24.08.1981

Moskau denkt um

Moskau hat seinen Plan geändert, Westeuropa mit Erdgas aus der Arktis zu beliefern. Das ursprünglich vorgesehene Fördergebiet jenseits des Polarkreises, die Region Jamburg östlich der Jamal-Halbinsel, ist schwer zu erschließen, über See nur in drei Sommermonaten zugänglich, der Boden ganzjährig gefroren. Jetzt soll das Gas aus dem leichter zugänglichen, mehrere hundert Kilometer weiter südlich gelegenen Gebiet von Urengoi kommen, wo freilich noch Bahn- und Stromanschluß fehlen. Als Grund für den Sinnenswandel nannte der sowjetische Minister für Gas-Industrie, Wassilij Dinkow, seit drei Monaten im Amt, eine Ersparnis von mehreren Milliarden Rubel.

DER SPIEGEL 35/1981
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