06.09.1999

UMWELTSCHUTZKloaken in Bäche verwandeln

Das Ruhrgebiet macht sich daran, seine übelste Öko-Altlast zu sanieren: die Emscher. Mit Milliardenaufwand wird der 80 Kilometer lange, biologisch tote Abwasserkanal in einen Fluss zurückverwandelt. Was heute Tabuzone ist, soll zur Erholungslandschaft werden.
Sie stinkt nicht mehr. Vorbei die Zeiten, als Anwohner ihre Fenster geschlossen halten mussten, wenn der Wind vom Fluss her stand. Heute sondert sie selbst bei Sommerhitze allenfalls einen leichten Modergeruch ab. Wer die Augen schließt, mag an Sumpfland denken, an Röhricht und quakende Frösche.
Aber wenn man die Augen öffnet, ist da noch immer diese Rinne, in der trübes Wasser dahineilt, je nach Licht zwischen schlammbraun und schiefergrau changierend. Mitunter treibt eine Damenbinde vorbei oder ein Stück Melonenschale, einem Schiffchen gleich. Lebenszeichen geben einzig ein paar Möwen, die sich um ein aufgeweichtes Brötchen balgen.
Nein, auch wenn sie nicht mehr stinkt, appetitlich macht das die Emscher noch lange nicht. Wie seit den ersten Tagen des Kohleabbaus im nördlichen Ruhrgebiet schluckt sie nach wie vor alles, was an flüssigem Dreck aus Haushalten und Fabriken quillt. Und doch markiert das Verschwinden der Fäulnisdämpfe den Beginn einer fast unglaublichen Metamorphose: Der Abwasserkanal Emscher, die wohl übelste Öko-Altlast Westdeutschlands, verwandelt sich zurück in einen Fluss; die Kloaken, die ihn speisen, werden wieder zu Bächen. Wo heute Mauerwerk und Beton die Ufer säumen, soll Röhricht wachsen; wo jetzt Fäkalien schwimmen, sollen einmal Fische gründeln.
Während der Traum vom "blauen Himmel über dem Revier" fast von selbst wahr wurde, weil der Strukturwandel Zechen, Hüttenwerke und Kokereien zu Dutzenden dahinraffte, fordert das Projekt "blaue Emscher" enormen Einsatz: 8,7 Milliarden Mark soll der ökologische Umbau des Emschersystems kosten, 1,8 Milliarden davon sind bereits ausgegeben. Zwei neue Klärwerke verdauen schon jetzt genug Dreck, um den Gestank zu tilgen. Im nächsten Schritt gilt es, aus einer Emscher zwei zu machen: einen sauberen, oberirdischen Fluss und eine jaucheführende Rohrleitung unter Tage, die längste der Welt.
Der Emscherumbau zählt zu den Kernideen der Internationalen Bauausstellung (IBA) im Ruhrgebiet, die diesen Sommer ihr Finale feiert. In 15 oder 20 Jahren werden die Grünstreifen entlang der heutigen Abwasserkanäle das Flickwerk von Stadtparks, Naturschutzgebieten und Industriebrachen voller Wildwuchs zu einem "Emscher Park" vernetzen. Dann sollen nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern vor allem die Menschen das Niemandsland zurückerobern.
Denn obwohl sie auf ihrem Weg von Dortmund-Holzwickede zum Rhein das gesamte Ruhrgebiet der Länge nach quert, ist die Emscher für die meisten Revierbewohner ein Phantom. Man sieht sie nicht, allenfalls von Straßenbrücken aus, und wer ihren Lauf verfolgen will, braucht einen Stadtplan. Selbst Anlieger blicken meist über den Fluss hinweg auf grünbegraste Deiche. Ein Detektiv muss sein, wer sich auf die Suche nach einem der Zuflüsse begibt. Wer kennt Läppkes Mühlenbach? Wer weiß, wo der Ostbach bleibt, nachdem er auf der einen Seite der Schillerstraße im Gully verschwunden ist, auf der anderen aber nicht wieder ans Licht kommt? Verrohrt fließt er durch die gesamte Herner Innenstadt, taucht unter dem Rhein-Herne-Kanal durch, um dann in die Emscher zu münden.
Stabile Zäune, insgesamt 700 Kilometer lang, schirmen derzeit die Emscher und jeden einzelnen Bach von der Außenwelt ab. "Trennende Systeme" heißen sie in der Sprache der Planer. Der "Meideraum", den sie eingrenzen, reißt Stadtviertel auseinander und zwingt Anwohner zu Umwegen, wollen sie nicht die Warnschilder ignorieren: "Es besteht Lebensgefahr". Die Variante für Analphabeten zeigt ein kreischendes Männchen, das rücklings ins Wasser purzelt. Wer, zumal nach einem Sturzregen, die steile Böschung hinabschlittert, hat wenig Chancen, sich aus der reißenden Brühe zu retten.
Diese Tabuzone zum Naherholungsgebiet umgestalten zu wollen, mutet kühn an. Doch es sind keine Visionäre, die der Emscher ein grünes Make-up verpassen wollen, sondern die nüchternen Wasserbauingenieure der Emschergenossenschaft. Im Gegensatz zu den IBA-Planern schwärmen sie nicht vom "Neuen Emschertal", noch von Renaturierung. Sie reden von Nachholinvestitionen. "Man darf die Erwartungen nicht zu hoch schrauben", sagt Werner Geisler.
Geisler leitet das Projekt "Abwasserschiene Emscher", das Herzstück des Umbaus. Unter seiner Aufsicht entstehen 51 Kanalkilometer parallel zum Fluss, von Dortmund zur neuen Bottroper Kläranlage mit ihren Faultürmen, die verspiegelten Riesenostereiern gleichen, in denen Myriaden von Bakterien sich an Schlamm laben, und weiter zum Klärwerk Emschermündung.
Von diesem "außergewöhnlichen Bauwerk", so Geisler, werden 350 Kilometer weitere Kanäle abzweigen, denn nicht nur die Emscher selbst, auch jeder ihrer Zuflüsse erhält einen unterirdischen Zwilling. Wie U-Boote wühlen sich bemannte Bohrköpfe bis zu 33 Meter tief in die Erde, um Platz zu schaffen für Betonrohre, in denen Spaziergänger bequem flanieren könnten - und dies auch tun, wenn die Emschergenossenschaft mal wieder zum "Tag des offenen Kanals" einlädt.
4,2 Milliarden Mark sind allein für den Bau des Abwasserlabyrinths eingeplant. Zur Finanzierung steuerte das Land Nordrhein-Westfalen in den letzten fünf Jahren 250 Millionen bei, den größten Teil der Summe muss die Genossenschaft jedoch selbst aufbringen. Einigen Spielraum bieten die Abwassergebühren, denn das Entsorgungssystem Emscher war über Jahrzehnte hinweg konkurrenzlos billig. Letztes Jahr zahlten Haushalte im Revier 4,08 Mark pro Kubikmeter Abwasser, der Landesdurchschnitt lag bei 5,77 Mark.
In etwa zwölf Jahren soll die Hauptader der Schmutzpipeline fertig sein. Dann wird die Emscher der Gewässergüteklasse 2-3 genügen ("mäßig bis stark verunreinigt"). Bislang entzieht sie sich der Berechnung ihrer Wasserqualität, weil kein Kleinlebewesen, geschweige denn ein Fisch, es als Indikator in der Giftbrühe aushält. Ab 2013 wollen die Bauingenieure mit dem ökologischen Feinschliff beginnen. "Wie der Fluss letztendlich aussehen wird, ist noch nicht sicher", erklärt Geisler, "wir arbeiten daran, die Vision in eine Planung umzusetzen."
Im Grunde betreibt Geisler nichts anderes, als die Aufgabe der Emschergenossenschaft seit bald hundert Jahren fortzuführen: Wasserläufe hin- und herzuschieben, sie mal unter die Erde zu leiten und dann wieder hinaufzupumpen. Nur dass es heute nicht mehr darum geht, den Dreck in den Fluss zu bringen, sondern ihn herauszuholen.
Bis Mitte des letzten Jahrhunderts standen dort, wo heute Asphalt und Abraumhalden die Landschaft prägen, üppige Auwälder aus Schwarzerlen und Weiden. In Schleifen strömte die Emscher dem Rhein entgegen, träge wegen ihres geringen Gefälles von nur 122 Metern auf 109 Kilometer Fließstrecke. Häufig trat sie über die Ufer. In dem Überschwemmungsgebiet gab es keine größeren Orte, nur Wassermühlen und ein paar Bauernkaten. So abgelegen war die Sumpfniederung, dass sie Wildpferden ein Refugium bot.
Der Kohleboom tilgte diesen Rest Urnatur schnell und gründlich. Schlote und Fördertürme bohrten sich in den Himmel, rings um die Zechen wucherten Arbeitersiedlungen. Innerhalb von 50 Jahren versechzehnfachte sich die Einwohnerzahl. Ein Strom von Fäkalien und Fabrikabfällen, von Schlämmen und salzigem Grubenwasser ergoss sich in die Emscher. Die aber spuckte den Dreck regelmäßig wieder aus. Bei jedem Hochwasser stand der Unrat in den Straßen. Ruhr, Typhus und Cholera grassierten, in den stinkenden Lachen vermehrten sich Malariamücken.
Den Industriellen waren die Eskapaden der Emscher lästig - die Seuchen schwächten die Arbeitskraft ihrer Handlanger. Am 14. Dezember 1899 versammelten sich deshalb Abgesandte von Gemeinden, Zechen und Fabriken im Bochumer Ständehaus und gründeten die Emschergenossenschaft, den ersten Wasserwirtschaftsverband Deutschlands.
Der Kaiser selbst besiegelte mit seiner Unterschrift unter das Sondergesetz "betreffend Bildung einer Genossenschaft zur Regelung der Vorflut und zur Abwässerreinigung im Emschergebiet" die Vergewaltigung eines ganzen Fluss-Systems. Es gab allerdings kaum eine Alternative: Das Abwasser musste an der Oberfläche fließen, da unterirdische Kanäle wegen der Bergsenkungen auseinandergebrochen wären.
1906 begann die Emschergenossenschaft ihre Bauarbeiten, die bis heute kein Ende fanden. Im Laufe der Jahrzehnte verlegten die Ingenieure zweimal die Flussmündung - einst traf die Emscher in Duisburg auf den Rhein, heute mündet sie zehn Kilometer stromabwärts bei Dinslaken. Sie bauten Deiche und mauerten das Flussbett ein, schnitten Mäander ab und verkürzten den Flusslauf um ein Viertel auf 81 Kilometer. Unter ihrem Regime behielt kein Bach sein natürliches Gesicht.
Was übrig blieb, heißt im Volksmund "Köttelbecke" - Schmutzfänger, wie mit dem Lineal in die Landschaft gekerbt. Fachleute sprechen von Bächen mit "V-Profil", und allein dieser Begriff reicht, einem Gewässerökologen die Gänsehaut über den Rücken zu treiben.
Nun, da sich die vielfach durchlöcherte Erde des Reviers beruhigt hat, heißt es: Kommando zurück. Nicht, dass sich die Dirigenten der Wasserläufe ihrer Vergangenheit schämten. "Damals ging es um trockene Füße", sagt Sprecher Heinz-Gerd Höffeler, "aber heute können wir den Menschen keine offenen Abwasserrinnen mehr zumuten."
Zu Füßen des Kohlekraftwerks "Gustav Knepper" in Castrop-Rauxel gluckst der Deininghauser Bach, fast versteckt im dichten Klee. Stichlinge flitzen durchs Wasser, Kamillenduft hängt über der Wiese, und die Kühe sehen aus, als seien sie einer Allgäu-Postkarte entsprungen. Abgesehen von dem geradezu alpin aufragenden Kühlturm des Kraftwerks eine völlig unspektakuläre Szenerie, trotzdem ein Wunder: Noch vor fünf Jahren floss hier Abwasser durch eine Betonrinne, eine Emscher en miniature.
"Frösche, Fische, wir ham alles", sagt Klaus Schwarz, Wirt vom nahe gelegenen Gasthaus Lindenhofpark, "dat is doch härlich." Klar habe der Bachumbau "den Wohnwert gesteigert", auch wenn manch ein Nachbar nörgelte, als die Erdarbeiten begannen. Die Bagger haben einen fünf Meter hohen ehemaligen Bahndamm abgetragen, um Platz zu schaffen für die Wiedergeburt des Bächleins. Jetzt hört Schwarz tagsüber zwar den Autolärm herüberschallen, nachts aber kann er Froschkonzerten lauschen: "Dafür wohn ich doch auffem Land."
Nicht jeder Wasserlauf lässt sich in ein ländliches Idyll zurückverwandeln. Paradoxerweise drohen manche Bäche gerade als Folge der Säuberungsaktion zu versiegen. Denn da ein Drittel des Ruhrgebiets begraben liegt unter Straßen, Eigenheimen und Fabriken, läuft ein beträchtlicher Teil des Regenwassers an der Oberfläche ab. Statt im Erdreich zu versickern und Bäche zu speisen, rauscht es als Hochwasserwelle emscherabwärts. Mitunter schwillt der Fluss um das 20-fache an.
Und weil "Hochwasserschutz weiterhin Priorität hat", wie Genossenschaftssprecher Höffeler beteuert, wird auch die schöne blaue Zukunftsemscher in Deiche eingezwängt bleiben. Durch die Wühlarbeit der Bergleute sind Teile des Reviers um bis zu 30 Meter abgesackt, ganze Häuserblocks rutschten, sagt Höffeler, "wie mit dem Fahrstuhl" in die Tiefe. Eine Fläche von 330 Quadratkilometern ist so zu Poldern geworden, über Wasser gehalten nur durch pausenlosen Einsatz von 95 Pumpwerken. Dürfte die Emscher frei fließen, verwandelte sich die Heimat von 2,4 Millionen Menschen in eine Seenplatte. Städte wie Bottrop und Gelsenkirchen versänken in den Fluten.
Keine Chance daher für die Rückkehr von Auwäldern und Wildpferden. "Die Emscher wird immer ein technisch geprägter Fluss bleiben", erklärt Bauingenieur Geisler. Deshalb plädiere er dafür, "die klare Linienführung" beizubehalten. Zwischen den Deichen aber könne man ihr durchaus mehr Raum geben, die Böschungen sanfter modellieren und die symmetrische Rinne ersetzen durch Tief- und Flachwasserzonen.
Naturschützer sind geteilter Meinung, ob sich für ein so bescheidenes Ziel der Aufwand lohnt. "Manche sagen, man sollte das schöne Geld dort investieren, wo noch etwas zu retten ist", sagt Richard Köhler von der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet, "aber man darf eben nicht mit dem klassischen Artenschutzansatz an die Sache herangehen." Zweck der Übung sei vielmehr, eine "Grundausstattung von Natur" in die Emscherödnis zurückzuholen.
Wie schnell Tiere und Pflanzen die scheinbar unwirtlichsten Relikte des Industriezeitalters in Besitz nehmen, ist überall im Ruhrgebiet zu beobachten: Turmfalke und Gartenrotschwanz nisten auf dem Gelände stillgelegter Kokereien; Königskerze, Natternkopf und Salbei färben Schotterflächen bunt, von denen noch die Phenoldämpfe der Altlasten aufsteigen. Selbst Orchideen wurden schon gesichtet.
Eine dritte Generation von Natur, nach der ursprünglichen Vegetation und der bäuerlichen Kulturlandschaft, wächst hier heran - Tier- und Pflanzengesellschaften, wie sie in dieser Zusammensetzung nirgendwo sonst auf der Erde existieren.
Obwohl die IBA eigens eine "Route Industrienatur" ausgewiesen hat, obwohl naturkundliche Exkursionen zu ehemaligen Zechen und Sammelbahnhöfen viel Zulauf finden, fehlt es vielen an Wertschätzung für die neu entstandenen Landschaften. Kommunalpolitiker möchten auf ihren zahllosen Industriebrachen lieber Gewerbegebiete ausweisen, auch wenn das Flächenangebot den Bedarf um wenigstens das Doppelte übersteigt. "Jeder hofft, dass ausgerechnet seine Brache das neue Silicon Valley wird", klagt Biologe Köhler.
Es fällt schwer umzudenken, wahrzunehmen, dass es überhaupt wieder so etwas wie Natur gibt im kaputten Ruhrgebiet. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass sich so wenige Revierbewohner interessieren für die Rückverwandlung der "Schwatten", deren Pesthauch sie all die Jahre geärgert hat. Vielleicht können deshalb so viele nichts anfangen mit den Meter für Meter mühsam wiederhergestellten Bächen, als Dosen hineinzuwerfen und Kühlschränke.
"Das ärgert uns wirklich", sagt Heinz-Gerd Höffeler, "aber dem Umbau der Emscher muss wohl der Umbau in den Köpfen folgen." Das Ufer des Deininghauser Bachs jedenfalls haben sie erst mal wieder eingezäunt, sicherheitshalber. ALEXANDRA RIGOS
[Grafiktext]
Neu gebaute Natur VORHER In ihren gemauerten Betten strömen die Emscher und ihre Zuflüsse reißend schnell dahin, von Abwässern verunreinigt. NACHHER Nach dem Umbau fließt das Schmutzwasser unterirdisch ab. Während sich die v-förmigen Bäche renaturieren lassen, bietet die Emscher selbst nur innerhalb der Hochwasserschutz-Deiche Raum für eine naturnähere Gestaltung mit Tief- und Flachwasserzonen.
[GrafiktextEnde]
Von Alexandra Rigos

DER SPIEGEL 36/1999
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