Sturmflut der Bilder

Junge Malerei in Deutschland auf der Erfolgswelle und im Meinungsstreit Ein „neuer Abschnitt Kunstgeschichte“? Junge Leute, zumal in Deutschland, malen „wild“ drauflos: ohne viel Zartgefühl für Formen und Farbe, entspannt oder grimmig, witzig, rätselhaft und obszön. Eine Generation, die „erst leben, dann das Leben ordnen“ möchte, findet in der Malerei ihr natürliches Ausdrucksmittel. Ihre Bilder sind bei Sammlern und Ausstellungsmachern lebhaft gefragt - auch bei der Biennale und der Documenta.

DER SPIEGEL 22/1982

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