomputer geben die Bundesbürger mehr Geld aus als für elektrische Eisenbahnen und Legosteine. Die neuesten Hits: Heimschach auf dem Bildschirm und Schachrechner mit Robotergreifern. Im Kampf um die Käufer werden die billigsten Geräte gepriesen, als seien sie die besten, und alte Modelle werden als neue ausgegeben. Über die Spielstärke der teuersten sollen die Gerichte entscheiden. Ein SPIEGEL-Test zeigt, daß ein „Weltmeister“ nicht besser spielt als etliche andere. Der erste deutsche Schachcomputer kann sich gegen die Konkurrenz aus den USA und Hongkong gut behaupten. Sein Name: „Mephisto“.

DER SPIEGEL 50/1980

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