18.06.2016

RückspiegelZitate

Die britische Tageszeitung "Times" über den SPIEGEL -Titel "Bitte geht nicht! Warum wir die Briten brauchen" (24/2016):
Eine Bitte an Großbritannien, gegen den Brexit zu stimmen, ist heute auf der Titelseite eines der einflussreichsten Nachrichten-Magazine Deutschlands zu lesen. DER SPIEGEL zeigt Schlagzeilen in englischer Sprache vor dem Union Jack, zu lesen ist: "Please don't go! Why Germany needs the British". Die Botschaft soll weit über die übliche Leserschaft des SPIEGEL hinausreichen, in die Reihen der unentschlossenen britischen Wähler hinein.
Die "Welt" über das SPIEGEL -Gespräch mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble über einen Brexit (Nr. 24/2016):
Was die Spitzen der europäischen Institutionen den Briten aus Angst vor deren Reaktion nicht zu sagen wagen, das hat ihnen jetzt der deutsche Finanzminister erklärt. "In ist in, out ist out", betonte Wolfgang Schäuble im Gespräch mit dem SPIEGEL. Stimme das Königreich am 23. Juni für den Austritt, dann sei auch der Zugang zum EU-Binnenmarkt passé.
Die "tageszeitung" über den SPIEGEL -Artikel "Die Enkel wollen es wissen" zur Leipziger Buchmesse (12/2003):
Manchmal kann man Literaturgeschichte auf den Tag genau datieren. Der Literaturkritiker Volker Hage stellte am 17. März 2003 im SPIEGEL unter dem Titel "Die Enkel wollen es wissen" fest, eine "Enkelgeneration" von Schriftstellern interessiere sich neuerdings besonders für die Erlebnisse ihrer in Weltkrieg und Nationalsozialismus verstrickten Großväter und -mütter. Der Artikel ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Einfluss von Literaturkritik auf literarische Produktivität. Denn Hage postulierte an jenem Montag  ... ein neues Genre. Er erfand die Bücher, die man seither dem "neuen deutschen Familienroman" zurechnet.
Dolf Hermannstädter, Herausgeber des Punk-Fanzines "Trust", in der "tageszeitung" auf die Frage zu Ideen, die im Punk populär wurden, wie etwa der Veganismus:
Inzwischen ist vieles geläufig, was früher nur im Underground präsent war. Generell ist das eine positive Entwicklung, wenn Themen, für die man sich einsetzt, im SPIEGEL stehen. Der Mainstream lässt die Ideen allerdings unverbindlich werden. Es wird heiß drüber diskutiert, alle wissen, dass Massentierhaltung scheiße ist. Es passiert trotzdem nichts.

DER SPIEGEL 25/2016
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