29.06.1981

Wärmepumpen sind wenig gefragt

Weil die Heizölpreise kaum zu stoppen sind, hatten die Hersteller von Wärmepumpen auf starke Nachfrage gesetzt. Rund 100 Produzenten drängten mit Anlagen auf den Markt, die durch Wärmeentzug aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder aus der Luft Energie erzeugen und so die herkömmlichen Heizungen in den Eigenheimen ergänzen sollen. Doch die Spekulation mit der Energieeinsparung - AEG-Werbung: "zu zwei Dritteln kostenlos aus der Luft" - ging nicht auf. Bei den Firmen türmen sich die teuren Geräte in den Lagern. Der Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie sucht deshalb Hilfe beim Fiskus. Obgleich der Einbau einer Wärmepumpe von den Finanzministern bereits als energiesparende Maßnahme steuerlich gefördert wird, forderte der Verband Bonn jetzt auf, noch mehr "steuerliche Kaufanreize" zu gewähren.

DER SPIEGEL 27/1981
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 27/1981
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Wärmepumpen sind wenig gefragt