„Sich verleugnen, sich selbst täuschen“

SPIEGEL-Report über die Diskriminierung der koreanischen Minderheit in Japan Sie sind Altpapier-Sammler und Gangster, Prostituierte, Tagelöhner und Barkellner: Den in Japan lebenden Koreanern, rund eine Million Menschen, wird die soziale Anerkennung verwehrt. Bürgerliche Berufe sind ihnen verschlossen, denn die Abneigung gegen Koreaner ist tief verwurzelt, nicht zuletzt, weil Japans Kultur weitgehend von Korea beeinflußt ist. Ein Gerichtsurteil bescheinigte Japan, es betreibe Rassendiskriminierung.

DER SPIEGEL 38/1981

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