02.04.2016

FischereiTeure Würmlinge

Liebhaber von Nordseekrabben müssen dieses Jahr mit natürlichen Fressfeinden um ihre Delikatesse konkurrieren. Schutzzonen und restriktive Fangquoten haben zu einer Erholung der Fischbestände in der Nordsee geführt. Viele Jungtiere jedoch ernähren sich mit Vorliebe von Krabben, was den Fang spürbar vermindert. "Uns werden die Krabben fast mit Gold aufgewogen", sagt der Büsumer Krabbenhändler Rüdiger Kock. Laut der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer liegt der durchschnittliche Großhandelspreis für ein Kilo ungepulter Ware mit neun Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Wer die rosa Würmlinge trotzdem genießen will, muss tief in die Tasche greifen. In der legendären Fischbude "Brücke 10" auf den Hamburger Landungsbrücken kostet ein Krabbenbrötchen derzeit 9,50 Euro.
Von Msc

DER SPIEGEL 14/2016
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