20.08.2016

KanzlerDas letzte Wort

Fünf Millionen Euro Schadensersatz wollen Helmut Kohl und seine Frau Maike von dem Ghostwriter Heribert Schwan. Doch in dem Prozess geht es nicht in erster Linie um Geld, es geht um die Deutung der Ära Kohl.
Für einen Tag wird es noch einmal sein wie früher, als er die Republik beherrschte und viele den Eindruck hatten, Bundeskanzler sei kein Titel, sondern der Vorname des Mannes aus Oggersheim. Noch einmal wird er die Schlagzeilen bestimmen, auch wenn Helmut Kohl gar nicht anwesend sein wird im Sitzungssaal 1732 des Kölner Landgerichts.
Aber das muss er gar nicht, der Prozess ist auch so spektakulär genug. Dafür haben seine Anwälte schon gesorgt. Fünf Millionen Euro Schadensersatz will der Altkanzler von seinem ehemaligen Ghostwriter Heribert Schwan. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurde wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten eine derart hohe Summe verhandelt.
Für diesen Donnerstag hat das Gericht eine Entscheidung angekündigt. Doch es wird nur eine Etappe sein in einem Rechtsstreit, der wohl erst vor dem Bundesverfassungsgericht endet. Denn es geht nicht nur um Millionen, es geht um die Frage, welches Bild die Deutschen sich einmal von Helmut Kohl machen werden.
Kohls ehemaliger Ghostwriter Heribert Schwan hat den Altkanzler in den Jahren 2001 und 2002 insgesamt mehr als 600 Stunden lang interviewt, die Gespräche dienten als Basis für die Memoiren des Altkanzlers. Nie zuvor hatte sich Kohl einem Journalisten so geöffnet. In den Gesprächen sei, zumindest in Teilen, das "historische Vermächtnis" Kohls festgehalten, schrieb das Landgericht Köln, als es im Dezember 2013 über den Verbleib der Originalbänder urteilte.
Nun geht es noch darum, ob Kohl und seine Frau Maike Kohl-Richter auch die Abschriften und die digitalen Kopien erhalten sollen, die Schwan anfertigen ließ. Der Ghostwriter hat schon angeboten, ein Exemplar dem Bundesarchiv in Koblenz zur Verfügung zu stellen. "Ich bin der Meinung, dass alle interessierten Historiker mit den Bändern arbeiten sollten", sagt Schwan. Doch Maike Kohl-Richter beansprucht für sich die "alleinige Entscheidungsbefugnis" über den historischen Nachlass des Altkanzlers, so hat sie es vor zwei Jahren in einem Interview formuliert. Bisher hat sie alles darangesetzt, der Öffentlichkeit einen Politiker zu präsentieren, der über den hässlichen Rempeleien der Machtpolitik steht.
In den Gesprächen, die Schwan im Keller des Oggersheimer Bungalows aufgezeichnet hat, präsentiert sich allerdings ein ganz anderer Mann, ein Politiker, der keine Demütigung vergessen hat und der immer noch mit Wut über jene Weggefährten urteilt, von denen er sich verraten sah. Gerade diese deftigen Zitate waren es, die Schwans Buch zu einem Verkaufsschlager machten, über 200 000 Exemplare gingen über die Ladentheke. Wann hatte es das jemals gegeben? Ein Kanzler, der über seine Nachfolgerin Merkel sagt, sie habe nicht mal richtig mit Messer und Gabel essen können. Der für den ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse das Wort "Volkshochschulhirn" erfand und über Christian Wulff urteilte: "Ein ganz großer Verräter. Eine Null."
Allerdings brachten diese Zitate Schwan und dessen Koautor Tilman Jens auch den Vorwurf ein, sie hätten ein Buch verfasst, das allein den politischen Voyeurismus bediene. Diese Argumentation greifen nun Kohls Anwälte in ihrem Schriftsatz für den Prozess auf. "Der Versuch der Beklagten, mit ihrem Machwerk den Menschen Helmut Kohl und sein Bild in der Geschichte auf einen ,Kammerdiener-Blick durch das Schlüsselloch' zu reduzieren und mithin zu diskreditieren, ist an Geschmacklosigkeit, Skrupellosigkeit und Schändlichkeit dem Kläger gegenüber nicht zu überbieten." Schwan und Jens eröffneten in dem Buch keinen historisch neuen Blick auf den Altkanzler, es diene lediglich dazu, Kohl bloßzustellen.
Nun liegt der Reiz des Buchs sicherlich auch in den hemdsärmeligen Zitaten des Altkanzlers. Allerdings war die Rachsucht Kohls und dessen Neigung, auch sachliche Kritik sofort als Illoyalität zu begreifen, immer ein Schlüssel für das Verständnis seiner Person. Und Schwan präsentierte in dem Buch auch einen Kanzler, dessen ungeschminktes Urteil über die Zeitläufte oft deutlich von dessen offiziellen Statements abwich.
So hat sich Kohl immer sehr anerkennend über die Bürgerrechtsbewegung in der DDR geäußert und ihre Verdienste beim Zusammenbruch des SED-Regimes gewürdigt. In den Gesprächen mit Schwan allerdings spricht ein Machtpolitiker, der in der Schwäche Moskaus den eigentlichen Grund für den Untergang der Diktatur in Ostberlin erblickt. "Es ist ganz falsch, so zu tun, als wäre da plötzlich der Heilige Geist über die Plätze von Leipzig gekommen und hat die Welt verändert", sagte Kohl. "Gorbatschow ging über die Bücher und musste erkennen, dass er am Arsch des Propheten war und das Regime nicht halten konnte."
Kohl erzählt in den Kellergesprächen auch, wie er den innerparteilichen Putsch niederrang, der ihn im September 1989 um ein Haar den Parteivorsitz gekostet hätte. Wenige Tage vor dem Bremer CDU-Parteitag arrangierte Kohl ein Treffen mit dem damaligen ungarischen Ministerpräsidenten Miklós Németh auf Schloss Gymnich und stellte dem Land, das zum Wartesaal für Tausende unzufriedene DDR-Bürger geworden war, Hilfen in Milliardenhöhe in Aussicht. Als dann der Parteitag begann, zeigte sich Németh erkenntlich und verlegte die Öffnung der Grenzen für DDR-Flüchtlinge auf Kohls Bitte nach vorn. Nicht Kohl stürzte in Bremen, sondern seine Rivalen Lothar Späth und Heiner Geißler.
Als der damalige ZDF-Studioleiter Wolfgang Herles es im Vorfeld wagte, den Umgang Kohls mit seiner Partei kritisch zu kommentieren, war Kohl außer sich. "Der sagte in seinem Kommentar im ZDF, die CDU-Leute müssten aufgefordert werden, den Mann abzuwählen. Das kam wörtlich im Fernsehen und war absolut unglaublich." Kohl, so erzählte er es Schwan, habe noch auf dem Parteitag "betrieben, dass er verschwindet". Tatsächlich räumte Herles im Jahr 1991 vorzeitig seinen Posten in Bonn, weil er wegen des Drucks aus dem Kanzleramt den Rückhalt im Sender verloren hatte.
Es ist schwer einzusehen, warum die Bänder nun ganz aus der Öffentlichkeit verschwinden sollten. Kohl kann seit einem schweren Sturz im Jahr 2008 nur noch eingeschränkt sprechen. Die Kellerinterviews sind deshalb das letzte große eigene Zeugnis des Altkanzlers über seine Amtszeit. Ohne sie wird jedes künftige Buch über die Ära Kohl unvollständig bleiben. Als das Oberlandesgericht Köln im Juli 2014 über den Verbleib der Originalaufzeichnungen zu entscheiden hatte, sagte der Vorsitzende Richter Hubertus Nolte: "Diese Tonbänder sollten nicht in irgendwelchen Privatkellern liegen."
Es ist keine Frage, dass Schwan einen Vertrauensbruch beging, als er Teile der Gespräche mit Kohl ohne dessen Einwilligung veröffentlichte. Kohl war immer ein Politiker, der seine Worte hütete. Er redete auch deshalb so unverstellt mit Schwan, weil er glaubte, dass die Worte zumindest zu seinen Lebzeiten den Oggersheimer Keller nicht verlassen würden. Allerdings hat Kohl es versäumt, seinem Ghostwriter eine rechtlich bindende Verschwiegenheitsverpflichtung abzunehmen.
Zwischen dem Altkanzler und seinem Ghostwriter gibt es keinen Vertrag. Beide haben zwar Vereinbarungen unterzeichnet, aber jeweils nur mit dem Droemer-Verlag, der die Erinnerungen Kohls herausbrachte. In Kohls Vertrag heißt es, dass "Herr Dr. Schwan persönlich die schriftliche Abfassung des Werkes" übernimmt.
Schwans Vertrag sichert diesem das Recht zu, mindestens 200 Stunden Interviews mit Kohl zu führen, und verpflichtet ihn, allen Änderungswünschen des Altkanzlers zu folgen. Schwans Vertrag beinhaltet zwar eine Geheimhaltungsklausel. Allerdings umfasst sie nicht die Tonbänder, sondern allein den Inhalt des Autorenvertrags selbst.
Kohls Anwälte argumentieren nun, dass Schwan mit der Unterschrift unter den Ghostwriter-Vertrag eine "konkludente" Geheimhaltungsvereinbarung eingegangen sei. Kohl habe seinen Vertrag nur so verstehen können, "dass der Beklagte bereit war, hinsichtlich der im Zuge der Mitarbeit an den Memoiren erlangten Unterlagen und mitgeteilten Informationen Stillschweigen zu bewahren", heißt es in ihrem Schriftsatz.
Aber ist das so? In Kohls Vertrag steht, dass der Altkanzler die Einzelheiten der Zusammenarbeit direkt mit seinem Ghostwriter bespreche. "Ich hätte den Vertrag mit dem Verlag niemals unterschrieben, wenn er eine Geheimhaltungsvereinbarung beinhaltet hätte", sagt Schwan. Kohl sei immer klar gewesen, dass er die Interviews und die Recherchen für die Memoiren irgendwann auch für eigene Buchprojekte verwenden werde.
Der Rechtsstreit wird auch deshalb so erbittert geführt, weil im Hintergrund die Frage steht, wer einmal die Interpretation des politischen Erbes des Altkanzlers bestimmt. Kohl hat die deutsche Einheit vollendet und den Euro auf den Weg gebracht. Er ist neben Konrad Adenauer und Willy Brandt eine der großen Figuren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Aber er kann sich selbst nur noch mit großer Mühe äußern. Das macht es für andere umso verführerischer, für ihn das Wort zu ergreifen.
Von außen betrachtet sieht es aus, als würde sich der Altkanzler immer noch rege an den Debatten der Zeit beteiligen. Nach dem Brexit-Referendum empfahl er in der "Bild"-Zeitung der Europäischen Union eine "Atempause". Ein paar Monate zuvor war ein neu verfasstes Vorwort für die ungarische Ausgabe seines Buchs "Aus Sorge um Europa" erschienen. In dem Text schlägt Kohl den großen historischen Bogen. Er erinnert an den magyarischen Fürsten Stephan, der das Königreich Ungarn gründete und durch seine Heirat mit der bayerischen Herzogstochter Gisela schon vor gut tausend Jahren den Grundstein für die Freundschaft zwischen Deutschen und Ungarn gelegt habe.
Wenn man die Wortmeldungen des Altkanzlers aus den vergangenen Monaten liest, tritt einem ein rastloser Geist entgegen, der trotz aller Gebrechen die Kraft findet, seine Worte zu Papier zu bringen. Es ist allerdings nicht ganz leicht, den veröffentlichten Kohl mit dem Mann in Einklang zu bringen, den die Menschen erleben, die noch Zutritt haben zum Bungalow in Oggersheim.
Schon seit Jahren ist Kohl durch seinen Unfall so mitgenommen, dass er nicht mehr sagen kann als ein paar kurze Sätze. Dann wurde ihm im Mai 2015 ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Es kam zu Komplikationen. Insgesamt verbrachte er ein halbes Jahr in der Klinik, den größten Teil davon auf der Intensivstation. Zwischendurch war sein Zustand so kritisch, dass Freunden bedeutet wurde, notfalls innerhalb von zwei Stunden in Heidelberg sein zu müssen, um dem Altkanzler auf seinem letzten Gang beistehen zu können.
Kohl aber erhob sich noch einmal vom Krankenlager. Ende Oktober 2015 wurde er aus der Klinik entlassen. Allerdings blieb ihm von dem Eingriff ein Luftröhrenschnitt, über den er bei Bedarf künstlich beatmet werden kann. Kohl, so beschreibt es ein Weggefährte, sei zwar immer noch klaren Verstandes, aber schnell erschöpft.
Als er vor einiger Zeit zu Besuch in Oggersheim gewesen sei und Kohl gefragt habe, ob er ihn unterhalten solle, habe Kohl dem Freund bedeutet, er möge doch einfach eine halbe Stunde schweigend bei ihm sitzen.
Es ist schon seit Längerem eine offene Frage, wer spricht, wenn sich Kohl öffentlich äußert. Viele alte Weggefährten glauben, dass es nicht der Altkanzler selbst ist, sondern seine Frau Maike und der Herausgeber der "Bild"-Zeitung, Kai Diekmann. Beide wollten für diesen Artikel nicht mit dem SPIEGEL sprechen.
Vor einem Jahr, auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise, schrieb Diekmann einen Kommentar: "Helmut Kohl und der Euro". Darin lehnte er weitere Rettungspakete für Griechenland ab, er berief sich dabei ausdrücklich auf den Altkanzler: "Wer sich heute im Bundestag bei seiner Zustimmung für diese Politik auf Helmut Kohl beruft, der hat den Ehrenbürger Europas nicht verstanden."
Normalerweise ist Maike Kohl-Richter sehr empfindlich, wenn sich jemand das Recht nimmt, im Namen ihres Mannes zu sprechen, aber in diesem Fall war sie nachsichtig. Drei Tage nach Erscheinen des Kommentars schrieb sie im Berliner "Tagesspiegel" einen Gastbeitrag, in dem es hieß: "Ich habe mich über den Kommentar von Kai Diekmann gefreut. Mir hat das gutgetan – auch als Klarstellung, welches
Europa Helmut Kohl wirklich wollte und maßgeblich mitgebaut hat."
Diekmann ist Kohl schon seit Bonner Zeiten eng verbunden. Als Kohl im Jahr 2008 Maike Richter heiratete, war Diekmann Trauzeuge. Maike Kohl-Richter hat im Laufe der Jahre vielen alten Weggefährten ihres Mannes den Zugang zum Bungalow in Oggersheim verwehrt, den Mann von der "Bild" ereilte dieses Schicksal nicht. Kohl-Richter schätzt ihn als ebenso loyalen wie verschwiegenen Berater.
Beiden ist daran gelegen, dass das historische Bild des Altkanzlers nicht durch die Kellerinterviews getrübt wird, in denen Kohl so unverstellt über seine Zeitgenossen urteilt. Maike Kohl-Richter ist nun auch bereit, vor Gericht auszusagen, sollte der Prozess in eine neue Runde gehen. Kohl soll so erscheinen, wie ihn Diekmann im Herbst 2014 anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls von dem Künstler Andreas Mühe fotografieren ließ: Nicht der Mensch war da zu sehen, sondern das Denkmal Kohl, jäh angestrahlt durch die Säulen des Brandenburger Tors.
Aber hat Kohl eine solche Inszenierung überhaupt nötig? Über seiner Kanzlerschaft liegt der Schatten der Spendenaffäre, aber bleiben werden die Wiedervereinigung und Kohls Entschlossenheit, Europa zu einen. Kohls Leistungen brauchen keine Retusche und auch keine Privatarchive, in denen sein ungeschminktes Urteil über seine Zeit verschwindet. "Die Beschäftigung mit Helmut Kohl ist keine alleinige Familienangelegenheit, und auch der Nachlass kann nicht nach Gutdünken weggesperrt werden", sagt Bernhard Vogel, der Ehrenvorsitzende der Adenauer-Stiftung. Vogel hat viele Kämpfe mit Kohl ausgetragen. Der wollte ihn als seinen Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz verhindern.
Doch Vogel ist nicht nachtragend, das unterscheidet ihn von Kohl. Im hohen Alter von 83 Jahren hat er es sich zur Aufgabe gemacht, dem Altkanzler einen würdigen Platz in der Geschichte der Christdemokratie zu verschaffen. Schon vor Jahren hat er den Bonner Historiker Hans-Peter Schwarz ermuntert, die erste große wissenschaftliche Biografie über Kohl zu schreiben. Nun wirbt er hinter den Kulissen dafür, dass das politische Erbe des Altkanzlers von einer unabhängigen Instanz verwahrt wird, die es allen interessierten Historikern zugänglich machen kann.
Das könnte die Konrad-Adenauer-Stiftung sein, aber auch eine Bundesstiftung, die mit öffentlichen Geldern ausgestattet wird. Beides aber würde Demut voraussetzen, nicht nur bei Schwan, der immer noch davon träumt, als großer Kohl-Interpret in die Geschichte einzugehen. Sondern auch bei Maike Kohl-Richter, die sich gern zur Wächterin über Kohls Nachlass machen würde.

Ohne die Kellerinterviews wird jedes künftige Buch über Kohl unvollständig bleiben.

Es ist schon seit Längerem eine offene Frage, wer spricht, wenn sich Kohl öffentlich äußert.

* Mit Ehefrauen Maike Kohl-Richter und Katja Kessler.
Von René Pfister

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