27.08.2016

EssayDas Krisenfest

In aufgewühlten Zeiten haben Panikmacher Konjunktur – aber unrecht. Von Jörg Schindler
Es war im Advent, wenige Wochen nach den Terroranschlägen von Paris. Ich war auf dem Weg zum Büro und musste dafür an den Absperrgittern vor der französischen Botschaft in Berlin vorbei, die von einem Meer aus Blumen und Kerzen gesäumt wurden. Ich hatte das Ende des Blumenteppichs beinahe erreicht, als mir eine Frau auffiel, die sich mitten im Gewusel am Brandenburger Tor fast zeitlupenartig auf die Absperrung zubewegte.
Sie hatte die Arme vor dem Körper angewinkelt und die Augen geschlossen. Sie trug eine hellgraue Burka. In dem Moment erschrak ich. Im Bruchteil einer Sekunde lief ein Horrorfilm vor meinem inneren Auge ab, in dem ein Sprengstoffgürtel und das blanke Chaos die Hauptrollen spielten. Im nächsten Moment erschrak ich wieder. Ich hielt inne und beobachtete die Frau. Sie stand da und betete. Auf einem Platz, der nie stillsteht, war sie der ruhende Pol. Nachdem ich sie verstohlen angeschaut hatte, ging ich weiter. Und schämte mich.
Wann immer ich Freunden seither davon erzähle, berichten alle von ähnlichen Erlebnissen. Einem ist im Flugzeug unwohl geworden, nachdem hinter ihm zwei bärtige Männer Platz genommen hatten, die offenbar Arabisch sprachen. Eine wechselte den U-Bahn-Waggon, nachdem ein Mann mit einem rollenden Metallgestell zugestiegen war, auf dem sich eine klobige Kiste befand. Der Typ, meinte sie, habe irgendwie seltsam gewirkt. Einer sagt, er wisse gar nicht mehr, wohin er noch reisen könne.
Wohin man in diesen Monaten auch sieht, von überall her blickt die Angst zurück. Sie beschäftigt Zeitungen und Magazine. Sie ist zu Gast in Talkshows. Und vor allem wabert sie durch die sogenannten sozialen Netzwerke, in denen Menschen vieltausendfach unglaubliche Gruselgeschichten miteinander "teilen" und sich eine Art Bürgerkrieg herbeifantasieren.
Nach Silvester drohte aus der Angst Panik zu werden. In Köln hatte ein angeblich 1000-köpfiger "Sex-Mob" ("Bild") aus entfesselten arabischen Männern gegen Frauen gewütet. Seither kursieren noch mehr Meldungen, die das Klischee vom triebgesteuerten, mordlüsternen Fremden zu bestätigen scheinen. Millionen nehmen sie für bare Münze, wie überhaupt Lüge, Gerücht und Wahrheit zusehends durcheinanderpurzeln. Sogar in Dörfern, wo nur ein paar Großmütter Kopftuch tragen, machen "Bürgerwehren" ihre Runde. Alle paar Tage wird inzwischen eine Asylunterkunft attackiert. Behörden kommen kaum noch nach mit dem Ausstellen Kleiner Waffenscheine. In Leverkusen, Kassel, Bayreuth und anderswo waren zwischenzeitlich sogar Tierabwehrsprays ausverkauft.
Irgendetwas ist spätestens seit dem Sommer 2015 ins Rutschen geraten. Mit den Hilfesuchenden aus Syrien, dem Irak, Eritrea, so scheint es, ist auch die Verunsicherung eingewandert nach Deutschland. Oder war sie schon vorher da und wurde durch den Treck der Elenden nur aufgebläht? Die Rede ist von einer "Flüchtlingskrise". Und die meisten meinen nicht etwa die Not der vor Fassbomben und fanatischen Halsabschneidern geflohenen Menschen, die nun in der Fremde auf eine Art Zukunft warten. Gemeint ist, dass diese Menschen uns bedrohten.
"Nie zuvor im Laufe unserer Umfragen sind die Ängste innerhalb eines Jahres so drastisch in die Höhe geschnellt wie 2016", schreibt die R+V-Versicherung, die den Deutschen seit 1991 den Puls fühlt. Nach Angaben des US-Meinungsforschungsinstituts Pew hat sich die Angst vor Flüchtlingen in vielen europäischen Ländern mit der Angst vor Terror vermischt – furchtsamer als die Deutschen sind in dieser Hinsicht nur Ungarn und Polen.
Mehrere weitere Umfragen aus der jüngsten Zeit belegen: Viele Bürger bangen um ihre Zukunft. Und wenden sich auch deshalb verstärkt einer Partei zu, die die Vergangenheit in plüschigen Farben zeichnet. "Wir brauchen die Ängstlichen, um Mehrheiten zu bewegen", sagt AfD-Chefin Frauke Petry. Ein gutes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl kann sich die Partei Hoffnungen machen, drittstärkste Kraft zu werden. Die Angst ist wieder wählbar geworden.
Kann man es den Menschen verdenken? Die Gegenwart lässt vor lauter Krisen kaum Luft zum Atmen. Terror in Paris, Terror in Brüssel, Ebola in Westafrika, der drohende Staatsbankrott in Griechenland, schwere Turbulenzen bei der Deutschen Bank, Terror in Tunesien, Hunderttausende Fliehende auf dem Weg nach Europa, ein Abgasskandal bei VW, Terror in der Türkei, eine Art Staatsputsch in Polen, eine Art Doppelputsch in der Türkei, Terror in Kalifornien und jetzt auch noch das: Terror in Würzburg und Ansbach. Der Alarmzustand ist zum Normalzustand geworden.

Zumal sich zu den vielen globalen Gefahren in unserem Alltag anscheinend noch weitere heimtückische und unterschätzte Risiken gesellen. Gift auf dem Acker, Gift in Lebensmitteln, Feinstaub, Weichmacher, analoge und digitale Viren, Abzocker, Einbrecher, Scharlatane, Kinderschänder.
Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Technischen Universität Dortmund, sammelt seit Ausbruch der BSE-Krise in Europa an seinem Lehrstuhl die "Angst der Woche" – im Lauf der Zeit ist ein bedrohliches Kompendium entstanden: Es reicht von A wie "Airbag als Todesfalle" über "Umweltgift in Babysocken" bis Z wie "Zuckerfreie Limonade", die der Gesundheit womöglich ebenfalls schade.
Westliche Gesellschaften würden seit Jahren von "einer Kultur der Angst dominiert", sagt der britische Soziologe Frank Furedi. Die Zahl der Menschen, die sich wegen Depressionen und Angststörungen behandeln lassen, wächst. Ebenso die Zahl der Apps, mit denen sich Ängstliche, so das Versprechen, auf Knopfdruck kurieren können: Sie heißen "Panik Ambulanz" oder "Worry Watch". Und welche Ängste sind es, die die Deutschen in ihren schlaflosen Nächten heimsuchen? Vor allem unkontrollierbare Bedrohungen von außen verbreiten den größten Schrecken: Terror und Krieg, Naturkatastrophen und der "Zuzug von Ausländern".
Aber sind das wirklich die größten Gefahren, die den Deutschen drohen? Man darf es bezweifeln. Nehmen wir die Kriminalität: Jeder vierte Deutsche hat Angst oder sogar große Angst davor, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden. Und fast die Hälfte der Bundesbürger ist überzeugt davon, dass derartige Verbrechen von Jahr zu Jahr zunehmen. Nur, das Gegenteil ist der Fall. Beispiel Mord: Registrierte die Polizei im Jahr 2000 noch 454 Morde in Deutschland, waren es fünf Jahre später 387, weitere fünf Jahre danach 293 – und 2015 noch 281. Einen deutlichen Rückgang der Fallzahlen gab es auch bei gefährlicher Körperverletzung und Raub. Die Gesamtzahl der registrierten Gewaltverbrechen nahm von rund 218 000 (2007) auf 181 000 (2015) ab. Fragt man die Menschen, sagen viele: Das kann nicht sein. Wir lesen es doch dauernd. Wir sehen es im Fernsehen. Unsere Freunde posten es auf Facebook. Von 2014 zu 2015 sprang die Angst vor Kriminalität in einem gewaltigen Satz von 60 auf 82 Prozent.

Die gefühlte und die tatsächliche Bedrohung klaffen also weit auseinander, was für den größten Teil der Risiken gilt, denen wir uns Tag für Tag schutzlos ausgeliefert fühlen. Sogar für den Terrorismus. Wie man es auch dreht und wendet: Wir leben in so sicheren Verhältnissen wie selten zuvor. Elend und Krieg in Deutschland kennen die meisten nur noch aus Erzählungen. In bitterster Armut leben die wenigsten, kaum jemand leidet Hunger. Unser Essen ist, allen Lebensmittelskandalen zum Trotz, so gesund wie selten zuvor. Schon lange hat keine infektiöse Krankheit, nicht einmal Aids, ähnlich verheerend in unseren Gesellschaften gewütet wie Erreger in früheren Zeiten. Die Pest zum Beispiel entvölkerte in den vier Jahren von 1346 bis 1350 ganze Landstriche Nordeuropas. Der Grippeepidemie im Winter 1918/19 fielen weltweit mindestens 25 Millionen Menschen zum Opfer – mehr, als im Ersten Weltkrieg starben.
Bisweilen kann ein Blick über den Tellerrand nicht schaden. Allen "Millenniumszielen" zum Trotz gibt es noch heute etliche Länder, in denen nahezu jedes zehnte Kind niemals zur Schule gehen wird, weil es vorher stirbt. Nach Angaben des Welternährungsprogramms haben fast 800 Millionen Menschen zu wenig zu essen – das sind zehnmal mehr, als in Deutschland leben. Verglichen damit sind unsere Empfindlichkeiten und Unverträglichkeiten "ein reiner Luxus, den wir uns nur deshalb leisten können, weil wir uns um sauberes Trinkwasser, ein Dach über dem Kopf, eine im Winter geheizte Wohnung und eine Möglichkeit zum ungefährlichen Kochen unseres Essens nicht mehr sorgen müssen", schreibt Walter Krämer.
Viele von uns wollen nicht wahrhaben, dass die Bedrohungen unseres Lebens seit Jahrzehnten abnehmen. Wimmelt es nicht in den Nachrichten vor aberwitzigen Todesfällen, marodierenden Mordgesellen, Katastrophen? Muss man sich nicht wappnen? Jederzeit und überall? Es scheint nur so. Und das vor allem deshalb, weil wir durch die neuen Medien jede Katastrophe hautnah erleben. Das schreckt manche derart, dass sie sich wirklich ducken, wenn in China ein Sack Reis umfällt.
In der Bilderflut kann man schnell den Überblick verlieren. Explodiert in Japan ein Atomkraftwerk, kaufen wir, 9000 Kilometer entfernt, in rauen Mengen Jodtabletten, setzen uns aber tags darauf bedenkenlos ins Flugzeug. Stürzt ein Flugzeug ab, fahren wir anschließend sicherheitshalber Auto. Nicht ahnend oder nicht wissen wollend, dass wir uns damit einem viel größeren Risiko aussetzen. So geschehen nach den Terroranschlägen in New York und Washington am 11. September 2001, bei denen 3000 Menschen ermordet wurden. Danach mieden viele Amerikaner Flugzeuge und begaben sich stattdessen in den Straßenverkehr. Mit fatalen Folgen, glaubt der Psychologe Gerd Gigerenzer: Hunderte Amerikaner hätten ihre Entscheidung, aus Sicherheitsgründen aufs Auto umzusteigen, mit dem Leben bezahlt. Als 14 Jahre später ein Pilot mutwillig ein deutsches Passagierflugzeug über den französischen Alpen zum Absturz brachte, reagierten in Deutschland etliche Menschen ähnlich. Erzählte man ihnen, dass 2015 eines der sichersten Jahre in der Geschichte der Luftfahrt war, würden viele es nicht glauben. "Lügenpresse" würden manche murmeln.
Die meisten können offenbar nicht zwischen minimalen, aufgebauschten und relevanten Risiken unterscheiden. Viele haben – womöglich berechtigte – Angst vor gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Aber nur wenige sorgen sich wegen ihrer zu fetten, zu süßen, einseitigen Ernährung, die der Hauptauslöser vieler sogenannter Zivilisationskrankheiten ist. Um die Legalisierung von Drogen führen wir hysterische Debatten, ignorieren dabei jedoch den Alkohol, eine Droge, die mit Sicherheit mehr Menschen getötet hat als alle illegalen Drogen zusammen. Und die Angst vor Terrorismus ist allgegenwärtig. So merkwürdig es klingt: Selbst wenn sich ein Blutbad wie jenes von Paris vom 13. November 2015 mit 130 Toten Monat für Monat in Deutschland wiederholte, würden dabei weniger Menschen sterben als die durchschnittlich 3300, die jährlich Opfer des Passivrauchens werden.
Statistik ist das eine, das Bedrohungsgefühl etwas ganz anderes. Und so leben wir in einer paradoxen Wirklichkeit: Wir sind die gesündesten und am längsten lebenden Menschen der Geschichte – aber wir werden immer ängstlicher. Wir sind eine Null-Risiko-Gesellschaft, die sich gegen die unwahrscheinlichsten Ereignisse mit allen erdenklichen Mitteln absichern will – und die bereit ist, dafür einen hohen Preis zu zahlen.
Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen machten fragwürdige Vorschläge die Runde: Krankenakten zu öffnen, die ärztliche Schweigepflicht zu durchlöchern, Depressive von Schalthebeln in Flugzeugen zu entfernen, am besten auch gleich in Bussen, Bahnen, Atomkraftwerken. Besonnenere Stimmen wiesen darauf hin, dass die Panzertür, die das Germanwings-Cockpit versperrte, ohne das 9/11-Trauma nicht existiert hätte und dass der noch immer hochgradig unwahrscheinliche Fall eines mutwilligen Absturzes niemals zu verhindern sein werde – es sei denn, man verböte das Fliegen. Doch kaum jemand hörte hin.
Wie sind wir eigentlich so geworden? Kann es sein, dass zu viel Sicherheit Angst macht? "Erstaunlicherweise wächst das Sicherheitsbedürfnis mit wachsendem Wohlstand", sagt der CDU-Politiker Norbert Blüm, der uns einst, lange ist's her, eine sichere Rente versprach. Aber wieso erstaunlich? Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Deshalb ist die Angst inzwischen ein treuer Begleiter derer, die einen gewissen Wohlstand zu verteidigen haben. Und für diese Angst gibt es gute Gründe. Es geht eben nicht mehr automatisch bergauf. Wie Bergsteiger, die bei strahlend blauem Himmel losgezogen sind, hängen viele Bürger plötzlich ermattet am Hang, versuchen, ihr einmal erreichtes Niveau mit immer mehr Sicherungshaken zu festigen, und verfolgen zunehmend nervös die Wettervorhersage, die eher Wolken ankündigt als Sonnenschein.

Und dann gibt es diejenigen, die unten zurückgelassen wurden und nun sehen müssen, wo sie bleiben. Menschen, ihre Zahl wächst, die Sicherheit ganz anders definieren als die Wohlhabenden: Für sie ist es in erster Linie die Sicherheit, nächsten Monat noch die Miete zahlen, ihre Familie ernähren, ein würdiges Leben führen zu können. In beiden Gruppen wächst die Bereitschaft, Verführern und Alarmisten auf den Leim zu gehen. Donald Trump hat es in den USA damit bis zur Türschwelle des Weißen Hauses gebracht. Er ist längst nicht der Einzige, der sich von der Angst der Menschen nährt.
Wir sind von Angstmachern umgeben. Sie sitzen in Pharmaunternehmen, der Versicherungswirtschaft, der Überwachungsbranche und in der Lebensmittelindustrie, die ihre Produkte zunehmend als Überlebensmittel bewirbt. Sie sitzen in der Wissenschaft, die längst nicht immer unabhängig ist und bisweilen durchsichtige monetäre Interessen bedient – die zur Jahrhundertseuche aufgebauschte Schweinegrippe war dafür nur ein beredtes Beispiel. Sie sitzen in manchen Medien, die allzu bereitwillig dem Grundsatz "If it bleeds, it leads" (sinngemäß: Blut ist ein Quotengarant) folgen.
Und sie sitzen in der Politik, die nicht erst seit Ronald Schill und Roland Koch weiß, wie sich Verunsicherung in Wählerstimmen ummünzen lässt. Europaweit folgen Populisten mit wachsendem Erfolg diesem simplen Rezept – und setzen damit die etablierten Parteien zunehmend unter Druck.
Allein in den vergangenen acht Wochen ersannen Bundes- und Landespolitiker ein Antiterrorpaket und einen Neunpunkteplan für mehr Sicherheit, eine "Berliner Erklärung" und noch ein Antiterrorpaket und vermischten dabei munter die Themen Integration und Terrorismus. Und mitten in die Debatte um Amokläufer und Attentäter platzierte die Bundesregierung am Mittwoch ihr neues Zivilschutzkonzept, darunter die Empfehlung an die Bürger, für den Katastrophenfall "einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen vorzuhalten". Eine ernste Krise lässt sich demnach mit 700 Gramm Sauerkraut und Dosensuppe überstehen. So vernünftig einzelne Sicherheitsmaßnahmen auch sein mögen, unterm Strich lesen viele die Botschaft: Fürchtet euch!
Dabei ist es gerade in aufgewühlten Zeiten nötig, aufgebauschte Risiken und wirkliche Gefahren voneinander zu unterscheiden. So wie die Dinge stehen, reicht es vielen jedoch, wenn man ihnen einen Sündenbock präsentiert, dem sie die Schuld für ihre Sorgen aufladen können. "Wenn es die Fremden nicht schon gäbe, müsste man sie angesichts der Intensität unserer Ängste erfinden", schreibt der Soziologe Zygmunt Bauman. Gegen das Fremde errichten viele verbissen Schutzwälle – vor ihren Grenzen, vor ihren Häusern, vor ihren Kindern und letztlich vor sich selbst.
Am Ende sind sie eingesperrt mit ihrer Angst.

Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Deshalb ist die Angst inzwischen ein treuer Begleiter derer, die einen gewissen Wohlstand zu verteidigen haben.

Wir sind eine Null-Risiko-Gesellschaft, die sich auch gegen die unwahrscheinlichsten Ereignisse absichern will.
Jörg Schindler: "Panikmache" Von SPIEGEL-Redakteur Jörg Schindler ist bei S. Fischer das Buch "Panikmache – Wie wir vor lauter Angst unser Leben verpassen" erschienen (288 Seiten; 14,99 Euro).
Von Jörg Schindler

DER SPIEGEL 35/2016
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